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Nachrichten

Bugatti im Homeoffice – Facility-Manager Patrick Burk

  • Bugattis erster Mitarbeiter kümmert sich weiterhin um den Standort in Molsheim  

Jeden Morgen um Punkt sieben Uhr beginnt Patrick Burk seine Tour. Es geht von seinem Haus aus vorbei an der Remise Nord, dem Château und der Remise Sud. Ein kurzer Blick in den Wald, er schaut dort nach den 14 Damhirschen, dann geht er weiter in die Orangerie und schließlich ins Atelier. Als Facility Manager von Bugatti in Molsheim kümmert sich der Franzose seit fast 20 Jahren um diesen außergewöhnlichen Standort, an dem entsprechend außergewöhnliche Hypersportwagen wie der Chiron1 und Divo2 entstehen. Doch seit dem 20. März ruht wegen der COVID-19-Pandemie weitgehend die Arbeit. Mitarbeiter gehen, soweit wie dank digitaler Arbeitsprozesse möglich, ihrer Tätigkeit im Homeoffice nach.

Allerdings nicht Burk. Der 58-jährige Franzose lebt als einziger Mitarbeiter auf dem Gelände, wohnt hinter dem Château und der Remise Nord. Er kümmert sich als Facility Manager und Sicherheitsbeauftragter weiterhin sieben Tage in der Woche um das Gelände. 23 Hektar mit sechs Gebäuden umfasst das Areal. Dazu pflegt der erste Mitarbeiter in Molsheim in der Orangerie die exotischen Pflanzen wie Zitrusfrüchte und Palmen sowie das Wild, das auf dem Gelände lebt.

Doch etwas ist anders in diesen Tagen. „Es ist schon ein seltsames Gefühl, hier fast alleine auf dem Gelände zu sein. Das ist auch nicht mit den Weihnachtsferien zu vergleichen. So etwas gab es noch nicht“, erklärt Burk. In Frankreich herrscht eine Ausgangssperre, unnötige Fahrten bestraft die Polizei mit einem empfindlichen Bußgeld. Keine Besucher, keine Warenannahme und fast keine Mitarbeiter befinden sich auf dem Bugatti-Gelände. Kameras überwachen dafür das gesamte Gelände Tag und Nacht.

Normalerweise begegnen Burk bei seiner morgendlichen Runde die ersten Mitarbeiter, mit denen hält er dann einen kurzen Plausch. Zu vielen hat er im Lauf der Jahre eine Freundschaft entwickelt. „Die Kolleginnen und Kollegen über Wochen nicht zu sehen, schmerzt. Es ist eine tolle und junge Mannschaft, und ich hoffe, dass sie und ihre Familien alle diese schwierige Zeit gesund überstehen“, wünscht sich Burk. Nur eines habe sich in den vergangenen Wochen besser entwickelt: „Bäume und Blumen schlagen dieses Jahr früher aus, andere Vogelarten wie Storch und Kuckuck sitzen in den Bäumen und wir haben wieder Hasen im Wald“, erzählt Burk begeistert. Die Natur trotzt den unruhigen Zeiten und breitet sich auf dem Gelände aus.

Kein Wunder. Derzeit bewegen sich hier nur eine Handvoll Mitarbeiter. „Dazu zählen Sicherheitspersonal, Reinigungskräfte, Gärtner, Personaler und IT-Mitarbeiter“, sagt Burk, der sich nun um fast alle Dinge rund um die Anlage kümmert. Mindestens zweimal wöchentlich ist auch Bugatti-Präsident Stephan Winkelmann vor Ort, um sich über die aktuelle Situation zu informieren. Wenn trotz des Lockdowns eine Lieferung ankommt, nimmt Patrick Burk sie an. „Mit dem Gabelstapler kann ich einen Lastwagen abladen, das ist kein Problem“, sagt der Franzose. Dazu verantwortet Burk auch in normalen Zeiten als ausgebildeter Sanitäter und Feuerwehrmann die Bereiche Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Brandschutz.

Bei seinen Rundgängen durch die Gebäude schaltet er regelmäßig das Licht ein und aus, kontrolliert die Lüftung, betätigt die Wasserhähne und Spülungen, damit sich keine Korrosion bildet und die alten ehrwürdigen Gebäude weiter in einem guten Zustand bleiben. „Nach fast 20 Jahren kenne ich die Anlage sehr gut, mir fällt jede Abweichung sofort auf“, sagt er. Reinigungskräfte säubern weiterhin die Räume, desinfizieren Gegenstände wie Schalter, Treppen und Türklinken, dort, wo es nötig erscheint. Im Atelier nutzt Burk die produktionsfreie Zeit, um Wartungsarbeiten zu erledigen. „Manche Anlagen wie Hebebühnen oder die Lüftungsanlage können wir nun einfacher warten oder reparieren. Wir stellen den Strom ab, ohne jemanden zu stören“, erklärt er. Alle möglichen Arbeiten zieht er jetzt vor, vereinbart Termine, vergleicht Angebote. „Es macht mich stolz, in dieser Zeit für die Anlage verantwortlich zu sein und alles für den hoffentlich baldigen Produktionsstart vorbereiten zu können. Wenn wir wieder im Atelier arbeiten dürfen, wird wie sonst alles perfekt sein“, sagt er. Bis dahin wird er weiter jeden Tag seine Runde drehen – und freut sich schon auf den Tag, an dem er wieder viele Mitarbeiter am Standort begrüßen kann.

 

  1. Kraftstoffverbrauch, l/100km: innerorts 35,2 / außerorts 15,2 / kombiniert 22,5; CO2-Emission kombiniert, g/km: 516; Effizienzklasse: G
    WLTP: Kraftstoffverbrauch, l/100km: niedrig 43,3 / mittel 22,2 / hoch 18,0 / besonders hoch 18,3 / kombiniert 22,3; CO2-Emissionen, kombiniert, g / km: 506; Effizienzklasse: G
  2. Kraftstoffverbrauch, l/100km: unterliegt nicht der Richtlinie 1999/94/EG, da Gesamtbetriebserlaubnis derzeit noch nicht vorliegt

 

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