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Volkswagen Financial Services unterstützen NABU bei der Renaturierung der Aller

  • Projektförderung in Höhe von 450.000 Euro über drei Jahre
  • Langfristige Aller-Renaturierung bis 2030 zwischen Hülsen und der Mündung in die Weser im Landkreis Verden
  • Wiederherstellung von Fließgewässern als Ergänzung zum bestehenden Moorschutzengagement
Renaturierung der Aller: Ziel ist die Herstellung eines naturnäheren Zustandes von Gewässerbett und Aue zur Verbesserung der Biodiversität, aber auch zur Stärkung des Hochwasserschutzes.

Die Volkswagen Financial Services und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) weiten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit beim Natur- und Klimaschutz die kommenden drei Jahre aus. Im Zuge dessen stellt der Finanz- und Mobilitätsdienstleister des Volkswagen Konzerns der mitgliederstärksten Naturschutzorganisation Deutschlands 450.000 Euro für die Renaturierung der Aller im Landkreis Verden zwischen Hülsen und der Mündung in die Weser zur Verfügung. Ziel ist die Herstellung eines naturnäheren Zustandes von Gewässerbett und Aue zur Verbesserung der Biodiversität, aber auch zur Stärkung des Hochwasserschutzes. „Wir haben uns fest vorgenommen auch in der Zukunft aktiven Umweltschutz zu betreiben. Wie gut das gelingen kann, stellen wir bereits seit mehr als zehn Jahren beim Moorschutz unter Beweis“, sagt Jens Legenbauer, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Leasing GmbH und Deutschlandchef der Volkswagen Finanzdienstleistungen, „nun möchten wir unser Engagement mit der Renaturierung von Fließgewässern auf ein weiteres wichtiges Themenfeld lenken.“ Für den Braunschweiger Finanzdienstleister ist dies bereits die zweite Flussrenaturierung. Im Stadtgebiet Braunschweig wird seit 2019 mit Mitteln des Unternehmens die Schunter wieder in einen naturnahen Zustand versetzt.

„Unsere Flüsse und Bäche sind die Lebensadern unserer Landschaft. Was der Verlust an naturnahen Flussläufen und Auen mit Hochwässern zu tun hat, offenbaren regelmäßige Flutkatastrophen. Dieser Trend wird sich durch Extremwetterereignisse und die zunehmende Trockenheit noch verstärken“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „wir sind sehr froh, dass wir mit Volkswagen Financial Services einen starken Partner an der Seite haben, der uns dabei hilft, die Umsetzung dieser Projekte zu finanzieren.“

Bereits seit 2014 arbeitet der NABU-Bundesverband mit Projektpartnern vor Ort daran, die niedersächsische Aller hin zu einem naturnäheren Zustand zu entwickeln. Die Umsetzung wird jetzt durch das Engagement der Volkswagen Financial Services möglich, da der NABU nun seinen erforderlichen Eigenanteil in das Projekt einbringen und damit das Gesamtvolumen des Projekts in Höhe von ca. 17 Millionen Euro beim Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ beantragen kann. Die Fläche des Projektgebiets beläuft sich auf rund 2.350 Hektar auf ca. 30 Flusskilometern. Kooperationspartner sind der Landkreis Verden, das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser sowie das Land Niedersachsen.

„Umwelt- und Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es geht darum, möglichst viele Beteiligte an einem Tisch zu versammeln und zu verdeutlichen wie groß der Mehrwert einer intakten Flusslandschaft ist. Besonders hier an der Aller sind aufgrund der langjährigen Nutzung als Wasserstraße viele Maßnahmen notwendig“, sagt Dr. Rocco Buchta, Leiter des NABU-Instituts für Fluss- und Auenökologie und Projektverantwortlicher der Aller-Renaturierung beim NABU. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen wie Uferentsiegelung, Buhnenrückbau und die Entwicklung naturnaher Uferbereiche.

Wie wichtig der aktive Schutz von Fließgewässern ist, zeigt die Statistik: Gut 75 Prozent der Flussauen sind durch den Eingriff des Menschen vom natürlichen Hochwassergeschehen abgeschnitten. Die Flüsse wurden begradigt, aufgestaut und durch Deiche technisch verbaut. In der Folge ist der Großteil an natürlichen Lebensräumen und ökologischen Nischen für die typischen Fisch-, Vogel-, Insekten- und Pflanzenarten verlorengegangen. Eine weitere Belastung sind die zu hohen Nähr- und Schadstoffeinträge. Derzeit erreichen nur drei Prozent der rund 7.300 Flusskilometer des Bundeswasserstraßennetzes den gesetzlich geforderten guten ökologischen Zustand.

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen und der NABU arbeiten seit mehr als zehn Jahren im Rahmen einer Projekt- und Dialogpartnerschaft zusammen. Bisher lag der Fokus auf dem nationalen und internationalen Moorschutz, da Moore besonders für den Klimaschutz hochrelevant sind. Gleichzeitig widmen sich die beiden Kooperationspartner dem umweltfreundlichen Fuhrparkmanagement – zuletzt im Rahmen der Elektromobilitätsinitiative Blaue Flotte (https://blaueflotte.vwfs.de).

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