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Assistenzsysteme¹⁾ – Investition mit Weitblick

Assistenzsysteme für Dienstwagen rechnen sich. Lesen Sie, auf welche Features Flottenmanager bei der Konfiguration von Dienstwagen nicht verzichten sollten, um Schadenskosten zu vermeiden und Mitarbeiter zu entlasten.

Wie sich individuell passende Assistenzsysteme finden lassen
Anti-Blockiersystem ABS, Elektronische Stabilitätskontrolle ESC, Einparkhilfe, Spurverlassenswarnung – die Liste an Fahrassistenzsystemen ist in den vergangenen Jahrzehnten enorm gewachsen.1) Einige davon gehören in nahezu allen Modellklassen zur Standardausstattung, andere sind gegen Aufpreis erhältlich – einzeln oder in Paketen. Hier die jeweils passende Wahl zu treffen, ist für viele Flottenmanager durchaus zur Herausforderung geworden. Doch die Mehrkosten für unterstützende Fahrsysteme zahlen sich meist aus: Zum einen können sie dazu beitragen, potenzielle Kosten und Aufwände zur Bearbeitung von Schäden zu senken, zum anderen können sie langfristig die Zufriedenheit und Sicherheit der Mitarbeiter erhöhen.

Bevor es an die Konfiguration neuer Dienstwagen geht, empfiehlt sich ein Blick auf Statistiken aus dem eigenen Fuhrpark. Welche Schäden und Unfälle treten besonders häufig auf? Was für Streckenprofile dominieren die Dienstfahrten? Solche Fragen helfen bei der Entscheidung, in welche Assistenzsysteme künftig investiert werden sollte.
 

Der Travel Assist kann im Rahmen seiner Systemgrenzen zum Beispiel den Polo beim Lenken, Bremsen und Beschleunigen unterstützen – und das stufenlos einstellbar für Geschwindigkeiten bis zu 210 km/h.

Unfälle im hektischen Berufsalltag vermeiden
Nicht fehlen sollten auf jeden Fall sicherheitsfördernde Assistenten – ganz im Sinne der Maxime: „Better safe than sorry“. So scannt beispielsweise der optionale Abbiegeassistent1) mithilfe von Radarsensoren und Frontkamera die Gegenfahrbahn. Wird beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug vom Fahrer übersehen, kann das System automatisch bremsen und so gegebenenfalls eine folgenschwere Kollision mindern oder sogar verhindern.1) Ähnliche optionale Notbremssysteme1) behalten auch den vorausfahrenden Verkehr im Blick und können warnen, bremsen und beim Ausweichen helfen, wenn ein Fußgänger, Radfahrer oder anderes Fahrzeug gefährlich nahekommt.1)

Sind die Mitarbeiter häufig auf längeren Strecken unterwegs, lohnt sich die optionale Spurverlassenswarnung1). Sie kann den Fahrer mit dezent spürbaren Eingriffen in die Lenkung unterstützen, wenn das Fahrzeug auf Landstraßen und Autobahnen aus der Spur zu geraten droht. Ein gutes Team bildet die Spurverlassenswarnung1) übrigens mit der optionalen Spurwechselwarnung1). Letztere blickt zurück und warnt über eine im Außenspiegel integrierte LED-Leuchte vor Fahrzeugen, die sich im toten Winkel befinden oder die sehr schnell von hinten herankommen.1) Bei häufigen Einsätzen in engen und hektisch-urbanen Gebieten ist die optionale Ausstiegswarnung1) ratsam – welche die Spurwechselwarnung sinnvoll ergänzt. Ihre Aufgabe: Sie überwacht den Bereich hinter dem parkenden Auto und kann beim Öffnen der Tür optisch und akustisch warnen, falls sich Verkehr von hinten nähert.1)

Mehr Komfort auf langen Strecken
Oft gehen Fahrassistenten einher mit einem großen Komfortplus. Die optionale Spurverlassenswarnung1) beispielsweise kann ab einer Geschwindigkeit von 63 km/h beim Halten der Spur unterstützen.1) Modelle von Volkswagen sind gegen Aufpreis mit dem Travel Assist1) konfigurierbar, der den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug halten und auf Autobahnen dank des assistierten Spurwechsels sogar die Fahrspur wechseln kann.1) Bei beiden Assistenzsystemen stimmt das Ergebnis: Spürbare Entspannung und höherer Fahrkomfort, insbesondere bei längeren oder eintönigen Touren. Übrigens, da der Fahrer auch bei aktivierten Assistenzsystemen schnell eingreifen können muss, registriert ein berührungsempfindliches Lenkrad, ob sich seine Hände stets am Steuer befinden.

