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Volkswagen startet Prüfung eines Börsengangs der Porsche AG

  • Vorstand und Aufsichtsrat schließen Eckpunktevereinbarung ab und beschließen Prüfung der Umsetzbarkeit eines möglichen Börsengangs
  • Volkswagen AG beabsichtigt, Grundkapital der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Vorzugs- und Stammaktien zu unterteilen und bis zu 25% der Vorzugsaktien zu platzieren
  • Porsche Automobil Holding SE würde 25% plus eine Aktie der Stammaktien an der Porsche AG erwerben
  • Börsengang der Porsche AG wäre nächster Schritt in Transformation von Volkswagen vom Markenkonzern hin zu einem vertikal integrierten Mobilitätskonzern und würde zusätzliche Flexibilität zur Beschleunigung der Konzernstrategie NEW AUTO schaffen
  • Börsengang würde mehr unternehmerische Freiheit für die Porsche AG bedeuten und gleichzeitig den Wert des Unternehmens für die Volkswagen-Aktionäre sichtbar machen
  • Aktionäre sollen bei erfolgreicher Transaktion Sonderdividende in Höhe von 49 Prozent der Bruttogesamterlöse erhalten
  • Die Beschäftigten der Volkswagen AG würden über eine Mitarbeiterbeteiligung in Höhe von 2 000 Euro pro Mitarbeiter am Erfolg des Konzerns partizipieren

Die Volkswagen AG hat heute bekannt gegeben, die Umsetzbarkeit eines möglichen Börsengangs der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG zu prüfen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat von Volkswagen haben eine Eckpunktevereinbarung beschlossen, die die entsprechenden Gespräche zwischen der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding SE widerspiegelt und damit die Grundlage für die nächsten Schritte zur Vorbereitung eines möglichen Börsengangs bildet. Ein möglicher Börsengang von Porsche wäre aus Sicht des Konzernvorstandes ein bedeutender nächster Schritt in der erfolgreich auf den Weg gebrachten Transformation von Volkswagen zum vertikal integrierten Mobilitätskonzern und führenden Anbieter softwarebasierter und emissionsfreier Mobilität. Die tatsächliche Umsetzbarkeit eines Börsengangs hängt von einer Vielzahl verschiedener Parameter sowie den allgemeinen Marktgegebenheiten ab. Abschließende Entscheidungen sind noch nicht getroffen.

„Die Automobilindustrie verändert sich fundamental. Volkswagen ist fest entschlossen, auch in einer Welt der emissionsfreien und autonomen Mobilität eine führende Rolle zu spielen. Wir haben mit unserer NEW AUTO Strategie die richtigen Weichen gestellt und werden in den nächsten Jahren dank substanzieller Cashflows zielgerichtet in neue Ertragsfelder wie Batterie & Laden, autonomes Fahren, und eine eigene Mobilitätsplattform investieren. Ein Börsengang der Porsche AG würde uns zusätzliche Flexibilität verschaffen, um die Transformation weiter zu beschleunigen. Die Porsche AG bekäme mehr unternehmerische Freiheit und würde gleichzeitig weiterhin von den Konzernsynergien profitieren“, so CEO Herbert Diess.

Jörg Hofmann, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen AG, sagte: „Volkswagen geht die entscheidenden Jahre der Transformation fokussiert und kraftvoll an. Dazu zählt auch die Potenziale auszuschöpfen, die in einer veränderten Struktur des Konzerns liegen könnten. Genau das haben wir vereinbart. Prämisse aller Überlegungen ist, dass die Innovationskraft von Volkswagen dadurch gestärkt werden muss, um so den Vorsprung bei den entscheidenden Zukunftsthemen auszubauen. Davon würden alle Stakeholder profitieren – natürlich auch die Beschäftigten.“

VW würde Mehrheit an Porsche AG behalten – Platzierung von bis zu 25% der Vorzüge

