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Flüchtlingshilfe bei Audi - Nachrichten

Engagement gehört einfach dazu: Eine Audi Mitarbeiterin unterstützt als Nachhilfelehrerin

Unter dem Hashtag #AudiTogether zeigt die Marke weltweit Haltung: Engagement ist Ehrensache

Engagement ist Ehrensache: Wer in einem fremden Land Zuflucht sucht, versteht zunächst kaum ein Wort. Gut, dass es dann engagierte Nachhilfelehrer_innen wie Nathalie Argus gibt.

Der, die, das. Genitiv, Dativ, Akkusativ. Können, dürfen, müssen: Die deutsche Sprache hat es in sich. Das macht sie für Nicht-Muttersprachler_innen im Alltag zur Hürde, ganz gleich, ob beim Einkaufen, bei Behördengängen oder bei der Jobsuche. Besonders schwer haben es Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind. „Sie müssen ja nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern vieles verarbeiten und mit ganz anderen Lebensumständen klarkommen“, sagt Nathalie Argus aus dem Bereich Produktmarketing Connected Car. Seit etwa einem Jahr engagiert sich die 29-Jährige bei der Flüchtlingshilfe der Stadt Ingolstadt und der Caritas als ehrenamtliche Nachhilfelehrerin.

Nachhilfe ist für Argus kein Neuland. Bereits vor ihrem Eintritt ins Berufsleben unterstützte sie Kinder aus benachteiligten Familien bei den Hausaufgaben: „Ehrenamtliches Engagement gehört für mich einfach dazu.“ Während ihres dualen Bachelorstudiums bei Audi, das sie sogar bis nach Peking führte, und ihres berufsbegleitenden Masterstudiums musste sie ihr Engagement zurückfahren. Nach dem Abschluss startete sie aber gleich wieder durch: in der Regel vier bis fünf Stunden pro Woche.

Ist es nicht erstaunlich? In einer Zeit, in der so vieles eingeschränkt ist, hat sich mein eigener Horizont dank des Ehrenamts enorm erweitert

Nathalie Argus Mitarbeiterin Produktmarketing Connected Car, Audi

Im Januar 2020 besuchte Argus zum ersten Mal in Begleitung einer erfahrenen Helferin eine Ingolstädter Flüchtlingsunterkunft. „Durch Medienberichte hatte ich eine vage Vorstellung von den Gegebenheiten vor Ort. Ganz anders ist es aber, selbst ein Containerdorf zu betreten oder mitzubekommen, dass es dort nicht einmal WLAN für die Bewohner gibt", sagt die Helferin. „Wirklich bewundernswert, wie es den Familien, die ich kennengelernt habe, gelungen ist, sich auf nur rund 20 Quadratmetern ein Zuhause zu schaffen.“

Zunächst unterstützte Argus eine Palästinenserin, die mit ihren Kindern aus Jordanien nach Europa geflohen war. Bald darauf kam ihre armenische Nachbarin dazu – später auch die Kinder der beiden Frauen. Inzwischen zählt auch ein 30-jähriger Kongolese zu ihren Schülern.

Mit Beginn der Corona-Pandemie und dem ersten Lockdown kamen die Besuche erst einmal abrupt zum Erliegen, im Sommer intensivierte sich der Kontakt jedoch wieder. „Es war toll zu erleben, wie lernwillig alle sind und welche Fortschritte sie in kurzer Zeit machen“, sagt Argus. So konnten die beiden Frauen aus Palästina und Armenien im Sommer ihren mit „sehr gut" bestanden Sprachtest feiern. „Sie haben mich als Dankeschön zu einem palästinensisch-armenischen Essen eingeladen und mir einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt."

Mit den Kindern der beiden Familien zu lernen, macht der Audianerin besonders viel Spaß. Und nicht nur das: Als die Corona-Maßnahmen es zuließen, begleitete sie die Kinder auch ins Schwimmbad. „Es gibt hier ja nicht nur Wörter und Grammatik zu lernen, sondern viele andere neue Erfahrungen zu machen." Diesmal auf dem Lehrplan: Schwimmzüge im seichten Wasser.

Solche Treffen sind wegen der aktuellen Abstandsregelungen undenkbar. Der Kontakt bleibt dennoch bestehen – via Bildschirm. „Ich versuche, so gut es geht aus der Ferne zu helfen, erkläre behördliche Schreiben oder spreche einfach mit ihnen", sagt Argus undfreut sich schon darauf, wenn sie ihre Schüler wieder besuchen kann. „Ist es nicht erstaunlich? In einer Zeit, in der so vieles eingeschränkt ist, hat sich mein eigener Horizont dank des Ehrenamts enorm erweitert."

Audi engagiert sich für Flüchtlinge 

Integration ist für Audi selbstverständlich. Daher engagieren sich die vier Ringe seit Jahren bedarfsorientiert für Geflüchtete, etwa mit der Unterstützung für Berufsschulklassen für Geflüchtete. So hilft das Unternehmen, junge Flüchtlinge auf einen deutschen Schulabschluss und damit auf eine Berufsausbildung vorzubereiten.

Engagement ist Ehrensache 

Unter dem Hashtag #AudiTogether zeigt die Marke mit den vier Ringen weltweit Haltung. Viele Audianer_innen setzen sich auch privat für soziale Projekte ein, starten Initiativen und packen in ihrer Freizeit mit an. Diese Mitarbeiter_innen werden in der Serie „Engagement ist Ehrensache“ vorgestellt. 

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