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Blick in die Zukunft: der SEAT Innovationstag

  • Ideen, Visionen und Projekte für die Zukunft der Branche
  • Fokus auf Nachhaltigkeit, Elektrifizierung und virtuelle Realität
  • Startschuss für die Networking-Plattform SEAT INNOVA

 

3D und VR spielen bei SEAT Innovationen eine zentrale Rolle.

Bereits zum zweiten Mal wagte SEAT mit seinem Innovationstag einen Blick in die mögliche Zukunft der Branche. Mit einer Mischung aus virtuellen und persönlichen Präsentationen und Gesprächen stellte das Unternehmen am 28. und 29. Oktober verschiedene Ideen, Visionen und Projekte vor. Dazu gehörten unter anderem Autoteile aus Reishülsen für die Fertigung nachhaltigerer Fahrzeuge sowie ein Projekt zur Reduktion von Produktionszeiten und Optimierung von Fahrzeugdesign und Fertigungsprozessen mithilfe von virtueller Realität. Auch ein hochrealistisches und intern entwickeltes Bildsimulationsprogramm stellte SEAT vor.


Präsentationen, Expertenrunden, kreative Methoden

Auch beim diesjährigen Innovationstag stand die Identifizierung und Förderung von Innovationsgeist unter den SEAT Mitarbeitern im Vordergrund. Das Event bestand aus drei Teilen: Bei den Online- und Präsenzveranstaltungen erfuhren die Mitarbeiter mehr über die rund 50 wichtigsten innovativen Projekte des vergangenen Jahres und konnten sich dabei mit deren Entwicklern austauschen. Im zweiten Teil fanden unter der Leitung von Experten Gespräche rund um Themen wie Künstliche Intelligenz, Innovation in Krisenzeiten oder Innovation für die jüngere Generation statt. Im Anschluss ging es in fünf Arbeitsgruppen um die Anwendung neuartiger Methoden, um beispielsweise unternehmerische Herausforderungen anzugehen, die sich etwa aus den neuen Mobilitätsangeboten oder der zunehmenden Vernetzung von Fahrzeugen ergeben.

Xavier Ros, Personalvorstand der SEAT S.A., unterstrich: „Innovation ist auf zweierlei Arten ein Katalysator für SEAT: Zum einen ermöglicht sie uns auf kurze Sicht die ständige Weiterentwicklung von Prozessen und die Implementierung effizienterer Arbeitsmethoden, die zu Wertschöpfung führen und sich positiv auf die Ergebnisse des Unternehmens auswirken. Zum anderen können wir mit ihrer Hilfe neue Produkte, Services und Methoden erarbeiten, die für das Geschäft von morgen ausschlaggebend sein können.“

Ku-Fizz und Oryzite: nachhaltige Innovation

Eine der spannendsten Innovationen, die von SEAT bei der Veranstaltung präsentiert wurden, ist Ku-Fizz. Dahinter verbirgt sich eine Schaumfülltechnologie, die das Gewicht von Kunststoffteilen reduziert. Dabei wird Gas zwischen die Schichten einiger Fahrzeugteile injiziert, was zu einer Art Aufschäumung führt. Das spart Kunststoff und Füllmaterial und das Gewicht der Teile sinkt. Gleichzeitig werden der CO2-Ausstoß, die Produktionszeiten und die Kosten verringert.

Das Pilotprojekt Oryzite orientiert sich dagegen an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Es erforscht die Verwendung von Reishülsen anstelle von Kunststoffprodukten. Jedes Jahr werden mehr als 700 Millionen Tonnen Reis geerntet. 20 Prozent davon, also 140 Millionen Tonnen, sind Reishülsen, die größtenteils entsorgt werden. Der Ansatz von Oryzite: Die Hüllen dienen als Rohmaterial in der Verkleidung des SEAT Leon. Bei den Tests werden verschiedene Fahrzeugteile, wie beispielsweise die Verkleidung der Heckklappe, der doppelte Ladeboden des Kofferraums oder der Fahrzeughimmel, aus einer Mischung aus Reishülsen und Polyurethan oder Polypropylen modelliert. Das Ergebnis unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von konventionell hergestellten Teilen, bringt jedoch ein deutlich reduziertes Gewicht mit sich.

Data Driven I+D: Echtzeit-Innovation

Data Driven I+D ist ein Projekt für maßgeschneiderte Software und Anwendungen, das für alle im Bereich von Forschung und Entwicklung erstellten Daten infrage kommt. Data Driven I+D stellt diese Informationen online bereit und ermöglicht deren Nutzung in Echtzeit. Auf diese Weise erleichtert die Technologie eine schnellere Entscheidungsfindung auf Basis echter Daten. Prozesse in diesem Bereich werden damit effizienter.

AVASim Tool: virtuelle Realität für die Teilemontage

Das AVASim Tool ist ein einfach bedienbarer VR-Montagesimulator, der beim Design der Fahrzeugprototypen zum Einsatz kommt und etwaige Schwierigkeiten bei der Montage bestimmter Teile erkennen lässt. Er weist auf Kollisionsstellen hin, reagiert taktil auf Anwendereingaben und Kollisionen mit virtuellen Hindernissen. Dank der daraus gewonnenen Informationen können Probleme bei der Teilemontage frühzeitig analysiert und noch vor der physischen Konstruktion gelöst werden.

Moonkey und CUPRA: täuschend echte Simulation

Moonkey ist ein Designprogramm, das die Simulation von Bildern in nie dagewesener Realitätstreue ermöglicht. Es kann computergrafische Videos und Bilder mittels einer von SEAT entwickelten Software erstellen. Diese leistungsstarke, hochmoderne 3D-Plattform verfügt über eine der besten Grafik-Engines der Branche und unterstützt Echtzeit- und Offline-Channeling. CUPRA veröffentlichte bereits Prototypen- und Vorserienmodell-Videos, die ausschließlich mit der Technologie von Moonkey entstanden sind. Das Programm bietet außerdem eine große Bandbreite an Szenen, Geometrien und Materialbibliotheken, die eine automatische Positionierung der Modelle und eine Animation in verschiedenen Umgebungen innerhalb weniger Minuten ermöglichen.

Ganzjährige Innovation mit SEAT INNOVA

Gleichzeitig konnten die Besucher des Innovationstages auch aus erster Hand mehr über die neuesten Funktionen erfahren, die in den Fahrzeugen und Konzepten der Marke CUPRA angewendet werden: Anzeigebildschirme, die sich in Richtung Fahrer und Beifahrer drehen lassen und benutzerspezifische Inhalte zeigen, individuell ansteuerbare Lautsprecher und Konnektivität sowie Ledersitze mit 3D-Perforationen, die dem Design einen skulpturalen, spürbaren Charakter verleihen.

Auf dem Innovationstag fiel auch der Startschuss für SEAT INNOVA, eine Networking- und Inspirationsplattform. Sie bietet allen Arbeitnehmern eine Austauschmöglichkeit, um Projekte in ihrer Frühphase übersichtlich darzustellen und die Teilnahme an Wettbewerben, Workshops und Gesprächen in allen Bereichen des Unternehmens zu ermöglichen.

 

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