1. DEUTSCH
  2. News
  3. 2020
  4. 03
  5. Corona-Krise

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer  Cookie-Richtlinie. Akzeptieren

Nachrichten

Marke Volkswagen Pkw fährt Produktion am Donnerstag wegen Corona-Krise herunter

  • Werke der Marke Volkswagen Pkw setzen Fertigung für zwei Wochen aus
  • Auch Werke der Volkswagen Konzern Komponente betroffen
  • Das gilt zunächst für die Fertigungsstätten in Wolfsburg, Emden, Dresden, Osnabrück, Zwickau, Bratislava (Slowakei), Pamplona (Spanien), Palmela (Portugal) sowie die Komponentenwerke Braunschweig, Chemnitz, Hannover, Kassel, Salzgitter und die SITECH
  • Volkswagen begegnet vor allem der beschleunigten Infektionsrate durch Corona und dem sich daraus abzeichnenden Abbruch der Lieferketten und dem Einbruch der Nachfrage auf den Automobilmärkten
  • Unternehmen setzt zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten um

Die Marke Volkswagen Pkw fährt ihre Produktion in den europäischen Werken sukzessive herunter. Betroffen sind auch Werke der Volkswagen Konzern Komponente. Damit begegnet die Marke dem sich abzeichnenden Einbruch der Nachfrage auf den Automobilmärkten. Weiterhin gibt es zunehmend Risiken aus den Lieferketten der Zulieferer. Grund ist die erheblich beschleunigte Infektionsrate durch das Corona-Virus sowie die daraus resultierenden Maßnahmen der Behörden. Als Folge daraus und zur Umsetzung der Vorgaben des Gesundheitsschutzes sollen nun die Fabriken zunächst für voraussichtlich zwei Wochen geschlossen bleiben. Für die betroffenen deutschen Standorte gilt die Regelung ab Donnerstag mit dem Ende der Spätschicht.

Ralf Brandstätter, Chief Operation Officer der Marke Volkswagen Pkw, sagt: „Die Ausbreitung des Corona-Virus in Europa belastet die Nachfragesituation zunehmend. Zugleich wird die Versorgung unserer Werke mit Zulieferteilen immer schwieriger. Wir haben deshalb beschlossen, mit dem Ende der Spätschicht am Donnerstag die Produktion koordiniert herunterzufahren. Wir sind überzeugt, dass dies auch im Sinne der Beschäftigten ist, deren Sorge angesichts der Corona-Ausbreitung zusehend wächst.“

Gunnar Kilian, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns, betont: „Zugleich haben wir unsere umfassenden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz mit einer Reihe zusätzlicher Maßnahmen nochmals verschärft. Wir verstehen die Sorgen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb handeln wir bereits seit Beginn der Corona-Epidemie in China konsequent nach der Maxime: Gesundheit hat Vorrang. Darauf können sich unsere Beschäftigten verlassen.“

Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh begrüßte den Produktionsstopp: „In Zeiten, in denen die Menschen nicht mehr auf Spielplätze, zu Konzerten, in die Kirche oder abends ins Restaurant dürfen – und auch keine Autos mehr kaufen und Volkswagen Zuliefererprobleme hat – da kann die Produktion nicht einfach weiterlaufen, als wäre nichts passiert. Daher gibt es keine Alternative zum nun beschlossenen geordneten Ausstieg für die Kolleginnen und Kollegen in der Fertigung. Alle weiteren offenen Punkte werden zwischen Unternehmen und Betriebsrat geklärt.“

Zum Schutz der Belegschaften setzt Volkswagen weitere Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Corona-Virus um. So sind vom heutigen Dienstag an die Betriebsrestaurants, SB-Shops, Cafeterias, Bistros, Casino und Catering geschlossen, Konferenzen werden generell per Skype bzw. Video durchgeführt, Großveranstaltungen sind flächendeckend abgesagt.

Besonderer Schutz gilt überdies für Beschäftigte mit besonderer gesundheitlicher Gefährdung aufgrund von Vorerkrankungen unter anderem des Herzens, der Lunge und geschwächtem Immunsystem.

Zudem wird Beschäftigten, die seit dem 14. März aus dem Ausland zurückkehren, ab sofort für die Dauer der Inkubationszeit von 14 Wochentagen untersagt, das Betriebsgelände sowie weitere Liegenschaften der Volkswagen AG zu betreten.

Um die Übertragung des Virus möglichst gering zu halten, sollen Kontakte weitgehend reduziert werden. Führungskräfte und Beschäftigte sollen Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, also der Arbeit von zu Hause, prüfen. Mobiles Arbeiten ist dabei grundsätzlich bis zu fünf Tage pro Woche möglich.

Ferner zählt zu den Maßnahmen ein generelles Dienstreiseverbot — werksübergreifend und ebenso ins Ausland. Davon betroffen sind auch die Verkehre zwischen den Werken. Die internen Shuttle-Flüge zwischen den Standorten wurden bereits eingestellt.
 

Wichtiger Hinweis

Wenn Sie auf diesen Link gehen, verlassen Sie die Seiten der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG macht sich die durch Links erreichbaren Seiten Dritter nicht zu eigen und ist für deren Inhalte nicht verantwortlich. Volkswagen hat keinen Einfluss darauf, welche Daten auf dieser Seite von Ihnen erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden. Nähere Informationen können Sie hierzu in der Datenschutzerklärung des Anbieters der externen Webseite finden.

Weiter zur Seite Abbrechen