Für den Fall eines Börsengangs soll das Grundkapital der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in 50% Vorzugsaktien und 50% Stammaktien unterteilt werden und es sollen im Rahmen des möglichen Börsengangs bis zu 25% der Vorzugsaktien am Kapitalmarkt platziert werden. Die Porsche Automobil Holding SE würde 25% zuzüglich einer Aktie der Stammaktien an der Porsche AG von der Volkswagen AG zum Platzierungspreis der Vorzugsaktien zuzüglich einer Prämie von 7,5% erwerben. Es ist nicht beabsichtigt, die Stammaktien an der Börse zu notieren. Die Volkswagen AG würde weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung an der Porsche AG halten und diese im Wege der Vollkonsolidierung in ihren Abschluss einbeziehen. Die industrielle Kooperation zwischen der Volkswagen AG und der Porsche AG würden nach einem Börsengang fortgesetzt werden.

Beschäftigte und Aktionäre sollen von einem möglichen Börsengang profitieren

Die Volkswagen AG würde die Einnahmen aus einem möglichen Börsengang der Porsche AG für die Beschleunigung der industriellen und technologischen Transformation des Volkswagen-Konzerns nutzen. Dazu gehören Investitionen in die Transformation der weltweiten Produktionskapazitäten für Elektrofahrzeuge und die Finanzierung von zusätzlichem Wachstum. Zudem wird die Volkswagen AG im Fall eines erfolgreichen Börsengangs den Aktionären vorschlagen, eine Sonderdividende in einem Umfang von 49% der Bruttogesamterlöse aus der Platzierung der Vorzugsaktien und dem Verkauf der Stammaktien auszuschütten.

Die Volkswagen AG begrüßt die Absicht des Großaktionärs QIA, sich als strategischer Investor auch an den Vorzugsaktien der Porsche AG zu beteiligen und somit die bestehende Beziehung zu erweitern. Die QIA ist für die Volkswagen AG seit vielen Jahren ein wertvoller und vertrauensvoller Partner.

Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, das ebenfalls Großaktionär bei Volkswagen ist, sagte: „Der vorgesehene Börsengang von Porsche bietet erhebliche Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des VW-Konzerns insgesamt und vor allem seiner niedersächsischen Standorte. Deswegen stimmt das Land den vorliegenden Eckpunkten zu und wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten.“

Auch die Beschäftigten der Volkswagen AG und der VW Sachsen GmbH würden nach dem derzeitigen Stand der Gespräche in Form einer Mitarbeiterbeteiligung vom Erfolg des Konzerns profitieren. Dabei würde jedem der rund 130 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einmalig 2 000 Euro ausgezahlt werden.

„Die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat unterstützt die Prüfung der Umsetzbarkeit. Umstrukturierungen können aus unserer Sicht stattfinden, wenn die Perspektiven für die Beschäftigten stimmen und die Dinge nachhaltig im Sinne der Belegschaft gestaltet werden. Klar ist für uns dabei immer: Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Standorte muss im Vordergrund stehen, um die Beschäftigung im Konzern zu sichern. Das wäre mit den verabredeten Leitplanken auch diesmal der Fall. Selbstverständlich werden wir auch den weiteren Prozess eng begleiten und mitgestalten“, sagte Daniela Cavallo, Vorsitzende des Konzernbetriebsrates und Mitglied im Präsidium der Volkswagen AG.

Das Land Niedersachsen hat von den Investitionen des Konzerns in die Transformation profitiert und wird dies auch weiterhin tun, sowohl am Hauptsitz in Wolfsburg als auch den übrigen Standorten. Im Zuge der Planungsrunde 70 hat Volkswagen beschlossen, in den kommenden fünf Jahren rund 21 Milliarden Euro, in die in Niedersachsen beheimateten Fahrzeug- und Komponentenwerke zu investieren. Dazu gehört zum einen das Trinity-Projekt der Marke Volkswagen, ein hochmodernes Elektroauto, das autonomes Fahren für die breite Masse ermöglichen soll sowie zum anderen das modernste Entwicklungszentrum in Deutschland.

Hinweis: Am 25. Februar 2022 um 8:00 Uhr MEZ wird der Vorstand der Volkswagen AG eine Telefonkonferenz für Medien, Analysten und Investoren veranstalten, um die aktuellen Überlegungen zu einem möglichen Börsengang der Porsche AG zu erläutern.

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