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Volkswagen tüftelt am Büro der Zukunft

Effizienz und Flexibilität

Die Wertschöpfung findet im 21. Jahrhundert zunehmend in Wissens- und Büroarbeit statt. Im Volkswagen Konzern verändern zudem neue Business Felder sowie das Verlangen nach höherer Effizienz und gleichzeitig mehr Flexibilität die Art zu arbeiten. Im Rahmen der Strategie „TOGETHER – 2025“ entwickelt der Konzern daher für seine Mitarbeiter ein innovatives Umfeld für das Arbeiten der Zukunft. (Im Bild: Audi)

„Wir wollen hohe Produktivität, Raum für Kommunikation und Kreativität, hohe Mitarbeiterzufriedenheit und erstklassige Arbeitgeberattraktivität.“

Karlheinz Blessing Personalvorstand

„New Workplaces @ Volkswagen Group“ wurde gemeinschaftlich in den zentralen Bereichen Personalstrategie und Digitalisierung Business 4.0 initiiert. Das Besondere daran: Statt Vorgaben von oben zu geben, sammelt und vereint das Projekt bereits vorhandene Ideen und Initiativen von unten. „Wir wollen möglichst alle mitnehmen“, betont Manuela Lieber, Projektleiterin aus dem Bereich Business 4.0 Digitalisierung, den Ansatz. „Daher haben wir 25 Experten für Raum- und Gebäudeplanung, Personalentwicklung oder IT-Lösungen aus allen Konzernteilen und Marken zusammengeholt.“ Durch den bunten Mix an Teilnehmern bekommt ihr Team ganz unterschiedliche Einblicke in Arbeitswelten, Arbeitskulturen und Methoden. Die beteiligten Marken sind Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Volkswagen Financial Services, Porsche, Audi, Skoda, Seat, Bentley, MAN und Scania.

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MAN
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Porsche
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MAN

  • IT City Wolfsburg
  • Scania & MAN
  • Audi, Porsche, Skoda, Seat & VWFS

Ein erster von mehreren Piloten am Standort Wolfsburg innerhalb des Mammutprojektes „New Workplaces” entsteht gerade in der neuen IT City im Gewerbegebiet Kästorf-Nord einige Kilometer nördlich des VW-Werksgeländes. Im zukünftigen Großraumbüro des Bereiches K-GX – Konzerndigitalisierung wird noch fleißig gewerkelt. Kabel hängen von der Decke, ein Arbeiter trägt eine Farbschicht auf den Boden auf. Vieles ist bisher nur zu erahnen, aber genau hier entsteht gerade ein Großraumbüro der Zukunft. Schon bald zieht „JJ“ mit seinem Digitalisierungsteam von 62 Mitarbeitern ein.

Neben der IT City gibt es schon viele weitere Piloten im Konzern: Auch bei Scania wird das Acitivity Based Working-Konzept großgeschrieben. Die Einkaufsabteilung wurde nach neuen Prinzipien umgebaut, begleitet vom Change Management und mit Einbeziehung der Mitarbeiter. MAN hat mit seiner „MAN Zukunftswerkstatt“ eine Experimentierfläche von 300 Quadratmetern geschaffen, die durch ihre neuartige Raumaufteilung und modernste IT-Ausstattung perfekt auf die Arbeitswelt von morgen zugeschnitten ist. Einzelne Abteilungen können hier schon einmal Probearbeiten. Die Nachfrage ist riesig, der Bereich lange im Voraus ausgebucht.

Auch Audi hat mit in seinem Neubau H6 in Ingolstadt eine moderne, modulare Office-Umgebung mit Kommunikations-, Kollaborations- und Rückzugsflächen geschaffen. Porsche arbeitet ebenfalls an Pilotflächen und neuen Bürokonzepten. Im futuristischen Skoda DigiLab wird an der Mobilität von Morgen gearbeitet. Und Seat plant den Umbau seines Sales- und Marketingbereiches mit dem Fokus auf mehr Kommunikation und Kollaboration. Genau wie VW Financial Services: Im Pilotprojekt der VWFS soll es eine multifunktionale Mittelzone sowie verschiedene Raummodule zum Treffen, kollaborieren und für konzentrierte Arbeit geben.

Scania

Die Herausforderung für Anika Paul, Leiterin Business 4.0 und das Team um die Projektleiter „New Workplaces @ Volkswagen Group“ Manuela Lieber und Thomas Rühl, der aus der Personalstrategie kommt, ist enorm: In jedem Konzernbereich, jeder Abteilung und selbst unter den einzelnen Kollegen gibt es eigene Vorstellungen und Anforderungen an den perfekten Arbeitsplatz. Weil Programmierer ganz andere Büros als Designer benötigen, erarbeitet das Projektteam zunächst ein Cluster der verschiedenen Mitarbeiter-Typen. Ab Oktober soll ein „Cookbook“, also ein Rezeptbuch, für die bestmögliche Arbeitsumgebung entstehen. Maximale Flexibilität ist der Schlüssel – für jede Tätigkeit gibt es ein optimales Arbeitsumfeld. Dabei lernen die Konzernbereiche und Marken auch voneinander. Am Ende des Projekts stehen konzerneinheitliche Prinzipien, die für alle Neu- und Umbauten verwendet werden sollen.

Skoda

Falk Bothe, Leiter des Digital Transformation Office und Projektleiter K-GX Offices, führt nicht ohne Stolz durch seinen künftigen Arbeitsplatz in der IT City. Die Raumgestaltung ist großzügig und bietet Möglichkeiten für unterschiedlichste Anforderungen der täglichen Arbeit. Es werden Espresso-Bars eingerichtet, ideal für ein persönliches Gespräch am Morgen. Es gibt Lounge-Bereiche, in die sich Mitarbeiter mit ihren Laptops zwischendurch zurückziehen können – für entspannteres Arbeiten als am eigenen Schreibtisch. Den gibt es allerdings auch noch. Und es gibt Besprechungsräume für jeden Geschmack: Von kleinen Telefonzellen, über etwas größere „huddle rooms“ für spontane Meetings im kleinen Kreis bis zu größeren Konferenzräumen für Teammeetings oder Veranstaltungen.

SEAT

Zwischen den „Inseln“ mit Schreibtischen und Besprechungsräumen schlängelt sich ein breiter Gang durch den Großraum wie ein Fluss durch die Landschaft. „Wir haben extra Laufwegsimulationen gemacht und Eindrücke aus Learning Journeys und JJ´s Erfahrungen aus dem Silicon Valley einfließen lassen“ erklärt Bothe. Die speziellen Anforderungen finden sich in Arbeitszonen, Projekt- und Besprechungsräumen sowie einem Sinco-Lab – einem speziellen Raum zur Entwicklung und Simulation von Mobilitätsdienstleistungen – wieder.

„JJ und sein Leitungsteam gehen mit gutem Beispiel voran und verzichten auf Einzelbüros und Vorzimmer zugunsten von größeren Arbeitsbereichen für alle Kollegen. Das zeigt den Kulturwandel. Statussymbole sind nicht mehr so wichtig.“

Falk Bothe Leiter des Digital Transformation Office und Projektleiter K-GX Offices

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