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Volkswagen und die Anti-Defamation League verlängern ihre Partnerschaft

  • Fortsetzung der Zusammenarbeit für weitere drei Jahre
  • Seit 2019 gemeinsam gegen Antisemitismus, Extremismus und Diskriminierung
  • Erinnerungskultur hat hohen Stellenwert

Volkswagen will die Partnerschaft mit der Anti-Defamation League (ADL) um weitere drei Jahre verlängern. Damit unterstreicht der Konzern sein Bestreben, an seiner aktiven Erinnerungskultur festzuhalten und sie fortwährend weiterzuentwickeln.

Nach drei Jahren konstruktiver und erfolgreicher Zusammenarbeit und in Anbetracht der ungebrochen hohen Relevanz der gemeinsam angestoßenen Initiativen beabsichtigt Volkswagen, die Kooperation mit der ADL zu verlängern. Die 2019 begonnene Partnerschaft ermöglichte die Eröffnung des ADL-Büros in Berlin und eine Intensivierung der Aktivitäten in Europa. Gemeinsam bieten ADL und Volkswagen ein Trainingsprogramm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns an, das eine Brücke schlägt zwischen den Erfahrungen der Vergangenheit und heutigem unternehmerischen Handeln und das den Blick für unbewusste Vorurteile im Arbeitsalltag schärfen soll.

Konzernchef Herbert Diess betont die Dringlichkeit aktiver und faktenbasierter Erinnerung und Aufklärung: „Wir sind zutiefst besorgt wegen des Krieges in der Ukraine und seiner Auswirkungen auf eine auf den Grundsätzen des Rechts beruhende Weltordnung, die vielen Regionen der Welt Freiheit und Wohlstand gebracht hat“, sagt Konzernchef Herbert Diess. „Nicht nur in Russland, sondern überall auf der Welt weisen die Trends hinsichtlich Extremismus und Hass in die falsche Richtung. Die datengestützte Arbeit der ADL hat dazu beigetragen, frühzeitig Warnzeichen zu erkennen und Hass zu bekämpfen, bevor er sich Bahn brechen kann. Sie ist nach wie vor von großer Bedeutung.“

Volkswagen gilt dank der transparenten Aufarbeitung der eigenen Geschichte und einer fortlaufenden, lebendigen Erinnerungskultur als Vorbild für andere Unternehmen im Umgang mit ihrer Firmengeschichte in der NS-Zeit. Die Dringlichkeit einer guten Erinnerungsarbeit ist vor dem aktuellen geopolitischen Hintergrund unbestritten, die ADL ist dabei seit drei Jahren ein hochgeschätzter Partner.

Die bisherige Partnerschaft ermöglichte es der ADL, die Aktivitäten in Europa und darüber hinaus zu intensivieren. Dazu gehört auch die renommierte Untersuchung „ADL Global 100: An Index of Antisemitism“, eine weltweit beachtete Studie über Antisemitismus, die die Verbreitung von antisemitischen Vorurteilen und Hass in über 100 Ländern beobachtet.
Darüber hinaus ist die ADL in Europa beratend aktiv und bietet Schulungsprogramme gegen Antisemitismus an. Bei den Medien ist sie gefragte Gesprächspartnerin zu antisemitischen Themen.

„Der Volkswagen Konzern war stets ein geschätzter Partner – sowohl bei unseren Bestrebungen, Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Antisemitismus in Deutschland zu leisten, als auch bei unserer Arbeit, Antisemitismus weltweit zu dokumentieren und ihm entgegenzutreten“, sagt ADL CEO Jonathan A. Greenblatt. „Wir schätzen Volkswagen für das Bekenntnis, diese wichtige Arbeit in Zeiten von zunehmendem Antisemitismus weiterhin zu unterstützen.“

Die ADL ist eine weltweit hoch angesehene Organisation, die gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt. 1913 gegründet, lautet ihre zeitlose Mission, „die Verleumdung des jüdischen Volkes zu stoppen und Gerechtigkeit und Gleichbehandlung für alle zu gewährleisten“. In ihrer heutigen Arbeit gegen Antisemitismus und jegliche Formen von Vorurteilen nutzt die ADL Innovation und Partnerschaften, um eine größtmögliche Wirkung zu erzielen. Indem die ADL in weltweit führender Position Antisemitismus bekämpft, Extremismus entgegentritt und sich mit Bigotterie auseinandersetzt, trägt sie dazu bei, Demokratie zu schützen und eine gerechte und inkludierende Gesellschaft für alle zu schaffen.
 

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