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Europäische CEO-Allianz stärkt branchenübergreifende Zusammenarbeit gegen Klimawandel

  • Mitglieder beim ersten Treffen einig: "Wir unterstützen den Europäischen Green Deal. Die Klimaziele sind realisierbar, mit nachhaltigem Wachstum und zukunftssicheren Arbeitsplätzen als Chance."
  • Volkswagen und elf weitere führende europäische Unternehmen arbeiten gemeinsam an der Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft
  • Investitionen von über 100 Milliarden Euro untermauern die Dekarbonisierungs-Roadmaps der Mitglieder
  • Mitgliedsunternehmen repräsentieren alle wichtigen Industriesektoren, einen Jahresumsatz von über 600 Milliarden Euro und 1,7 Millionen Beschäftigte
Teilgenommen wurde physisch und virtuell. In Stuttgart anwesend: Georg Kell (Advisor), Henrik Henriksson (Scania), Peter Weckesser (Schneider Electric), Thierry Vanlacker (AkzoNobel), Herbert Diess (Volkswagen), Connie Hedegaard (Advisor) and Björn Rosengren (ABB). (von links)

Gestern haben sich Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, und die Vorstandsvorsitzenden elf weiterer europäischer Unternehmen für eine kohlenstofffreie Zukunft und ein widerstandsfähigeres Europa in der Europäischen CEO-Allianz zusammengeschlossen. Die Europäische Union hat sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, was im Einklang mit den eigenen Dekarbonisierungsstrategien der elf Unternehmen steht. Alle Mitglieder unterstützen die Pariser Klimaziele für 2050, den Green Deal der EU sowie die Ambition, die EU-Klimaziele zu erhöhen. Die Mitglieder vertreten verschiedene Branchen, erwirtschaften zusammen 600 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigen 1,7 Millionen Menschen. Die CEO-Allianz kanalisiert die Dekarbonisierungsbemühungen der Unternehmen: Sie verbindet Sektoren und Strategien, identifiziert Potenziale für die Zusammenarbeit und fördert Projekte und Investitionen für eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft.

Auf seiner konstituierenden Sitzung in Stuttgart unterstrich das branchenübergreifende Bündnis: "Die Klimaziele der Europäischen Union sind realisierbar. Unsere Industrien blockieren nicht, sondern fördern vielmehr den Wandel hin zu einer kohlenstoffneutralen Wirtschaft. Langfristig sehen wir für alle Branchen Wachstumspotenzial. Wenn wir diesen historischen Wandel erfolgreich bewältigen, werden nachhaltige Entwicklung und neue zukunftssichere Arbeitsplätze das Ergebnis sein. Gemeinsam werden wir alle Bemühungen unterstützen, einen gesellschaftlichen Konsens für mehr Nachhaltigkeit zu erreichen." Mit dem gestrigen Start wird die CEO-Allianz zu einem Aktionsbündnis, das Unternehmensstrategien, Branchen und Gesellschaften auf dem Weg zu einem kohlenstoffneutralen Europa zusammenführt.

Alle Mitglieder des Bündnisses halten die neuen Klimaziele der Europäischen Kommission, die bis 2030 eine Emissionsreduktion von 55% vorsehen, für realisierbar. Auf Seiten der Industrie haben die Mitglieder der CEO-Allianz bereits vorgestellt, in den nächsten Jahren insgesamt mehr als 100 Milliarden Euro in ihre jeweiligen Dekarbonisierungsfahrpläne zu investieren, um zur Erreichung dieser Ziele beizutragen. Jedes Mitglied hat seine eigene Strategie definiert, um die Dekarbonisierung anzugehen, indem es etwa die Kohlenstoffemissionen über die relevanten Wertschöpfungsketten hinweg reduziert oder Kunden nachhaltige Produkte und Dienstleistungen anbietet. Um die jeweiligen CO2-Ziele zu erreichen, ist jedes Mitglied und jede Branche von anderen Unternehmen und Branchen abhängig, was besonders eine branchenübergreifende Arbeit erforderlich macht.

Das Kooperationspotential der Allianz wurde in sechs Bereichen identifiziert: In den Energiesystemen muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien rasch ausgebaut und die Stromnetze modernisiert werden. Im Mobilitäts- und Transportbereich muss die Ladeinfrastruktur für E-Autos ausgebaut und der kohlenstoffarme Transport und Versand von Gütern verbessert werden. Die emissionsneutrale Produktion sowie eine umweltfreundliche und nachhaltige Batterieproduktion sind Schlüsselaspekte bei den Herstellungs- und Industrieprozessen. Im Hinblick auf Gebäude und städtische Umgebungen liegt der Schwerpunkt für die Allianz auf emissionsfreien Büros und nachhaltiger grüner Stadtplanung. Im Bereich der neuen Geschäftsmodelle stehen Möglichkeiten zur digitalen Nachverfolgung von CO2-Emissionen in Lieferketten im Fokus. Auch mit einer nachhaltigen Finanzwirtschaft bieten sich neue Möglichkeiten.

Außerdem sind sich die Mitglieder einig, dass die Transformation hin zu einer Null-Kohlenstoff-Zukunft auf einem breiten öffentlichen Konsens beruhen muss. Die CEO-Allianz will zu diesem Konsens beitragen und einen Gesellschaftsvertrag schaffen, indem sie den Dialog zwischen Interessenvertretern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft intensiviert. Gleichzeitig fordern die Mitglieder die Politik dazu auf, die notwendige politischen Unterstützungen und Anreize zu schaffen. Den Dialog mit der Politik begann das Netzwerk bei seiner Eröffnungssitzung mit einem Gespräch mit Frans Timmermans, geschäftsführender Vizepräsident der Europäischen Kommission.

Die CEO-Allianz ist davon überzeugt, dass die ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele und die geplante branchenübergreifende Zusammenarbeit ebenso ehrgeizige und breite politische Anstrengungen erfordern: So zum Beispiel eine Kohlenstoffpreisgestaltung mit einem Mindestpreis im EU-Emissionshandelssystem, eine Reform des Energiebesteuerungssystems und die Förderung der Nachfrage nach nachhaltigen, innovativen und digitalen Lösungen. Umgesetzt werden könnte dies unter anderem durch Erneuerungsprogramme sowie öffentliche Auftragsvergaben und Investitionen.

Die CEO-Allianz besteht aus Mitgliedern wichtiger Industriebereiche: ABB, AkzoNobel, Eon, Enel, Iberdrola, A.P. Møller Maersk, Philips, SAP, Scania, Schneider Electric, Siemens und Volkswagen. Nach einem ersten gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission im Juni 2020 unterstrich das erste persönliche Treffen in Stuttgart nun die Verpflichtung, schnell zu handeln und zeigt, dass die Dringlichkeit der notwendigen Veränderungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit erkannt wurde.

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