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Nachrichten

Volkswagen unterstützt gemeinnützige Programmierschule „42Wolfsburg“

  • Volkswagen spendet 3,7 Millionen Euro im ersten Jahr und dann zwei Millionen jährlich in den Folgejahren
  • Gunnar Kilian: „Wir gehen zusammen mit dem Verein 42Wolfsburg e.V. und seiner „42Wolfsburg “ neue Wege in der IT-Ausbildung in Deutschland“
  • 600 Studentinnen und Studenten sollen in der Wolfsburger Markthalle gemeinsam lernen und für die Jobs der Zukunft ausgebildet werden
  • Innovatives Ausbildungskonzept setzt auf eigenständige Lerngruppen ohne LehrerInnen oder festes Vorlesungsverzeichnis

Volkswagen unterstützt den Bau und Betrieb einer gebührenfreien Programmierschule in Wolfsburg. Der Verein 42Wolfsburg e.V. errichtet die IT-Schmiede „42Wolfsburg“ in Kooperation mit der privaten und gemeinnützigen École 42, die ihren Stammsitz in Frankreich hat. Das Ausbildungsinstitut soll Anfang 2021 in der Markthalle Wolfsburg eröffnet werden. Volkswagen wird 3,7 Millionen Euro im ersten Jahr spenden, in den kommenden Jahren beläuft sich der Förderbetrag auf jährlich zwei Millionen Euro. Bereits im kommenden Jahr sollen bis zu 600 Studentinnen und Studenten in der Wolfsburger Markthalle nach einem innovativen Ausbildungskonzept ohne LehrerInnen oder festes Vorlesungsverzeichnis ausgebildet werden. Die TeilnehmerInnen erschließen sich den Ausbildungsstoff in eigenständigen Lerngruppen selbst.

Durch die zunehmende Digitalisierung steigt auch die Nachfrage nach gut ausgebildeten IT-Fachkräften. Daher fördert Volkswagen den Aufbau der innovativen Programmierschule. Personalvorstand Gunnar Kilian: „Wir gehen zusammen mit dem Verein 42Wolfsburg e.V. und dem Aufbau der IT-Schmiede „42Wolfsburg“ neue Wege in der IT-Ausbildung in Deutschland. Für die digitale Transformation bei Volkswagen und in Deutschland brauchen wir ExpertInnen, die kreativ und engagiert Probleme lösen. Um bei der 42Wolfsburg zugelassen zu werden, sind deshalb keine Schulabschlüsse notwendig, sondern Talent und Motivation. In der IT-Branche sind die AbsolventInnen der Programmierschule École 42 und ihrer internationalen Niederlassungen, dank ihrer exzellenten praktischen Kompetenz, gesuchte Fachkräfte.“

Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg: „Ich bin begeistert, dass 600 junge Menschen zukünftig bei uns in der Markthalle ausgebildet werden. Der zentrale Standort in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und zur Innenstadt ist optimal. Dass bei der Auswahl der Studierenden die Motivation und nicht die Schulbildung oder soziale und kulturelle Herkunft im Vordergrund steht, begrüße ich sehr.“

Wie an der École 42 in Paris wird die gebührenfreie Ausbildung an der 42Wolfsburg BewerberInnen auch ohne Schul- oder Hochschulabschluss und unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft offenstehen. Das pädagogische Konzept unterscheidet sich von konventionellen Hochschulen: Die zukünftigen ProgrammiererInnen lernen ohne LehrerInnen und Vorlesungsverzeichnis, sondern erschließen sich eigenverantwortlich in Lerngruppen Aufgaben und in Projekte mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Die Schule fördert damit das praxisorientierte Lernen nach dem „Peer-Learning-Prinzip“, bei dem die Studierenden von- und miteinander lernen. Sie sollen so sowohl lebenslanges Lernen als auch soziale Kompetenzen professionell entwickeln. Die Schule ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet und bietet den Studenten neben der IT Lernumgebung ein Hardware Labor sowie eine Küche, Gemeinschafts- und Ruheräume. Mit seiner Spende unterstützt Volkswagen diesen ganz neuen und innovativen Weg, der die Hochschullandschaft im Bereich der IT ergänzen soll.

Bei dem Auswahlverfahren der École 42 zählen Talent und Motivation. Wer den Online-Eignungstest erfolgreich abschließt, qualifiziert sich damit, an einem der vier wichtigen Auswahlverfahren teilzunehmen, bei dem vor Ort praxisorientierte Projekte bearbeitet werden. Die besten AbsolventInnen dieser „Piscine“ genannten Auswahlphase bekommen einen Platz an der École 42 für eine drei- bis fünfjährige Ausbildung. Die „Piscines“ der „42Wolfsburg“ sind für Januar, Februar und März geplant, sodass eine Betriebsaufnahme mit zunächst 150 Studierenden im Mai 2021 erfolgen kann. Im Laufe des Jahres 2021 sollen 600 Studierende aufgenommen werden.

Geschäftsführer der 42Wolfsburg wird Dr. Max Senges, der auf eine fundierte Berufserfahrung sowohl in Forschung und Lehre sowie 10 Jahre bei Google in Berlin und im Silicon Valley blicken kann. Der Verein 42Wolfsburg e.V. ist Träger der Schule.

Die 2013 gegründete IT-Schule hat ihren Hauptsitz in Paris. Mittlerweile gibt es weltweit 33 Standorte, darunter in Kalifornien, Finnland, den Niederlanden, Brasilien, Indonesien, Armenien, Japan, Jordanien, Kolumbien, Spanien, Kanada, Italien, Südkorea, Thailand, Malaysia, Australien, Belgien, Russland und Marokko. Weltweit zählt die École 42 rund 10.000 Studierende.
 

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