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Astypalea: Start der Transformation zur smarten, nachhaltigen Insel

  • Griechische Insel nimmt erste E-Fahrzeuge in Betrieb, Ziel ist vollständige Umstellung auf E-Mobilität
  • Wissenschaftliche Studie soll Transformation von Astypalea begleiten
  • Erneuerbare Energien: Solarpark leistet ab 2023 drei Megawatt Grünstrom
  • Volkswagen Chef Diess: „Astypalea ist ein Zukunftslabor für Europa“
Volkswagen CEO Herbert Diess und Premierminister Kyriakos Mitsotakis übergeben in Astypalea das erste elektrische Polizeiauto Griechenlands.

Astypalea ist auf dem Weg zur smarten, nachhaltigen Insel: Im Beisein von Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis, Volkswagen Chef Herbert Diess und dem stell-vertretenden Außenminister Kostas Fragogiannis wurden heute die ersten E-Fahrzeuge in Betrieb genommen, darunter auch das erste vollelektrische Polizeiauto Griechenlands. Gleichzeitig gingen die ersten privaten und öffentlichen Ladepunkte ans Netz. Es ist der Startschuss für eine umfassende Elektrifizierung von Astypalea: In den kommenden Jahren soll die Insel auf smarte, nachhaltige Mobilität umgestellt und das Energiesystem vollständig erneuert werden. Eine entsprechende Absichtserklärung hatten Volkswagen und die griechische Regierung im vergangenen November unterschrieben.

Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, sagt: „Astypalea ist ein Zukunftslabor für die Dekarbonisierung in Europa. Auf der Insel erforschen wir in Echtzeit, was die Menschen zum Umstieg auf die E-Mobilität bewegt und welche Anreize es für den Übergang zu einem nachhaltigen Lebensstil braucht. Die Erkenntnisse werden dazu beitragen, den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität und grüner Energie in Griechenland zu beschleunigen. Weltweit gewinnt der Klimaschutz enorm an Zugkraft. Volkswagen treibt diesen Wandel voran und bietet das gesamte Spektrum nachhaltiger Mobilität – vom Auto über das Laden bis hin zu nachhaltigen Energielösungen. Astypalea kann zu einer Blaupause für schnelle Veränderungen werden, befördert durch die enge Zusammenarbeit von Regierungen und Unternehmen.“

Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis sagt: „Griechenland wird Wirtschaft und Gesellschaft zu ,Griechenland 2.0‘ transformieren, indem es die grüne Revolution anführt und die neuesten digitalen Technologien einsetzt. Wir haben große Pläne. Astypalea wird ein Prüfstand für die grüne Energiewende: energieautark und komplett von der Natur angetrieben. Diese wunderschöne Insel ist eine zentrale Säule für unseren Wandel, und ich bin der lokalen Gemeinschaft sehr dankbar für ihre anhaltende Unterstützung des Projekts. Die Zusammenarbeit mit Volkswagen, einem der dynamischsten und innovativsten Automobilunternehmen der Welt, sowie mit den herausragenden Wissenschaftlern der griechischen Universität der Ägäis und der schottischen Universität Strathclyde werden uns wichtige Einblicke liefern, die uns dabei helfen, die richtigen Anreize auf unserem Weg zu einer saubereren, grüneren und nachhaltigeren Zukunft zu setzen. Gemeinsam werden wir Wind und Sonne nutzen, um diese bessere Zukunft anzutreiben.“

Grüne Energie aus Solarkraft

Die ersten E-Fahrzeuge kommen sowohl bei der Polizei als auch am Flughafen und bei der Inselverwaltung zum Einsatz. Der Verkauf an Privatkunden startet Ende Juni. Zur Auswahl stehen der Volkswagen e-up!1, der ID.32 und der ID.43 sowie der SEAT MÓ eScooter 1254. Die griechische Regierung unterstützt den Umstieg auf die E-Mobilität zudem mit attraktiven Kaufprämien. Im nächsten Schritt sollen dann auch die neuen Mobilitätsdienste starten: Sowohl das vollelektrische Carsharing als auch der Ridesharing-Dienst befinden sich bereits in Vorbereitung. Als globales Mobilitätsunternehmen bietet der Volkswagen Konzern die gesamte Bandbreite der Mobilitätslösungen an, einschließlich innovativer Energielösungen durch die MAN SE.

Die griechische Regierung gab auch ihre Pläne für die Transformation hin zu grüner Energie bekannt. Das Energiesystem wird in zwei Phasen auf erneuerbare Energien umgestellt: Bis 2023 wird ein neuer Solarpark rund drei Megawatt Grünstrom liefern. Damit werden 100 Prozent des notwendigen Stroms für die E-Fahrzeuge und mehr als 50 Prozent des gesamten Energiebedarfs der Inseln abgedeckt. Bis 2026 wird das neue Energiesystem weiter ausgebaut und soll dann rund 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs decken. Ein Batteriespeichersystem wird dabei helfen, das Netz stabil zu halten und den Solarpark maximal effizient zu nutzen. Unter dem Strich werden nicht nur die CO2-Emissionen deutlich reduziert, sondern auch die Energiekosten um rund 30 Prozent gesenkt. Bislang wird die Insel mit Strom aus Dieselgeneratoren versorgt.

Kostas Fragogiannis, stellvertretender Außenminister Griechenlands, sagt: „Dieses Projekt symbolisiert die Verwirklichung unserer Vision für Griechenland in den kommenden Jahren, ein Ausblick auf die Zukunft, bevor sie begonnen hat. Unser Land ist zu einem verlässlichen Investitionsziel geworden, und der öffentliche und der private Sektor arbeiten vorbildlich zusammen.“

Wissenschaftliche Studie begleitet Transformation

Wissenschaftler der Universität der Ägäis (Griechenland) und der Universität Strathclyde (Schottland) werden die Transformation auf Astypalea begleiten und systematisch auswerten. Im Fokus der Studie stehen die Menschen von Astypalea und ihre Einstellungen zur Transformation. Über eine Reihe von Umfragen werden die allgemeinen Ansichten zur E-Mobilität und die Bereitschaft zum Wechsel auf ein E-Fahrzeug untersucht. So soll ein tieferes Verständnis der wichtigsten Treiber und Hürden für die Transformation gewonnen werden. Die Ergebnisse der Studie sollen anschließend auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden und können anderen Regionen dabei helfen, den Übergang zur E-Mobilität zu beschleunigen.

In den kommenden fünf Jahren soll Astypalea zu einer smarten, nachhaltigen Insel umgebaut werden. Die Mobilität wird elektrisch, betrieben mit vor Ort produziertem Grünstrom. Neue Mobilitätsdienste wie Carsharing und Ridesharing ersetzen die bisherige, rudimentäre Buslinie. In Summe soll nicht nur die Mobilität verbessert werden, sondern auch die Zahl der Fahrzeuge auf der Insel um rund ein Drittel sinken.

 

Fuel consumption,

1 e‑up!: Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 12,7 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

2 ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 15,4–13,1 (kombiniert), CO2-Emissionen in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

3 ID.4: Stromverbrauch in kWh/100 km (NEFZ): 16,9–15,5 (kombiniert); CO2-Emissionen in g/km: 0; Effizienzklasse: A+

4 SEAT MÓ eScooter 125: Stromverbrauch in kWh/100 km: 7; CO₂-Emissionen in g/km: 0; CO₂-Effizienzklasse: A+

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