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MOIA jetzt im öffentlichen Betrieb

Es ist eine deutschlandweite Premiere: Heute, am 30. Juli, startet MOIA in Hannover das Ridesharing-Angebot im öffentlichen Verkehr. Es schließt die Lücke zwischen individueller Mobilität und öffentlichem Nahverkehr.

140 Fahrer, 35 Fahrzeuge, 90 Quadratkilometer: Was heute, am 30. Juli 2018 in Hannover startet, ist ohne Übertreibung ein Meilenstein in der öffentlichen Mobilität für Bewohner und Besucher der Messestadt. Doch nicht nur das – es ist auch deutschlandweit einmalig und damit eine Premiere: Denn MOIA, eigenständige Marke und Tochter im Volkswagen Konzern, startet jetzt nach exakt 300 Testtagen den regulären Betrieb seines sogenannten Ridesharing-Angebots.

Dabei versteht sich MOIA als Bindeglied zwischen individueller Mobilität und öffentlichem Nahverkehr. Das Angebot des Volkswagen Konzerns fügt sich somit in den Verkehrsmix der Stadt nahtlos ein. 35 Fahrzeuge, 140 Fahrer und ein intelligenter Algorithmus sorgen auf einer Fläche von 90 Quadratkilometern für ein neues Mobilitätserlebnis der Hannoveraner und Gäste.

Schon in Testphase Hälfte aller Fahrten geteilt

Bereits die Testphase hat gezeigt, dass das Angebot von Ridesharing in der Messestadt gut funktioniert. „Schon mit einer kleinen Flotte von bisher nur 35 Fahrzeugen und mit 3.500 Testnutzern war rund die Hälfte aller Fahrten geteilt“, sagt Robert Heinrich, COO von MOIA. Die Testnutzer haben während der insgesamt 230.000 Fahrten bisher zahlreiche Vorschläge und Rückmeldungen gegeben und damit das System weiterentwickelt. Jetzt geht es darum, die Öffentlichkeit von der Attraktivität des Angebots zu überzeugen.

„Schon mit einer kleinen Flotte von bisher nur 35 Fahrzeugen und mit 3.500 Testnutzern war rund die Hälfte aller Fahrten geteilt.“

Robert Heinrich COO von MOIA

Zuverlässigkeit, Sicherheit, Bequemlichkeit und schnelle Bedientesten stehen dabei im Mittelpunkt. Zugleich werden die App und die Pooling-Algorithmen verfeinert, um noch mehr Fahrten anbieten und dadurch den Verkehr weiter entlasten zu können.

Flotte bis Sommer 2020 auf 250 Fahrzeuge erhöhen

Die von der Stadt Hannover ausgestellte Betriebsgenehmigung gilt zunächst für bis zu 150 Fahrzeuge. MOIA wird seine Flotte schrittweise auf diese Anzahl erhöhen. Damit wird Hannover die deutschlandweit größte Ridesharing-Flotte erhalten. Abhängig von den Ergebnissen einer unabhängigen Begleitforschung, in der die Auswirkungen des neuen Angebotes auf die öffentlichen Verkehrsinteressen untersucht werden sollen, kann MOIA die Flotte ab Sommer 2020 auf bis zu 250 Fahrzeuge erweitern.

  • Das sind die wichtigsten Neuerungen zum Start:

    1.  Das Geschäftsgebiet umfasst zunächst 90 Quadratkilometer und wird im Unterschied zum Testbetrieb um die Bereiche Waldheim, Stöcken und den Maschsee erweitert. Weitere Gebiete Hannovers sollen schrittweise hinzukommen.
    2.  Neben den 3.500 bereits aktiven Testnutzern lädt MOIA ab sofort zunächst weitere rund 15.000 Nutzer für das neue Mobilitätsangebot ein. Dabei handelt es sich um Interessenten, die sich seit Oktober 2017 für den Testbetrieb beworben hatten, aber noch nicht zum Zuge kamen. Mit wachsender Flottengröße im zweiten Halbjahr 2018 steht MOIA bis Ende des Jahres dann allen Hannoveranern zur Verfügung.
    3. Die MOIA App steht ab dem 30. Juli kostenlos im Google Playstore sowie im Appstore von Apple bereit. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Hannovers sind eingeladen, die App zu laden und sich als Kunde anzumelden. Um eine Überlastung des Systems in den ersten Wochen zu verhindern, erfolgt die Freischaltung für die Buchung von MOIA Fahrten schrittweise. Registrierte Kunden werden automatisch benachrichtigt, sobald sie für die Buchung von Fahrten freigeschaltet wurden.
    4. MOIA wird bis Ende 2020 die Flotte in Hannover mindestens zu 50 Prozent elektrische Fahrzeuge anbieten. Bis 2022 wird MOIA in der Landeshauptstadt ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge einsetzen. 

    5. Die Testphase ist ab sofort beendet; Bewerbungen für den Testbetrieb sind nicht mehr möglich.

Fahrpreis marktabhängig – aber immer absolut transparent

Ab heute (30. Juli 2018) wird für Fahrten mit MOIA ein regulärer Fahrpreis fällig. Dieser liegt zwischen dem Preis des öffentlichen Nahverkehrs und dem eines Taxis. Er richtet sich nach der Entfernung sowie nach dem Wochentag und der Uhrzeit. Allerdings: Der Fahrpreis kann in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage variieren.  

„Hannover ist die erste Stadt, in der wir ein fester Bestandteil der öffentlichen Mobilität werden wollen.“

Ole Harms CEO von MOIA

Um den Kunden maximale Berechenbarkeit und Transparenz zu geben, wird der Fahrpreis immer vor Abschluss der Buchung in der App angezeigt. Die Kunden können dadurch vor Fahrtantritt überlegen, ob sie die Fahrt zum angezeigten Preis buchen möchten oder nicht. Der angezeigte Fahrpreis verändert sich nach Fahrtantritt nicht mehr.

„Hannover ist die erste Stadt, in der wir ein fester Bestandteil der öffentlichen Mobilität werden wollen. Wir möchten gemeinsam mit der Stadt und allen anderen Mobilitätsanbietern die Menschen von einer nachhaltigeren Mobilität ohne eigenes Auto überzeugen und mittelfristig die Anzahl der privat genutzten PKW auf der Straße verringern“, sagt Ole Harms, CEO von MOIA.