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Autonomes Fahren auf Knopfdruck

Ein einziger Knopfdruck genügt, um das Fahrzeug herbeizurufen. Farbige Signale zeigen seine Ankunftszeit an. Noch drei, zwei, eins... und Sedric fährt vor. Mit Sedric – dem ersten „Self-Driving Car“ des Volkswagen Konzerns – gibt das Unternehmen beim Automobil-Salon in Genf einen konkreten Ausblick auf automatisierte Fahrzeuge der höchsten Entwicklungsstufe.

„Sedric erledigt sämtliche Fahrfunktionen selbständig. Er ist smart und lässt sich kinderleicht bedienen. Lenkrad, Pedale und Cockpit braucht er nicht mehr“, sagt Vorstandsvorsitzender Matthias Müller zur Vorstellung von Sedric (Self-Driving-Car) am Vorabend der Automesse.

Schon mit seinem Äußeren unterscheidet sich Sedric deutlich von heutigen Automobilen. Gängige Elemente wie beispielsweise die Motorhaube sind bei ihm nicht zu finden, denn der kompakte Elektromotor hat seinen Platz auf Höhe der Räder, während die Batterieeinheit flach zwischen den Achsen angeordnet ist. Im Innenraum finden die Fahrgäste eine komfortable Lounge, in der vier Passagiere die Fahrzeit zum Arbeiten, zum Telefonieren, zum Gespräch oder einfach zum Entspannen nutzen können.

„Sedric wurde konsequent von den Bedürfnissen seiner Nutzer her entwickelt: Ein Druck auf den OneButton und das Fahrzeug fährt vor. Es erkennt den Fahrgast, die Tür öffnet sich. Der Mensch steigt ein, stellt das Gepäck ab und nimmt Platz. Ab jetzt spricht der Passagier mit Sedric wie mit einem persönlichen Assistenten. Alle weitere Kommunikation – wohin es gehen soll, wie lange es dauert, was den Fahrgast dort erwartet – funktioniert per Sprache.“

Matthias Müller Vorstandsvorsitzender

Erdacht, gestaltet, entwickelt und gebaut wurde Sedric in Zusammenarbeit zwischen dem Future Center Europe des Volkswagen Konzerns in Potsdam und der Volkswagen Konzernforschung in Wolfsburg.

Als Elektroauto ist Sedric emissionsfrei und lautlos unterwegs. Sein technisches Rückgrat ist der MEB, der Modulare Elektrifizierungsbaukasten, auf dem die künftige Generation rein elektrischer Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns basiert. Zugleich steht Sedric für ein Mobilitätskonzept, das mehr Sicherheit und individuelle Mobilität für jedermann ermöglicht. „Anders als der Mensch ist das selbstfahrende Automobil immer hellwach, nie abgelenkt, niemals müde“, sagt Müller. Kinder können ein Fahrzeug wie Sedric ebenso selbstständig nutzen wie Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

„Anders als der Mensch ist das selbstfahrende Automobil immer hellwach, nie abgelenkt, niemals müde.“

Matthias Müller Vorstandsvorsitzender

Auch Menschen, die sich kein Auto kaufen können oder wollen, sind mit dem „OneButton“ jederzeit mobil. „Sedric kann ein Shared Mobility Fahrzeug sein, aus dem Pool des Volkswagen Konzerns. Er kann aber auch das eigene Fahrzeug sein. Auch in Zukunft werden viele unserer Kunden ein Auto besitzen wollen. Aber sie können dieses Automobil jederzeit teilen: Mit der Familie, mit Freunden, mit Menschen, die in der Nachbarschaft wohnen“, sagt Müller.

 

Als erstes Konzeptfahrzeug des Volkswagen Konzerns steht Sedric auch für den Wandel des Unternehmens

„Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der Konzern wird auch in Zukunft keine eigenen Autos bauen. Diese Aufgabe ist bei unseren Marken bestens aufgehoben. Aber diese Studie steht für ein neues Selbstverständnis: Der Volkswagen Konzern ist Impulsgeber und Inkubator für Ideen. Er schaut weit in die Zukunft. Er führt die Kreativität, die Kompetenz und das Wissen unserer Konzernfamilie zusammen. Und stellt es dann wiederum den Marken zur Verfügung. Damit bringen wir Innovationen noch schneller zu unseren Kunden“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

Allein in den kommenden Jahren wird Volkswagen nach Müllers Worten mehrere Milliarden Euro in die Kerntechnologien für Autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz investieren. „Wir holen Top-Spezialisten an Bord und wir bündeln die Kräfte im Konzern.“

Durch neue Trends, Technologien und Wettbewerber würden die Karten in der Automobilindustrie derzeit neu gemischt, so Müller. Mit dem Zukunftsprogramm „TOGETHER – Strategie 2025“ hat der Konzern deshalb den Wandel von einem Automobilhersteller zu einem Mobilitätsanbieter der Zukunft begonnen.

„Wir von Volkswagen bleiben Optimisten. Wir sehen vor allem die Chancen, nicht allein die Risiken. Und wir werden die Umbrüche in unserer Industrie für einen neuen Aufbruch nutzen.“

Matthias Müller Vorstandsvorsitzender

Zugleich will der Volkswagen Konzern auch weiterhin die besten Fahrzeuge für das Hier und Jetzt entwickeln, designen und bauen

Autosalon Genf: Volkswagen Konzern bringt die Zukunft in die Gegenwart

„Eines werden wir niemals aufgeben: jene Stärken, die uns im Kern ausmachen. Die Qualität unserer Fahrzeuge, die Emotionalität unserer Marken, unsere Innovationskraft bei den klassischen Technologien – vor allem immer effizienteren Verbrennungsmotoren, die uns noch mindestens zwei Dekaden begleiten werden“, so Müller.

Beleg für diese Haltung sind die 60 neuen Fahrzeuge, die die Konzernmarken in diesem Jahr zu den Kunden bringen werden. Darunter sind Kernmodelle wie der neue Volkswagen Polo und T-ROC, der ŠKODA Yeti und SEAT Ibiza, der Porsche Cayenne, Audi A8 und Bentley Continental GT.