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Nachrichten

MOIA setzt Ridepooling-Service wegen Coronavirus vorübergehend aus

  • Ab dem 1. April pausiert MOIA in Hamburg und Hannover vorübergehend
  • Zur Erhaltung von Arbeitsplätzen beantragt MOIA Kurzarbeit
  • Maßnahmen dienen dem Schutz des Unternehmens und der Belegschaft

Der Ridepooling-Dienst MOIA stellt sein Angebot in Hamburg und Hannover ab dem 1. April vorübergehend ein. Das Unternehmen reagiert damit auf die Corona-Krise und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens, in deren Folge sich die Nachfrage nach Fahrten drastisch reduziert hat. MOIA erwartet in den kommenden Tagen und Wochen einen weiteren Rückgang der Nachfrage.

Mit dieser Maßnahme sollen das Unternehmen und die Belegschaft vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie geschützt und Entlassungen vermieden werden. Gleichzeitig dient sie dem Schutz der Fahrer, die sich bei ausbleibender Nachfrage länger und häufiger als üblich auf den Betriebshöfen aufhalten würden. Auf Grundlage der Leitlinien der Bundesregierung zur weiteren Beschränkung sozialer Kontakte leistet MOIA damit einen Beitrag, die Belegschaft in dieser kritischen Phase der Pandemie zu schützen und die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Angebot von MOIA wird in den verbleibenden Tagen schrittweise reduziert.

Zur Erhaltung von Arbeitsplätzen beantragt MOIA ab April Kurzarbeit für rund 900 Mitarbeiter der MOIA Betriebsgesellschaft (MOIA Operations Germany GmbH). Die Notwendigkeit der Kurzarbeit wird stetig überprüft und die Maßnahme bei einer Verbesserung der Lage kurzfristig beendet.

Neben der Pause des Betriebs hat MOIA eine Reihe weiterer Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft ergriffen: So gilt unter anderem ein Stopp für Dienstreisen und die Empfehlung an Büro-Mitarbeiter, mobil von zu Hause zu arbeiten. Zudem werden bis zur Pause des Betriebs die beiden Betriebshöfe in Hamburg organisatorisch getrennt und Fahrer festen Gruppen zugeteilt.

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