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Porsche spendet 1,3 Millionen Euro für Stuttgarter Kliniken

  • Zusätzliche Narkose-, Beatmungs- und Röntgengeräte erhöhen Kapazitäten
Porsche spendet 1,3 Millionen Euro an das Klinikum Stuttgart und Marienhospital für die Anschaffung von medizinischen Geräten. Stehend von links: Dr. Alexander Hewer, Kaufmännischer Vorstand des Klinikums Stuttgart, Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Soziales der Porsche AG und Dr. Stefan Reinecke, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin 2 am Marienhospital.

Kliniken und ihre Mitarbeiter sichern in der aktuellen Corona-Krise die medizinische Versorgung der Menschen. Um die enorm gestiegenen Herausforderungen zu bewältigen, benötigen die Einrichtungen dringend zusätzliche medizinische Geräte und Ausstattungen. Im Rahmen von „Porsche hilft“ unterstützt der Sportwagenhersteller das Klinikum Stuttgart und das Marienhospital mit einer Sofort-Spende in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro. Damit werden unter anderem 20 Narkose- und 21 Beatmungsgeräte angeschafft, zudem ein mobiles Röntgengerät, 30 Perfusoren (Dosierpumpen) oder mehr als 100.000 Premium-Schutzmasken.

„Die hohe Leistungsfähigkeit unserer Medizin in Deutschland hat sich in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt. Dennoch braucht es zusätzliche Unterstützung. Wir freuen uns, dass wir dem Klinikum Stuttgart und dem Marienhospital kurzfristig helfen können. Denn anderen zu helfen, ist fester Bestandteil unserer Porsche-Kultur. In diesem Fall unterstützen wir die anspruchsvolle Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal und gewährleisten eine bestmögliche Versorgung der Patienten“, sagt Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Soziales der Porsche AG.

Das Klinikum Stuttgart – es umfasst das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und Deutschlands größte Kinderklinik, das Olgahospital – erhält rund 810.000 Euro. Damit werden 20 Narkose- und 21 Beatmungsgeräte gekauft. Des Weiteren werden zusätzliche Endoskope zur Intubation angeschafft sowie ein LightCycler 480. Dabei handelt es sich um ein Laborgerät, mit Hilfe dessen unter anderem das Coronavirus in DNA-Proben nachgewiesen werden kann. Der kaufmännische Vorstand des Klinikums Stuttgart, Dr. Alexander Hewer, freut sich über die Unterstützung: „Im Klinikum Stuttgart haben wir die Beatmungskapazitäten von 90 Betten zu Beginn des Jahres auf inzwischen über 200 mehr als verdoppelt. Neben unserem hochqualifizierten Personal sind wir natürlich auf moderne Geräte angewiesen. Wir danken der Porsche AG für die großzügige Spende. Auch unsere Testkapazitäten zum Nachweis einer Corona-Infektion können wir jetzt noch einmal deutlich ausweiten. Große Testkapazitäten sind die Voraussetzung für eine schrittweise Lockerung der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen.“

Rund 500.000 Euro spendet Porsche an das Marienhospital in Stuttgart. Damit wird der Kauf von 15.000 FFP2-Schutzmasken und 100.000 Premium-Mund-Nase-Schutzmasken ermöglicht sowie die Anschaffung eines mobilen Röntgengeräts. Zusätzlich werden 30 Perfusoren angeschafft – Dosierpumpen, mit denen Medikamente kontinuierlich injiziert werden können. Auch Sauerstoff-Durchflussmesser stehen auf der Liste. Ebenso die Vernetzung der Geräte an zusätzlich geschaffenen Intensivbetten mit dem Patientendatenmanagementsystem. „All diese dringend benötigten Dinge dienen jetzt erst mal unseren Corona-Patienten. Wenn die Corona-Krise vorbei ist, profitieren aber auch Menschen mit anderen Erkrankungen davon. Wir danken Porsche sehr für die großzügige und nachhaltige Spende“, so Markus Mord, Geschäftsführer der Vinzenz von Paul Kliniken, zu denen auch das Marienhospital gehört.

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