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Volkswagen Q3-Ergebnis durch massiven Halbleiter-Mangel belastet – Neun-Monats-Bilanz dennoch über Vorjahr

  • Alle wesentlichen Finanzkennzahlen von Januar bis September 2021 über dem Vergleichszeitraum 2020
  • 55,5 Mrd. Euro Umsatz, 1,6 Mrd. Euro operatives Ergebnis
  • Produktionsausfälle belasten erwartungsgemäß Auslieferungen und operatives Ergebnis (-184 Mio. Euro) in Q3
  • Volkswagen CFO Alexander Seitz: „Trotz massiver Herausforderungen haben wir nach den ersten neun Monaten ein Ergebnis über Vorjahr erreicht. Konsequente Reduktion der Fixkosten und intelligente Vertriebssteuerung haben dazu beigetragen. Der Halbleiter-Mangel war in Q3 aufgrund massiver Produktionsausfälle nicht mehr zu kompensieren. In Q4 erwarten wir ein deutlich positives Ergebnis gegenüber Q3.“
  • Ausblick 2021: Verbesserung bei Umsatz und operativem Ergebnis erwartet – operative Umsatzrendite von bis zu drei Prozent angestrebt

Volkswagen hat trotz der anhaltenden strukturellen Unterversorgung der Industrie mit Halbleitern in den ersten neun Monaten weltweit rund 3,8 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+3,3% gegenüber Vorjahreszeitraum). Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum auf 55,5 Milliarden Euro (+18%), das operative Ergebnis lag mit 1,6 Milliarden Euro (operative Umsatzrendite: +2,9%) um 2,6 Milliarden Euro über Vorjahr. Der operative Netto-Cash-Flow vor Sondereffekten lag nach neun Monaten bei - 0,7 Milliarden Euro. Belastend wirkt hier insbesondere der versorgungsbedingte Lageraufbau von unfertig gebauten Fahrzeugen, Batteriezellen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Das dritte Quartal war erwartungsgemäß von der schwierigen Halbleiter-Situation geprägt: Volkswagen lieferte in diesem Zeitraum rund 1,1 Millionen Fahrzeuge aus (-26%). Das operative Ergebnis lag im 3. Quartal bei -184 Millionen Euro. Für das laufende vierte Quartal rechnet das Unternehmen bereits wieder mit einem deutlich positiven Ergebnis.

Volkswagen CFO Alexander Seitz: „Trotz der massiven Herausforderungen durch die Auswirkungen der COVID19-Pandemie und der anhaltenden Unterversorgung mit Halbleitern hat Volkswagen in den ersten neun Monaten 2021 ein Ergebnis über Vorjahr erreicht. Dazu beigetragen haben eine sehr konsequente Reduktion der Fixkosten und eine intelligente, ergebnisorientierte Vertriebssteuerung. Nach einem guten ersten Halbjahr sind die Auswirkungen des Halbleiter-Engpasses aber im dritten Quartal aufgrund umfangreicher Produktionsausfälle und geringer Lagerbestände wie erwartet nicht mehr zu kompensieren gewesen. Der Cashflow ist ebenfalls durch die unterfertigen Erzeugnisse für andere Konzernmarken bei Komponenten und Fahrzeugen beeinflusst. Für das vierte Quartal erwarten wir wieder ein deutlich positives Ergebnis gegenüber dem dritten Quartal.“

Auftragsbestand auf Rekordniveau – E-Offensive erfolgreich

Die Nachfrage nach Volkswagen Fahrzeugen ist weiterhin hoch. Der Auftragsbestand erreichte im dritten Quartal einen historischen Höchststand. Volkswagen Vertriebsvorstand Klaus Zellmer: „Aktuell liegen allein aus Europa Bestellungen für fast eine halbe Million Fahrzeuge vor.“ Mit Ausnahme von China liegt Volkswagen in allen Regionen nach neun Monaten bei den Gesamt-Auslieferungen über Vorjahr. Auch die E-Offensive von Volkswagen nimmt weiter Fahrt auf: In den ersten neun Monaten wurde mit 167.800 BEV (+169%) und 86.900 PHEV (+98%) ein neuer Rekord bei den weltweiten Auslieferungszahlen für E-Fahrzeuge erzielt. Volkswagen ist Marktführer in Europa bei vollelektrischen Fahrzeugen und liegt in den USA voll im Plan.

Auch in China ist die E-Offensive von Volkswagen auf Kurs: Die Verkäufe der ID. Familie steigen kontinuierlich. Bereits direkt nach Markteinführung wurden im zweiten Quartal mehr als 6.000 ID. Modelle an Kunden ausgeliefert. Im dritten Quartal stieg diese Zahl auf rund 23.000. Der Aufwärtstrend hat sich im Oktober mit voraussichtlich rund 14.000 Einheiten weiter beschleunigt. Neben dem ID.4 überzeugt dabei auch der siebensitzige SUV ID.61, der seit seiner Markteinführung im Sommer mehr als 7.000-mal verkauft wurde. Mit dem ID.3 hatte vergangene Woche zudem bereits das dritte ID Modell Markteinführung.

Im Rahmen seiner Strategie ACCELERATE bringt Volkswagen jedes Jahr mindestens ein weiteres vollelektrisches Auto auf den Markt – in wenigen Tagen feiern der ID.52 und der ID.5 GTX2 ihre Weltpremiere.

Ausblick für 2021

Volkswagen erwartet auch über das Jahr 2021 hinaus Kapazitäts-Engpässe bei Halbleitern. Seitz: „Wir forcieren weiterhin unsere Resilienz und werden hierfür unsere Produktivität und Kostenstrukturen weiter optimieren. Kurzfristig gehen wir bereits im laufenden vierten Quartal von einer Verbesserung aller wesentlichen Finanzkennzahlen gegenüber dem abgelaufenen dritten Quartal aus. Damit wollen wir im Gesamtjahr 2021 beim Umsatz über Vorjahr liegen und streben nun, auf Grund des halbleiterbedingten schwachen Ergebnisses im dritten Quartal, eine operative Umsatzrendite von bis zu 3 Prozent an. An unserem angestrebten Margenziel von 6 Prozent bis 2023 halten wir unverändert fest.“

Um sich gegen Marktschwankungen resilienter zu machen, will Volkswagen bis 2023 die Fixkosten um 5 Prozent senken, die Produktivität der Werke um 5 Prozent jährlich steigern, die Materialkosten um 7 Prozent optimieren und alle Regionen nachhaltig in die schwarzen Zahlen bringen. In den Regionen Nord- und Südamerika erwartet Volkswagen trotz des Halbleiter-Engpasses in diesem Jahr den Break-Even.

 

1 Das Fahrzeug wird in Deutschland nicht zum Verkauf angeboten
2 Das Fahrzeug ist eine seriennahe Studie

     

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