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Fallstricke vermeiden

Auch wenn die Elektromobilität langsam Fahrt aufnimmt, stehen viele Unternehmen noch immer ganz am Anfang bei der Elektrifizierung ihres Fuhrparks. Doch die Zeit drängt, denn mit Blick auf die Mobilitätswende führt an Elektrofahrzeugen kein Weg vorbei. Die gute Nachricht: Wer die Herausforderung mit kühlem Kopf annimmt, kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – und gleichzeitig vom technologischen Wandel profitieren.

Ausbau strategisch angehen

Bevor allerdings die ersten Elektrofahrzeuge auf den Firmenparkplatz rollen, muss die entsprechende Ladeinfrastruktur vorbereitet und deren grundsätzlicher Energiebedarf ermittelt werden. Das ist umso wichtiger, je breiter der Fuhrpark aufgestellt ist: Mobilitätsexperten gehen aktuell davon aus, dass in großen Unternehmen ein Ladepunkt für bis zu 12 E-Fahrzeuge ausreicht – es ist aber davon auszugehen, dass dieses Angebot in Zukunft stark steigen muss. Entscheider sollten also im Vorfeld ihre Anforderungen an eine Ladeinfrastruktur genau definieren und auch künftige Entwicklungen einschätzen, um eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Lösung zu erhalten. Das ist komplex, weil zahlreiche individuelle Faktoren eine Rolle spielen. Der Organisationsaufwand verringert sich aber, wenn am Anfang einige wichtige Fragen beantwortet werden.

Wie viele Ladepunkte sind nötig?

Idealerweise stehen so viele Lademöglichkeiten für die Elektrofahrzeuge zur Verfügung, dass beispielsweise Büropendler die tägliche Standzeit zum Strom tanken nutzen können. Sind dagegen zu wenige Anschlüsse vorhanden, müssen die Mitarbeiter unter Umständen das Auto umrangieren, was unwirtschaftlich und unpraktisch ist. Im Rahmen von baulichen Maßnahmen macht es zudem durchaus Sinn, die Stellplätze auf spätere Nachrüstungen vorzubereiten und nötige Vorkehrungen zu treffen: beispielsweise Leerrohre für die Verkabelung.

Wie gestalten sich die Fahrszenarien der Mitarbeiter?

Denn diese beeinflussen ebenfalls die Auslegung der Infrastruktur. Bewegen sich beispielsweise die täglichen Fahrtstrecken im Rahmen der Batteriereichweite oder handelt es sich vor allem um Berufspendler mit langen Standzeiten, können Wechselstrom-Ladepunkte ausreichen. Müssen die E-Fahrzeuge dagegen viele Kilometer schaffen und schnell wieder einsatzfähig sein, sind leistungsfähigere Schnellladestation erste Wahl.


Ist ein Lademanagement wichtig?

Klare Antwort: Ja. Vor allem bei größeren Fuhrparks macht es Sinn, die Ladesäulen mit intelligenten Technologien wie etwa einem Lastmanagement auszustatten. Dieses ermöglicht etwa die gezielte Steuerung, Anpassung und Verteilung des Stromverbrauchs – und kann sogar einen kostspieligen Ausbau der lokalen Netzkapazitäten verhindern. Integrierte Abrechnungs- und digitale Zugangssysteme ermöglichen zudem einen wirtschaftlichen Betrieb der Ladeinfrastruktur und eröffnen nebenbei zusätzliche Analysemöglichkeiten.

 

Last but not least: Welche innerbetrieblichen Fallstricke sind möglich?

  • Wird der getankte Strom mit dem Mitarbeiter abgerechnet, müssen die Ladesäulen dem Eichrecht genügen: Dessen Anforderungen fürs Schnellladen mit hohen Ladeströmen sind vom Gesetzgeber allerdings noch nicht komplett definiert.
  • Erfolgt die Abgabe des beim Arbeitgeber getankten Stroms an die Mitarbeiter kostenlos, ist das lohnsteuerlich völlig in Ordnung*. Intern entstehen aber möglicherweise Unstimmigkeiten, weil sich Arbeitnehmer mit konventionellen Verbrennern ungleich behandelt fühlen – denn Mitarbeiterfahrzeuge (Verbrenner) dürfen nicht beim Arbeitgeber kostenlos und steuerfrei betankt werden.
  • Es muss sichergestellt sein, dass das An- und Abstecken des Fahrzeugs am Ladepunkt nicht zur Erfassung von Arbeitszeiten entfremdet werden kann.
  • Steht die Ladesäule im halböffentlichen oder öffentlichen Raum, müssen die Bestimmungen der Ladesäulenverordnung (LSV) berücksichtigt werden.
  • Handelt es sich beim Ladestrom zudem um eigenerzeugten Strom aus regenerativen Quellen, ist das zwar positiv im Sinne der Nachhaltigkeit – führt jedoch zu einer gesetzlichen Meldepflicht und im Falle einer Leistung des Stromes an Dritte zur Pflicht, Stromsteuer abzuführen, sobald man Versorger ist*.

     

*) Stimmen Sie dies mit Ihrem Steuerberater bzgl. Stromsteuer ab.

Fazit

Die Installation einer elektrischen Ladeinfrastruktur kann sich lohnen, wenn bei der Planung schon von Anfang an die richtigen Fragen berücksichtigt und möglich Fallstricke mit bedacht werden. Eine weitere wichtige Stütze ist die passende Beratung, für die im Volkswagen Konzern die MEB-Berater zur Verfügung stehen. Nehmen Sie am besten noch heute Kontakt auf und vereinbaren Sie ein erstes Kennenlerngespräch.

© Volkswagen AG

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