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Nachrichten

Die Marken der TRATON GROUP starten Hochlauf der Werke

  • Scania beginnt mit Test der Produktion in Schweden und den Niederlanden
  • MAN Truck & Bus beginnt ab 27. April stufenweise
  • VWCO nimmt im brasilianischen Resende Fertigung ab 27. April wieder auf
  • Andreas Renschler, TRATON CEO: „Wir richten unsere volle Konzentration darauf, die Gesundheit unserer Mitarbeiter beim kontrollierten Hochlauf der Werke zu schützen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf unserer Geschäft zu begrenzen.“
Scania Werk

Die Marken der TRATON GROUP fahren schrittweise ihre seit Mitte März ruhende Produktion wieder hoch. Scania Vehicles & Services testet in Schweden und den Niederlanden zunächst an zwei Arbeitstagen mit reduziertem Tempo die Stabilität der Lieferketten und die Prozesse an der Fertigungslinie unter den Bedingungen des Gesundheitsschutzes. Eine Woche später beginnt in den Produktionsstätten von Scania in Frankreich und Brasilien der Hochlauf. MAN Truck & Bus lässt vom 27. April an seine Bus- und Lkw-Produktion stufenweise wieder anlaufen. Bei Volkswagen Caminhões e Ônibus wird im Stammwerk im brasilianischen Resende ab dem 27. April wieder produziert. Für das mexikanische VWCO-Werk in Queretaro ist der Start für den 4. Mai geplant.

„Wir richten unsere volle Konzentration darauf, die Gesundheit unserer Mitarbeiter beim kontrollierten Hochlauf der Werke zu schützen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf unser Geschäft zu begrenzen“, sagte Andreas Renschler, TRATON CEO und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG.

Die TRATON SE bereitet derzeit die nötigen Rahmenbedingungen und Schutzmaßnahmen, wie unter anderem Wegeleitsystem, Reinigungs- und Bürokonzept vor, um in den kommenden Wochen eine schrittweise Öffnung der Zentrale in München sicherstellen zu können.

„Die Corona-Pandemie hat uns in den vergangenen Wochen deutlich gezeigt, wie wichtig der Transport auf der Straße für die Versorgung der Menschen ist. Mit einem wohlbedachten Wiederanlauf unserer Produktion wollen wir sicherstellen, unsere Kunden entsprechend versorgen zu können“, sagte Renschler und fügte hinzu: „Die Corona-Krise ist einzigartig, weil sie gleichzeitig und nahezu weltweit zum weitgehenden Stillstand der Produktion, als Folge der Unterbrechung von Lieferketten und zum Zusammenbruch der Nachfrage geführt hat. Nur mit einem energischen und abgestimmten Vorgehen in der Europäischen Union kann diese Krise innerhalb Europas überwunden werden. Es braucht kraftvolles Handeln in jedem einzelnen Staat.“

Für den Wiederanlauf werden gezielte Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten getroffen. Die Abläufe in der Produktion werden angepasst und Taktzeiten verlängert, um größere Abstände zwischen den Mitarbeitern zu ermöglichen. In allen Bereichen gelten Mindestabstände und erhöhte Standards bei der Hygiene. Wo es nicht möglich ist, dass Mitarbeiter 1,5 Meter Abstand zum Kollegen halten, werden sie geeignete Schutzausrüstung erhalten. Auch in den Ruhezeiten wird für zusätzlichen Schutz gesorgt. Zudem werden die Arbeitsschichten entkoppelt, wodurch es zu weniger Kontakten zwischen den Mitarbeitern kommt.

Der Anlauf berücksichtigt die aktuelle Verfügbarkeit von Teilen und die Entwicklung in den Vertriebsmärkten sowie die jeweiligen staatlichen Auflagen. An erster Stelle stehen dabei die umfassenden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter.
 

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