Weniger Kratzer, weniger Stress beim Einparken
Flottenmanager, die oft mit Schäden durch ungünstige Parkmanöver zu tun haben, sollten künftig auch den optionalen Parkassistenten1) dazu buchen. Hier gibt es verschiedene Varianten: Der Parkassistent1) misst zuerst im langsamen Vorbeifahren die Größe einer Längs- und Querlücke. Ist sie ausreichend groß, übernimmt er das korrekte Lenken in die Lücke – der Fahrer kümmert sich nur um Gas geben, schalten und bremsen.1) Dies funktioniert sogar mit Anhängern, denn dank des Anhängerassistenten1) lässt sich auch dieser meist sehr schwierige Vorgang leicht meistern.

Beim Rückwärtsausparken aus Querparklücken blickt der Querverkehrsassistent hinten1) mit auf die Straße und warnt den Fahrer akustisch, optisch und durch einen Bremsruck.1) Noch eine Spur weiter geht Audi mit seinem optionalen Parkassistent Plus1) oder Remote-Parkassistent Plus1) (modellabhängig): Diese steuern selbsttätig in eine Längs- oder Querparklücke und wieder heraus, indem sie auf die Lenkung, das Gas, die Bremse und die tiptronic zugreifen. Der Fahrer überwacht die Manöver, muss dabei jedoch nicht im Auto sitzen – er startet den Remote-Parkassistenten Plus1) über sein Smartphone mit der myAudi App. Ein echtes Aha-Erlebnis.

Mehr Weitblick beim Fahren
Assistenzsysteme können aber nicht nur für mehr Komfort sorgen, sondern auch beim vorausschauenden, kraftstoffsparenden Fahren unterstützen. Ergänzend zu den wählbaren Fahrmodi vieler Fahrzeuge bietet Audi zum Beispiel optional einen prädiktiven Effizienzassistenten1): als Teil des Assistenzpakets Tour. Dieses System arbeitet eng mit dem Adaptiven Geschwindigkeitsassistenten beziehungsweise dem Adaptiven Fahrassistenten1) zusammen und greift auf prädiktive Streckendaten der Navigation zu. Um Verkehrszeichen und andere Fahrzeuge zu erkennen, nutzt der Effizienzassistent die Frontkamera sowie die Daten der nach vorne und hinten gerichteten Radarsensoren.

Bei eingeschaltetem Adaptiven Fahrassistenten beziehungsweise aktivierten Adaptiven Geschwindigkeitsasstenten regeln die Systeme aktiv1): In Verbindung mit Streckendaten aus der Navigation und der Verkehrszeichenerkennung verzögern und beschleunigen sie vorausschauend und passen die Geschwindigkeit dem Straßenverlauf, dem geltenden Tempolimit und der Verkehrssituation an, wobei auch vorausfahrende Fahrzeuge einbezogen werden. Wenn der Fahrer es wünscht, regeln die Systeme in Kooperation mit anderen Steuergeräten den Freilauf und Segelbetrieb des Antriebs. Besonders bei Hybrid- oder Elektro-Modellen lohnt sich dieses Feature, da durch Gleiten und Bremsen mit der sogenannten Rekuperation elektrische Energie zurückgespeist wird – und sich so die Reichweite erhöhen kann. Konsequent eingesetzt, haben derartige Assistenten viel Potenzial, langfristig die Benzin- und Stromkosten in Unternehmensflotten zu senken.

Und noch weitergeblickt, werden zukünftig noch höher automatisierte Funktionen dafür sorgen, dass Fahrzeuge weitgehend bis komplett autonom unterwegs sind.
 

Ein Blick in die Statistiken

2020 erfasste die Polizei laut des Statistischen Bundesamtes rund 2,2 Millionen Unfälle im Straßenverkehr – deutlich weniger als in den Jahren davor. Häufigste Ursache bei Unfällen mit Personenschäden waren Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren – gefolgt von ungenügendem Abstand und Nichtbeachten der Vorfahrt. Der Bundesanstalt für Straßenwesen zufolge beliefen sich die durchschnittlichen Sachschadenkosten bei einem Unfall mit Personenschaden auf circa 17.000 Euro. Zum Vergleich: Umfangreiche Pakete mit verschiedenen Assistenzsystemen kosten zwischen 1.000 und 5.000 Euro.
 

Aktuelles zum Thema

© Volkswagen AG

Für alle Assistenzsysteme gilt: Modell- und marktabhängige Verfügbarkeit.
1) Bitte beachten Sie: Die Systeme arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen und unterstützen den/die Fahrer_in. Die Verantwortlichkeit und notwendige Aufmerksamkeit im Straßenverkehr verbleiben bei dem/der Fahrer_in.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.audi.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
 

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