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Flüchtlingshilfe im Konzern - Nachrichten

Visionärer Studierenden-Workshop - Integration im Wedding

Workshop-Teilnehmer entwickeln Visionen für die automobile Zukunft (Bild: Klara Lindner)

Was macht ein Autofahrer, der nicht am Steuer sitzt, sondern das Fahrzeug automatisch fahren lässt? Essen, arbeiten oder gar schlafen? Was benötigten dann die Passagiere, um diese Zeit optimal nutzen zu können?

Diese und andere Fragen haben sich Nawid und die anderen Studierenden beim visionären Ideation Workshop von Volkswagen gestellt. Der Autobauer hatte Studierende der TU Berlin und der Online-Universität Kiron eingeladen, Ideen zu entwickeln wie die Zukunft für Passagiere von automatisierten Fahrzeugen aussehen kann. In einer ehemaligen Kantine im Berliner Szene-Kiez Wedding schuf Volkswagen eine Start-up Atmosphäre, um die Kreativität der internationalen Studenten anzuregen und machte sie mit dem Design Thinking-Ansatz bekannt. Design Thinking ist eine Methodik, um kreativ komplexe Probleme zu lösen. Sie wird zunehmend in Unternehmen eingesetzt, um die Innovationskultur zu fördern.

Klara Lindner, Expertin für Design Thinking und fachliche Leiterin des Workshops, erklärt: „Ein wichtiges Element der Design Thinking Philosophie lautet, dass bunt gemischte Teams zu besseren Ergebnissen kommen als eine Gruppe ähnlich aufgestellter Spezialisten - dies zeigte auch dieser Workshop.“

Ein wichtiges Element der Design Thinking Philosophie lautet, dass bunt gemischte Teams zu besseren Ergebnissen kommen als eine Gruppe ähnlich aufgestellter Spezialisten - dies zeigte auch dieser Workshop.

Klara Lindner Expertin für Design Thinking und fachliche Leiterin des Workshops

Zwischen Post-its und Flipchart diskutiert Teilnehmer Nawid angeregt mit den anderen Gruppenmitgliedern und berichtet: „Mein Studium, dass ich in meiner Heimat angefangen habe, kann ich in Deutschland dank Kiron fortsetzen. Beim Workshop habe ich die Möglichkeit offline deutsche Studenten kennenzulernen. Das motiviert mich, bei meinem Kiron Online-Studium am Ball zu bleiben, um bald an eine akkreditierte Universität zu wechseln.“ Die Integration mit den Studenten der TU Berlin gelingt bei dem Workshop. Man tauscht sich über den Unialltag aus und erarbeitet in einer Gruppe Lösungsansätze für ein konkretes Praxisbeispiel. „Die letzten zwei Tage haben zusammengeschweißt und den Horizont erweitert. Beeindruckend ist, welche Fragen sich stellen, wenn man von der Zukunft mit autonom fahrenden Autos spricht.“, ergänzt Nawid.

Klara Lindner zu den Workshop Ergebnissen: „Zu Beginn des Design-Prozesses konnten die Teilnehmer durch ihre verschiedenen kulturellen Hintergründe und Sprachkenntnisse in ganz unterschiedliche Nutzerwelten eintauchen, und während des Brainstormings und dem darauf folgenden ‚Prototyping‘ generierten die Teams unglaublich viele Ideen.“

Joachim Müller, Organisator und Mitarbeiter im Volkswagen Innovationsmanagement, ergänzt: „Wir freuen uns über die Ideen, die wir intern weiter diskutieren werden.“

Wir freuen uns über die Ideen, die wir intern weiter diskutieren werden.

Joachim Müller Organisator und Mitarbeiter im Volkswagen Innovationsmanagement

Das Volkswagen Innovationsmanagement hat 2016 einen ersten Design-Thinking-Workshop mit Studierenden der TU Berlin durchgeführt. 2017 wurde das Format erweitert mit der Teilnahme von Kiron-Studierenden. Dadurch konnten die Internationalität und Diversität zur Förderung der Kreativität noch erhöht werden.

Volkswagen unterstützt seit Ende 2016 das soziale Start-up Kiron GmbH. Bei Kiron können Geflüchtete schnell und unbürokratisch ein Studium aufnehmen. Der Mix aus je 2 Jahren Onlinestudium und folgender Präsenzphase an einer deutschen Universität führt zum Bachelorabschluss.