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Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromversorgung der Werke steigt deutlich

  • Externe Stromversorgung mit erneuerbaren Energien stieg in europäischen Werken des Volkswagen Konzerns 2020 von 80 auf 95 Prozent
  • Weltweit wurden 2020 insgesamt zehn Produktionsstandorte auf 100 Prozent erneuerbare Energien in der externen Versorgung umgestellt
  • Konzernvorstand Oliver Blume, zuständig für Produktion: „Klimaschutz ist unsere Verantwortung und Grundeinstellung. Wir machen gute Fortschritte und haben einen klaren Plan, die Umweltbelastung weiter zu reduzieren.“
Der Volkswagen Konzern hat bei der Versorgung seiner Werke mit Strom aus erneuerbaren Energien im Jahr 2020 große Fortschritte gemacht.

Der Volkswagen Konzern hat bei der Versorgung seiner Werke mit Strom aus erneuerbaren Energien im Jahr 2020 große Fortschritte gemacht. Der Anteil am Strombezug stieg innerhalb eines Jahres in den EU-Produktionsstätten von 80 auf 95 Prozent. Bei den weiteren weltweiten Standorten außerhalb Chinas gab es einen ähnlich starken Anstieg von 76 Prozent auf 91 Prozent. Bis 2023 sollen alle EU Standorte mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien beliefert werden. Bis 2030 ist dieselbe Zielmarke für alle weltweiten Standorte außerhalb Chinas eingeplant.

Insgesamt wurden 2020 acht Fertigungsstandorte innerhalb der EU und zwei weitere Standorte außerhalb der EU komplett auf externe Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Die drei größten Standorte waren die Audi-Werke im ungarischen Győr und im deutschen Neckarsulm sowie das Volkswagen-Werk im portugiesischen Palmela. Auch Werke von Bugatti, Skoda, SITECH, MAN Truck&Bus sowie MAN Energy Solutions stellten 2020 auf 100 Prozent erneuerbaren Strom um.

Die betroffenen Standorte befinden sich in sieben Ländern: Deutschland, Polen, Tschechien, Portugal, Österreich, Mexiko und den USA. In diesem Jahr werden weitere Standorte umgestellt, darunter die SITECH Standorte in Deutschland und der MAN Standort Oberhausen.

Der für die Produktion zuständige Konzernvorstand Oliver Blume erklärte: „Die Transformation des Volkswagen Konzerns zum CO2-neutralen Unternehmen hat Fahrt aufgenommen. Dabei ist die Versorgung mit erneuerbarem Strom unserer Werke ein wichtiger Bestandteil der gesamten Dekarbonisierungsstrategie. Wir setzen unsere Pläne mit allen Marken und Regionen gemeinsam konsequent um und sind 2020 schon sehr nahe an die Ziellinien herangekommen, die wir eigentlich erst für 2023 und 2030 markiert haben. Das ist ein schöner Etappenerfolg. Wir ruhen uns darauf allerdings nicht aus. Zur Energiewende in der Produktion gehört auch eine ambitionierte Umstellung der Stromversorgung in den chinesischen Fertigungsstätten. Hinzu kommt, dass wir auch in der werkseigenen Stromproduktion die Treibhausgase weiter senken wollen.“

Der gesamte weltweite Energieverbrauch der Konzernproduktion wurde 2020 zu 46 Prozent aus erneuerbarem Strom gedeckt - ein Anstieg um fünf Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Derzeit erarbeitet der Volkswagen Konzern zusammen mit seinen chinesischen Partnern eigene Ziele für die chinesischen Fertigungsstandorte. Der hohe Anteil der Kohleverstromung im chinesischen Strommix und der stark regulierte Strommarkt machen dieses Vorhaben besonders anspruchsvoll.

Ein besonderes Augenmerk richtet Volkswagen zudem auf die Umstellung der eigenen Stromerzeugung. So werden die beiden Kohlekraftwerk-Blöcke am Produktionsstandort Wolfsburg bis 2022 komplett auf Erdgas umgestellt. Ab 2023 wird der CO2-Ausstoß dadurch um 60 Prozent reduziert werden.

Der erhöhte Anteil erneuerbarer Energien bei der Versorgung der Produktion trug dazu bei, dass die Treibhausgas-Emissionen des Konzerns im Jahr 2020 gegenüber 2019 deutlich sanken: Um
14 Prozent und 1,1 Millionen Tonnen CO2.

„Klimaschutz ist unsere Verantwortung und Grundeinstellung. Wir machen gute Fortschritte und haben einen klaren Plan, die Umweltbelastung weiter zu reduzieren“, so Oliver Blume abschließend.
 

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