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Volkswagen und Siemens spenden 5 Millionen Euro als Soforthilfe für Flüchtlinge in Moria

  • Katastrophale Lage nach Großbrand im Flüchtlingslager in Moria auf Lesbos - Menschen sind nur notdürftig auf Schiffen und in provisorischen Zelten untergebracht
  • Vorstandsvorsitzende Diess und Kaeser unterstreichen humanitäre Verantwortung der Unternehmen
  • Deutsches Rotes Kreuz und seine lokalen Partner erhalten die Mittel und werden die Hilfsaktionen koordinieren

Die Siemens AG und der Volkswagen Konzern spenden zusammen 5 Millionen Euro als humanitäre Soforthilfe für geflüchtete Menschen in Moria und Griechenland. Nach dem Großbrand in dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos hat sich die Situation der Menschen dramatisch zugespitzt. Sie sind nur notdürftig auf griechischen Marineschiffen und in provisorischen Zelten untergebracht. Die Mittel erhält das Deutsche Rote Kreuz (DRK), um damit die umfassenden Hilfsaktionen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung für geflüchtete Menschen in Griechenland zu unterstützen.

Die Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser von Siemens und Dr. Herbert Diess von Volkswagen erklärten hierzu: „Wir alle haben die erschütternden Bilder aus dem Lager Moria und von der Insel Lesbos gesehen. Die Lage der Flüchtlinge ist bedrückend, die meisten haben ihre wenige Habe verloren. Es fehlt vielfach an dem Nötigsten. In dieser Situation sehen wir es als unsere humanitäre Verantwortung an, den verzweifelten Menschen, den Erwachsenen und vielen Kindern, schnell und unbürokratisch zu helfen. Erfahrene Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz bieten in dieser Situation die Gewähr, dass unsere Hilfe die Bedürftigen schnell erreicht und die Flüchtlinge angemessen betreut und versorgt werden.“

DRK-Generalsekretär Christian Reuter sagte: „Die Spende dieser beiden großen deutschen Industriekonzerne ist ein großartiges Beispiel für Hilfsbereitschaft, Mitmenschlichkeit und praktische Solidarität. Ich bin dankbar, dass die beiden Unternehmen angesichts der Lage auf Lesbos sofort reagiert haben, um die Arbeit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die sich seit langem um eine Verbesserung der Flüchtlingssituation in Griechenland bemüht, nachhaltig zu unterstützen.“

Bereits im April hatte der Volkswagen Konzern eine Million Euro für die Sofort- und Nothilfe für die von der Corona-Pandemie bedrohten Flüchtlinge in Syrien, der Türkei und Griechenland zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus initiiert und koordiniert die Flüchtlingshilfe des Volkswagen Konzerns im Inland seit 2015 Integrationsprogramme, die junge Geflüchtete auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereiten. So wurden bereits über 5.000 Menschen erreicht. Die internationale Ausweitung der Hilfe für Geflüchtete ist für die Aktivitäten der Flüchtlingshilfe ein wichtiges Element im Engagement des Volkswagen Konzerns.

Siemens engagiert sich regelmäßig in der Flüchtlingshilfe und hat bereits 2016 jährlich mindestens vier Förderklassen mit jeweils 16 Flüchtlingen eingerichtet, die sechs Monate lang intensiv auf eine technische Ausbildung vorbereitet wurden. Darüber hinaus hat das Unternehmen ca. 400 Praktikumsplätze für Flüchtlinge sowie Eigenleistungen von rund 2 Millionen Euro bereitgestellt. Unmittelbar nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat Siemens einen weltweiten COVID19-Hilfsfonds ins Leben gerufen, der über den gemeinnützigen Siemens Caring Hands e.V. mit Geld- und Sachmittel besonders von der Pandemie betroffenen Menschen nachhaltig unterstützt. Insgesamt wendet Siemens dazu einen Betrag von rund 15 Millionen Euro auf, der auch Spenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus rund 40 Ländern umfasst. Zudem unterstützen Siemens und Siemens Healthineers notleidende Regionen immer wieder mit Medizintechnik und Infrastrukturleistungen, u. a. mit individuell ausgerüsteten Siemens Smart Clinics wie zuletzt in Jordanien, Columbien, Ägypten und dem Irak.  

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