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Flüchtlingshilfe bei Audi - Nachrichten

Mohanad Shahror - Auszubildender in Ingolstadt

Mohanad berichtet im Video über seine Ausbildung bei Audi

Begonnen hat alles 2015, als Mohanad Shahror (32) zusammen mit seiner kleinen Familie und vielen anderen seiner syrischen Landsleute am Ende einer langen Flucht in Gaimersheim bei Ingolstadt ankam. Engagierte und hilfsbereite Menschen ver-mittelten ihm ein vierwöchiges Praktikum bei Audi. Shahror, der in seiner Heimat bereits in einem technischen Beruf gearbeitet hatte, nutzte die Chance. Nicht nur weil ihm das Praktikum bei Audi so gut gefallen hatte, sondern auch weil ihn die Audianer ohne Vorurteile aufgenommen hatten. Genau das ermutigte ihn wiederum, sich um eine Lehrstelle als Kfz-Mechatroniker zu bewerben. Und so fährt Mohanad Shahror seit 2017 nun jeden Tag – wenn er nicht gerade, wie seine Lehrlingskollegen auch, die Berufsschule besuchen muss – zur Arbeit zu Audi.

Die Kollegen sind nett und hilfsbereit, erklären die Aufgaben, die zu erledigen sind, oder machen vor, wie es geht.

Mohanad Shahror

Als Lehrling im dritten Ausbildungsjahr bereitet er derzeit Fahrzeuge für den TÜV vor, überwacht die Fehlerauslese an Fahrzeugen und kümmert sich um die Beschaffung von Bauteilen oder andere Serviceaufgaben. In seinem Team aus neun Mitarbeitern und zwei Azubis fühlt er sich wohl: „Die Kollegen sind nett und hilfsbereit, erklären die Aufgaben, die zu erledigen sind, oder machen vor, wie es geht.“Was an Shahrors Arbeitsplatz in Ingolstadt bei Audi so gut funktioniert, findet seine Fortsetzung in seiner neuen Heimatgemeinde. Hier gibt er etwas von der Hilfsbereitschaft, die er selbst erfahren hat, weiter. Einmal im Monat hilft er ehrenamtlich im Repaircafé anderen Flüchtlingen beim Fahrradreparieren oder beteiligt sich an der Vorbereitung von Gemeindebasaren. „Ich helfe gerne“, sagt Shahror, der gerade den Führerschein macht. Darüber freuen sich natürlich auch seine beiden Kinder, ein Junge und ein Mädchen, die, so der stolze Papa, besser Deutsch sprechen als ich“. Denn Sprache sei, weiß Shahror, „das Wichtigste überhaupt“.

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