1. DEUTSCH
  2. News
  3. Flüchtlingshilfe
  4. 2019
  5. 6
  6. Podiumsdiskussion am Weltflüchtlingstag im Hamburger Hafen

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer Cookie-Richtlinie. Akzeptieren

Flüchtlingshilfe im Konzern - Nachrichten

Podiumsdiskussion am Weltflüchtlingstag im Hamburger Hafen

Übergabe des neuen Passat an die UNO-Flüchtlingshilfe
  • Weltflüchtlingstag - Podiumsdiskussion in Hamburg
  • neue Kooperation Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und UNO-Flüchtlingshilfe
  • Erfahrungen austauschen und Erkenntnisse teilen

Welche Chancen und Möglichkeiten gibt es geflüchtete Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Welche bereits erfolgreichen Integrationsmaßnahmen werden bereits umgesetzt? Zur Klärung dieser und weitere Fragen begrüßte die
UNO Flüchtlingshilfe gemeinsam mit dem Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ (NUiF) am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, in den Räumen von Unilever und mit Blick auf den Hamburger Hafen Vertreter
verschiedener Unternehmen zu einer Podiumsdiskussion. Im Zentrum der gemeinsamen Veranstaltung stand der Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und Geflüchteten und der Dank an die Unternehmen für ihr Engagement. Waren es vor 3 Jahren noch 9 Prozent der Geflüchteten, die in ganz Deutschland arbeiten, so sind es inzwischen rund 35 Prozent. Das entspricht rund 400.000 der seit 2015 zugezogenen Menschen.

Ariane Kilian, Leiterin Konzern Flüchtlingshilfe überreichte in einer neuen Kooperation einen Passat für die deutschlandweiten Aktivitäten an den Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe Deutschland, Peter Ruhenstroth-Bauer.  Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Sie fördert Projekte in Deutschland und unterstützt die weltweiten Einsätze des UNHCR. Aktuell leistet der UNHCR in 138 Ländern humanitäre Nothilfe.

Hamburgs erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher

Die rund 90 Gäste begrüßte zunächst Hamburgs erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher mit einer Impulsrede.  

Dr. Peter Tschentscher: „Ausbildung und Arbeit sind für Flüchtlinge eine große Chance, ihr Leben in Hamburg selbstbestimmt und aus eigener Kraft zu gestalten. Viele Unternehmen haben dieses ermöglicht, indem sie sich aktiv für die Beschäftigung von Flüchtlingen in ihren Betrieben eingesetzt haben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Integrationspolitik des Senats und stärken ihre Unternehmen durch die Vielfalt ihrer Mitarbeiter.“

Unter Anleitung der Moderatorin Khadra Sufi, seit 2012 Botschafterin der UNO-Flüchtlingshilfe und selbst mit Fluchthintergrund, berichteten Ariane Kilian - Leiterin Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, Arno Schirmacher – Leiter Personalmanagement Hamburger Hafen und Logistik zusammen mit dem „Hamburger Auszubildenden des Jahres 2018“ Victor Nutsakpui, sowie Farhan Allafi - Absolvent der Ben & Jerrys Ice-Acydemy über ihre Erfahrungen. So erhielten die teilnehmenden Unternehmen und Interessenten Praxistipps, wie die Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter gelingt.

Ariane Kilian: „Mit unseren deutschlandweiten Flüchtlingshilfeprojekten konnten wir bereits über 4.500 Geflüchtete erreichen. Die eigens dafür gegründete Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe initiiert und koordiniert seit 2015 markenübergreifend Integrationsinitiativen, die junge Menschen Schritt für Schritt auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereiten. Das Spektrum unseres Engagements reicht vom Wolfsburger Modellprojekt „Ausbildungsperspektive für Geflüchtete“, dem Porsche Integrationsjahr, über Audi-Klassen zur Berufs- und Kulturfähigkeit bis hin zu Industriepraktika bei MAN.“

Im Anschluss an die Diskussion konnten sich die Teilnehmer gezielt an Thementischen austauschen.  

Ausbildung und Arbeit sind für Flüchtlinge eine große Chance, ihr Leben in Hamburg selbstbestimmt und aus eigener Kraft zu gestalten. Viele Unternehmen haben dieses ermöglicht, indem sie sich aktiv für die Beschäftigung von Flüchtlingen in ihren Betrieben eingesetzt haben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Integrationspolitik des Senats und stärken ihre Unternehmen durch die Vielfalt ihrer Mitarbeiter.

Hamburgs erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher