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Nachrichten

Konsequente Fortsetzung der Transformation bei Volkswagen

  • Personalvorstand Gunnar Kilian: „Maßnahmen des Eckpunktepapiers bieten Antwort auf die Herausforderungen der Transformation und erlauben striktes Kostenmanagement“
  • Zusätzliche Vorruhestandsregelung und Altersteilzeit für die Jahrgänge 1956 bis 1962
  • Öffnung des Jahrgangs 1964 für die Altersteilzeit zur Fortsetzung der Transformation entlang der demografischen Kurve
  • Qualifizierungsbudget um 40 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro für Zukunftsarbeitsplätze erhöht
  • Volkswagen AG verlängert „Level Freeze“: Obergrenze für Beschäftigtenzahl 2021 festgelegt

Unternehmen und Betriebsrat haben sich in einem Eck-punktepapier auf weitere Bausteine für die konsequente Fortsetzung der Transformation im laufenden Geschäftsjahr geeinigt. Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem striktem Kostenmanagement. Zentrale Hebel sind dabei das Einfrieren der Personalstände auf dem Niveau vom Januar dieses Jahres sowie ein umfassendes Altersregelungs-Paket. Beschlossen wurden unter anderem die im Rahmen der Roadmap Digitale Transformation angekündigte Öffnung des Jahrgangs 1964 für die Altersteilzeit, die erneute Öffnung der Altersteilzeit für die Jahrgänge 1961 und 1962 sowie zusätzlich ein Vorruhestandsprogramm für die Jahrgänge1956 bis 1960.

Das von Unternehmen und Betriebsrat verabschiedete Eckpunktpapier enthält wichtige Bausteine, um die erfolgreich begonnene Fixkostenarbeit weiter fortzusetzen und legt konkrete Maßnahmen für das Geschäftsjahr 2021 fest. Dazu zählen umfassende Altersregelungen und Fortbildungsmaßnahmen. Darüber hinaus wurde auch die Verlängerung des bereits im vergangenen Jahr eingeführten „Level Freeze“ für die Volkswagen AG beschlossen. Im Rahmen des Fixkostenprogramms werden auch unbesetzte Planstellen geprüft.

Gunnar Kilian, Personalvorstand Volkswagen AG, sagte: „Aufgrund unserer hohen Investitionen in den Ausbau von Elektromobilität und Digitalisierung konnte sich Volkswagen eine Vorreiterrolle als Treiber des automobilen Wandels erarbeiten. Unsere starke Position wollen wir nun weiter ausbauen. Dazu bedarf es weiterhin eines strikten Kostenmanagements, um die erforderlichen Investitionen in die Zukunft zu finanzieren, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und vor allem die Basis für die langfristige Beschäftigungssicherung zu erhalten. Die Maßnahmen des Eckpunktepapiers bieten darauf die richtige Antwort. Die im Zukunftspakt und der Roadmap Digitale Transformation verabschiedeten Leitlinien sind weiterhin bindend. Das bedeutet: Wir stärken die interne Transformation unserer Belegschaft und bauen in den Zukunftsbereichen Stellen auf – sowohl durch Qualifizierung als auch gezielte externe Besetzung. Vor diesem Hintergrund erhöhen wir auch das Qualifizierungsbudget um 40 Millionen Euro auf 200 Millionen Euro.“

Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh sagte: „Wir setzen Bewährtes fort. Dazu gehört vor allem die Altersteilzeit, für die wir die rasche Öffnung des Jahrgangs 1964 früh gefordert haben. Das kommt nun ins Ziel. Für unsere älteren Kolleginnen und Kollegen ist die Altersteilzeit eine gute Möglichkeit, früher in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Das gilt auch für die übrigen Programme, die auf ältere Jahrgänge abzielen. Klar ist bei all dem auch: Der Betriebsrat hat vorgesorgt, dass die Abgänge nicht auf dem Rücken der übrigen Beschäftigten erfolgen. Es bleibt beim erprobten VW-Weg: Wo nötig besetzen wir neu, Arbeitsverdichtung wird es nicht geben. Und in Zukunftsfeldern bauen wir weiter auf, verstärkt durch interne Transformation.“

Das Einfrieren der Personalobergrenzen („Level Freeze“) ist ein wichtiger Hebel, um die interne Transformation des Unternehmens zu beschleunigen, da die Nachbesetzung der Stellen zuerst über den internen Arbeitsmarkt erfolgen muss. Absprungbasis für die Belegschaftsentwicklung ist der Belegschaftsstand vom Januar 2021. Externe Neueinstellungen sind weiterhin in den Zukunftsbereichen wie Elektrifizierung, Digitalisierung oder der Batteriezellentwicklung vorgesehen.

Um die Anzahl der Austritte im Rahmen von Altersregelungen bis Ende 2023 zu erhöhen, gibt es für die Beschäftigten der Jahrgänge 1956 bis 1960 attraktive Regelungen zum früheren Ausscheiden aus dem Unternehmen. Beschäftigte der Jahrgänge 1961 und 1962 erhalten erneut die Möglichkeit, in Altersteilzeit zu gehen. Zudem wurde beschlossen, die Altersteilzeit für den Jahrgang 1964 zu öffnen, um die demografische Kurve auch nach 2023 weiter für die Transformation zu nutzen. Die Jahrgänge 1956 bis 1964 umfassen rund 11.500 Beschäftigte. Erfahrungswerten zufolge rechnet das Unternehmen damit, dass sich bis zu 900 Beschäftigte für die kurzfristigen Vorruhestandsmodelle entscheiden; für Altersteilzeit eine niedrige vierstellige Zahl.

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