1. DEUTSCH
  2. News
  3. 2020
  4. 07
  5. Gießerei Kassel

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen hierbei Ihre Präferenzen und verarbeiten Daten für Analytics und Personalisierung nur, wenn Sie uns durch Klicken auf "Zustimmen und weiter" Ihr Einverständnis geben. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen zu den Cookies und Anpassungsmöglichkeiten finden Sie unter dem Button "Details anzeigen". 

Details anzeigen Zustimmen und weiter

Nachrichten

Volkswagen Group Components eröffnet eigenen Späneschmelzofen in der Gießerei Kassel

  • Neuer Späneschmelzofen schließt wichtige Lücke im Wertstoffkreislauf
  • Energiebedarf wird künftig um etwa 3.250 MWh/a und der CO2-Ausstoß um über 1.400 t/a reduziert
  • Gießerei Kassel liefert damit großen Beitrag auf dem Weg zum Leitbild „goTOzero“
Einweihung des neuen Schmelzofen: (v.l.) Herbert Steiner, Geschäftsfeldleiter Motor und Gießerei, Betriebsratsvorsitzender Carsten Bätzold, Gießereileiter Mirco Wöllenstein, CEO der Volkswagen Group Components Thomas Schmall, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrats Ulrike Jakob und Werkleiter Olaf Korzinovski.

Innovativ, wirtschaftlich und vor allem umweltschonend ist ein neuer Späneschmelzofen, der im Rahmen des gestrigen Symposiums vom Vorstand in Betrieb genommen wurde. Das Projekt der Leichtmetallgießerei ist ein echter Gewinn – für Volkswagen und die Umwelt. Hiermit wird ein wichtiger Wertstoffkreislauf vor Ort geschlossen und gleichzeitig Energie und CO2 eingespart.

Alle im Werk Kassel anfallenden Aluminiumspäne werden zukünftig wieder in den Gießprozess zurückgeführt. Aktuellen Prognosen zufolge reduziert sich der Energiebedarf um etwa 3.250 MWh/a und der CO2-Ausstoß um über 1.400 t/a. Das gelingt durch einen innovativen Schmelzprozess auf dem eigenen Werksgelände. Gleichzeitig wird der Lkw-Verkehr entlastet, da die Transporte durch ein Verwertungsunternehmen wegfallen.

Mirco Wöllenstein, Gießereileiter in Kassel, sagt: „Für die Gießerei Kassel ist es eine mutige und gleichzeitig wegweisende Entscheidung, Späne in einem so großen Maßstab selbst einzuschmelzen. Das Verfahren dazu ist innovativ und komplex, da sich auf den Spänen keine Korrosion bilden darf. Wir arbeiten werks- und geschäftsfeldübergreifend zusammen, damit die maximale CO2-Einsparung für unsere Umwelt und unser Unternehmen erzielt wird.“

Die Gießerei Kassel liefert damit einen Beitrag für die Volkswagen Group Components und den Volkswagen Konzern auf dem Weg zum Leitbild „goTOzero“ – die Umwelt möglichst wenig belastende und bilanziell CO2-freie Wirtschaftsweise, die sich Volkswagen bis 2050 konzernweit zum Ziel gesetzt hat.

Pro Tag fallen allein in Kassel etwa 20 Tonnen Aluminiumspäne an, die in der Anlage eingeschmolzen werden. Mittelfristig will die Gießerei weitere 40 Tonnen Material aus anderen europäischen Volkswagen Werken zusätzlich einschmelzen. Langfristig soll die Menge auf bis zu 80 Tonnen Späne steigen. „Dadurch, dass ein zusätzlicher externer Umschmelzprozess wegfällt, bleiben wir trotz der dann anfallenden Transportwege nach Kassel ökologischer und wirtschaftlicher als zuvor“, so Wöllenstein.
 

Wichtiger Hinweis

Wenn Sie auf diesen Link gehen, verlassen Sie die Seiten der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG macht sich die durch Links erreichbaren Seiten Dritter nicht zu eigen und ist für deren Inhalte nicht verantwortlich. Volkswagen hat keinen Einfluss darauf, welche Daten auf dieser Seite von Ihnen erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden. Nähere Informationen können Sie hierzu in der Datenschutzerklärung des Anbieters der externen Webseite finden.

Weiter zur Seite Abbrechen