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Wie lädt’s?

Diese Förderungen gibt es

Wer sich in Europa aus beruflichen Gründen mit Mobilität beschäftigt, kommt nicht umhin, das Ziel der Klimaneutralität der Europäischen Union (EU) zu kennen – und sich intensiv mit den beschlossenen und geplanten Maßnahmen auseinanderzusetzen, die dieses Vorhaben unterstützen: Aktuell hat die EU ein ehrgeiziges Gesetzespaket mit dem Namen „Fit für 55 bis 2030“ geschnürt. Es umfasst 13 miteinander verknüpfte überarbeitete Gesetze und sechs Gesetzesvorschläge zu Klima und Energie.¹⁾

Kaum verwunderlich, dass sich „Fit für 55 bis 2030“ auch auf den automobilen Verkehr auswirken soll: Das EU-Parlament unterstützt beispielsweise den Vorschlag, die Emissionen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Jahr 2035 auf null zu reduzieren. Und: Dabei sollen die Zwischenziele für die Verringerung der Emissionen bis 2030 auf 55 Prozent für Pkw und 50 Prozent für leichte Nutzfahrzeuge festgelegt werden. Ehrgeizige Ziele, die nur im Zusammenspiel mit den weiteren Reduktionsmaßnahmen des Pakets funktionieren können – bei gleichzeitiger Fokussierung auf Elektromobilität. Doch dafür muss sich nicht nur die Elektro-Akzeptanz bei Geschäfts- und Privatkunden exponentiell erhöhen, sondern auch die Frage nach niederschwelligen Lademöglichkeiten beantwortet werden. Der europäische Automobilherstellerverband (Association des Constructeurs Européens d'Automobiles, ACEA) hat sich vor kurzem die aktuelle Ladeinfrastruktur in Europa angesehen – mit eindeutigem Ergebnis.²⁾

Unausgewogene Verteilung
Denn bei der EU-weiten Analyse vorhandener Ladepunkte zeigte sich, dass etwa die Hälfte aller Angebote in gerade mal zwei Ländern zu finden ist: Zum einen in den Niederlanden (29,4 Prozent) und zum anderen in Deutschland (19,4 Prozent). Im Umkehrschluss bedeutet das: 50 Prozent aller Ladestationen befinden sich über die restlichen 25 Mitgliedsländer verteilt. Und das stellt flächenmäßig eine höchst unausgewogene Verteilung dar: Eine Hälfte aller Lademöglichkeiten befindet sich auf etwa 10 Prozent der EU-Fläche, die andere Hälfte auf den restlichen 90 Prozent.

Bild:
Association des Constructeurs Européens d'Automobiles, ACEA

West-Ost-Gefälle
Noch krasser stellt sich der Unterschied bei genauerer Betrachtung der Rangliste dar: so besitzt der Spitzenreiter Niederlande 1.600-mal mehr Ladepunkte als das Schlusslicht Zypern mit gerade mal 57 Angeboten. Es ist sogar so, dass die Niederländer allein so viele Ladepunkte besitzen, wie 23 Mitgliedstaaten zusammen … Zudem zeigt sich durch die Analyse der ACAE: Bei der Ladeinfrastruktur innerhalb der EU besteht ein klares Verteilungsgefälle von den westeuropäischen Ländern hin zu Mittel- und Osteuropa: So verfügt beispielsweise ein großes Land wie Rumänien – etwa sechsmal so groß wie die Niederlande! – nur über 0,4 Prozent aller Ladepunkte in der EU.

Starker Mehrbedarf
Doch nicht nur bei der Verteilung von Ladenangeboten in den EU-Ländern besteht Nachholbedarf – auch die Gesamtzahl liegt hinter dem Bedarf zurück. Zwar habe sich diese laut ACAE in den vergangenen fünf Jahren spürbar auf über 307.000 Ladepunkte erhöht. Diese Menge decke aber bei weitem nicht die Nachfrage. Um das vorgeschlagene Zwischenziel beim CO₂-Ausstoß bis zum Jahr 2030 zu erreichen – immerhin eine Verringerung um 55 Prozent –, müssten bis dahin rund 6,5 Millionen Ladepunkte EU-weit zur Verfügung stehen. Bei gleichzeitig deutlich ausgewogenerer Verteilung als heute. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als das 22-fache in gerade einmal acht Jahren. Es gibt also noch viel zu tun.

¹⁾Quelle: Europäisches Parlament, Reduktion von CO₂-Emissionen: Klimaziele und Maßnahmen der EU

²⁾Quelle: Association des Constructeurs Européens d'Automobiles, ACEA, Electric cars: Half of all chargers in EU concentrated in just two countries (Englische Sprache)

Stand: 28.09.2022
© Volkswagen AG

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