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Flüchtlingshilfe bei Audi - Nachrichten

Berufsschüler aus Ingolstadt lernen, sich richtig zu bewerben

Unterstützung für den Start in ein neues Leben: 20 Schüler und Schülerinnen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia, die seit etwa zwei bis drei Jahren in Deutschland leben, machen in diesem Sommer ihren Abschluss an der Berufsschule 1 in Ingolstadt. Audi unterstützt die Berufsschule im Rahmen seines Flüchtlings-Hilfsprogramms bereits seit mehreren Jahren. Das Unternehmen stellt unter anderem finanzielle Mittel für die sozialpädagogische Betreuung von Schülerinnen und Schülern, die erst vor Kurzem nach Deutschland geflüchtet sind.

Die „Soziale Projekte AG“ der Audi Trainees hat sich zum Ziel gesetzt, die Schüler im Rahmen eines interaktiven Bewerbungsworkshops auf ihren bevorstehenden Berufseinstieg vorzubereiten. Der Workshop war speziell an Schüler und Schülerinnen mit internationaler Herkunft gerichtet, die sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt integrieren wollen. Dabei waren die Voraussetzungen unterschiedlich: einige der Schüler und Schülerinnen sind aktuell im Rahmen eines Praktikums in umliegenden Betrieben beschäftigt, in denen sie sich bewährt und einen Ausbildungsplatz angeboten bekommen haben. Andere wiederum suchen derzeit nach einem Ausbildungsplatz. Die Bandbreite an Berufswünschen war vielfältig – Lackierer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Altenpfleger, Bürokaufmann, Fitnesstrainer, Koch und noch einige mehr.

Da die Schüler bereits in der Schule einiges über den Bewerbungsprozess gelernt haben, war das Ziel des Workshops, den Schülern die eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse für die anstehenden Bewerbungen mit auf den Weg zu geben. Die Trainees selbst wissen sehr gut, wie wichtig aussagekräftige Bewerbungsunterlagen sind, um die Hürden des Bewerbungsprozesses erfolgreich zu meistern und letztendlich den Berufswunsch zu erfüllen.

Hierfür haben die Trainees den Schülern und Schülerinnen zunächst theoretisch die Grundlagen für Jobportale, Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse vermittelt – stets mit persönlichen Erfahrungen versehen. Das Highlight des Workshops war das interaktive Rollenspiel eines Bewerbungsgesprächs. Nach dem Motto „Learning by doing“ wurde ein fiktives Bewerbungsgespräch mit einem Personalreferenten und zwei Bewerbern simuliert, die jeweils von den Trainees dargestellt wurden. Realitätsnahe Bewerberfragen wurden gestellt und jeweils mit einer ungeeigneten und einer guten Antwort bzw. Reaktion versehen. In diesem Rahmen wurden stets die Schüler und Schülerinnen eingebunden, indem sie ihre Beobachtungen und Verbesserungsvorschläge kundtaten. Teilweise haben sich die Schüler und Schülerinnen sogar selbst den Fragen gestellt. Im Anschluss konnten die Trainees ganz spontan in Vier-Augen-Gesprächen individuell auf die Fragen der Workshopteilnehmer eingehen sowie zeitgleich die Bewerbungsunterlagen sichten und korrigieren. Ebenfalls hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, aktuelle Bewerbungsfotos von sich schießen zu lassen.

Michaela Reutter, Lehrerin der Klasse, hat sich herzlich für das Engagement der AUDI Trainees bedankt und betont: „Es ist viel authentischer, wenn junge Leute, die nur unwesentlich älter sind als die Schüler und Schülerinnen selbst, ihre Erfahrungen über Bewerbungen preisgeben. Und selbst ich habe noch etwas hinzugelernt, das ich in meinem zukünftigen Unterrichtsinhalt über das Thema Bewerbungen einbauen kann.“ Auch für die Trainees war die Erfahrung sehr positiv: „Die Schüler waren stets interessiert und es wurde relativ früh klar, dass sie den Input des Workshops in ihren folgenden Bewerbungen berücksichtigen werden.“

Es ist viel authentischer, wenn junge Leute, die nur unwesentlich älter sind als die Schüler und Schülerinnen selbst, ihre Erfahrungen über Bewerbungen preisgeben

Michaela Reutter Lehrerin der Berufsschulklasse

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