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Flüchtlingshilfe im Konzern - Nachrichten

"Mentor for a day" – unter diesem Motto begleiteten Volkswagen-Mitarbeiterinnen geflüchtete Studentinnen

Women Empowerment - die Teilnehmerinnen nach einem erfolgreichen Workshoptag
  • Mentor für einen Tag
  • Erfahrungen austauschen, Gemeinsamkeiten finden und Erkenntnisse teilen
  • Kulturelle und zwischenmenschliche Barrieren abbauen für ein besseres Miteinander

Zusammen mit dem gemeinnützigen Start-up „Kiron Open Higher Education“ organisierte die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe einen zweitägigen interkulturellen Workshop mit Volkswagen-Mitarbeiterinnen und geflüchteten Frauen. Die Aktion ist Teil des gemeinsamen „Women Empowerment“ Programms. Unter dem Motto „Mentor for a day“ hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit im persönlichen Austausch ihre Erfahrungen zu teilen und von anderen Perspektiven zu lernen.  

„Ich habe schnell gemerkt, dass uns mehr verbindet als einem anfangs klar war. Oft ist es egal, welcher Kultur oder welchem Glauben jemand angehört, die Erfahrungen sind die gleichen“, sagte eine Volkswagen-Mitarbeiterin.

Neben dem persönlichen Zusammentreffen und dem gemeinsamen Workshop stand auch ein Einblick in die Volkswagen Welt auf dem Programm. Sichtlich beeindruckt waren die, u.a. aus Syrien, Ägypten und Pakistan stammenden, Studentinnen von der exklusiven Erlebnisführung in der Autostadt. Bei dem anschließenden gemeinsamen Abendessen hatten die Volkswagen-Mitarbeiterinnen (Mentorinnen) und Kiron-Studentinnen (Mentees) erste Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu finden und sich zu vernetzen.

Mit viel Engagement bearbeiteten die 20 Teilnehmerinnen am nächsten Tag, Fragestellungen zur beruflichen Situation von Frauen in Deutschland, zur interkulturellen Kommunikation, sowie zu Studium und Berufseinstieg. Durch fachliche Impulse, u.a. von einer Expertin für Cross-Culture Themen und einer bereits erfolgreich in Deutschland studierenden Kiron-Studentin, wurden die Teilnehmer dazu angeregt, die Perspektive des Anderen einzunehmen und über ihre eigene Situation zu reflektieren. So ergaben sich im Laufe des Tages angeregte und inspirierende Diskussionen. Vielen der Teilnehmerinnen hat der Workshop erst bewusst gemacht, wie sehr kulturelle Unterschiede in alltäglichen Umgangsformen unseren Eindruck von einander beeinflussen.

 „In Deutschland ist es üblich, direkten Augenkontakt herzustellen, um höflich zu sein. Bei uns in Syrien wird das aber schon als aufdringlich oder aggressiv verstanden“, erklärte eine Kiron-Studentin.

Die Kiron-Studentin Wafaa ergänzt die Ergebnisse

Im Anschluss an die Gruppenarbeitsphase hatten die Mentorinnen und ihre Mentees als Höhepunkt der Veranstaltung eine Stunde Zeit, um sich im Partnerinterview über persönliche Themen auszutauschen. Es entwickelten sich intensive Gespräche und bei allen Frauen entstand dabei der Wunsch auch über die Dauer des Workshops hinaus Kontakt zu halten.

„Die zwei Tage vergingen unglaublich schnell. Ich habe auch viel über mich selbst gelernt und freue mich weiterhin Kontakt mit meiner Mentorin zu haben“, sagte Yomen (Kiron-Studentin).

Ich habe schnell gemerkt, dass uns mehr verbindet als einem anfangs klar ist. Oft ist es egal, welcher Kultur oder welchem Glauben jemand angehört, die Erfahrungen sind die gleichen

Eine Volkswagen-Mitarbeiterin
Seit 2016: Kooperation mit dem social Start-up Kiron
150 Studien-stipendien für Geflüchtete
Fokus 2019: Women Empowerment Program

Seit 2016 fördert die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe das gemeinnützige Start-up Kiron Open Higher Education. Kiron betreibt eine Bildungsplattform, auf der Geflüchtete ein Online-Studium beginnen können. Nach zwei Jahren eröffnet ihnen das Onlinestudium sich an einer von mehr als fünfzig Partnerhochschulen einzuschreiben, wo sie ihren akademischen Abschluss erhalten können. Neben dem Angebot von insgesamt 150 Studienstipendien im Bereich Informatik und Ingenieurwesen fördert Volkswagen in 2019 auch besonders weibliche Geflüchtete. Ziel des „Women Empowerment Program“ ist es insbesondere weibliche Geflüchtete für ein Studium zu begeistern.

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