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Mühe, Hope & Co.: Volkswagen fördert Kultur in China

Mühe, Hope & Co.: Volkswagen fördert Kultur in China

Mit einer Foto-Ausstellung von Andreas Mühe, einem „Art x Tech“-Symposium und einer Yellow Lounge mit Daniel Hope stärkt Volkswagen sein kulturelles und gesellschaftliches Engagement in der Volksrepublik.

Die letzten Wochen waren hart und intensiv – doch nun, da die Ausstellung im Red Brick Art Museum Beijing eröffnet ist, seine erste Einzelschau in China, ist Andreas Mühe sichtbar erleichtert. „Fotografie lebt vom Perspektivwechsel. Insofern ist der Weg nach Peking doppelt lohnend“, sagt der 38-Jährige, der das „kollektive deutsche Bildgedächtnis“ (WELT) der Nachwendezeit in Deutschland mit seinen politisch-gesellschaftlich inspirierten Arbeiten maßgeblich mitgeprägt hat. Das Red Brick Art Museum sei für ihn ein überaus spannender Ort – architektonisch wie inhaltlich. Dass dort nun ein Querschnitt seines Werks zu sehen sei, betrachte er als „große Ehre. Ich bin sehr gespannt, welchen Blick das chinesische Publikum auf die Arbeiten entwickelt.“

Rund 70 Mühe-Fotografien sind seit dieser Woche in Chinas Hauptstadt zu sehen – ein besonderer Moment im Leben des gebürtigen Chemnitzers. Und auch ein besonderer Tag für den Volkswagen Konzern, der Andreas Mühes Arbeit seit Jahren als Partner begleitet und auch diese Schau als Hauptsponsor unterstützt. Die Eröffnung bildete den Auftakt einer Reihe aus so unterschiedlichen wie ungewöhnlichen Veranstaltungen, mit denen Volkswagen in dieser Woche sein besonderes Engagement in Chinas Gegenwartskultur untermauert.  

Art x Tech

Angeregte Diskussion
Violinist Daniel Hope (v.li.), Nick Yap (Gründer Volareo), Tim Renner (Musikproduzent, Autor), Peter Ortlieb (Future Center Beijing), Holger Volland (Vice Präsident, Frankfurter Buchmesse) im Gepräch bei der „Art x Tech“ Konferenz.

Ein weiteres Highlight bildete dabei die halbtägige Konferenz „Art x Tech – An Imagination Dialogue“, auf der Musiker, Designer und Vordenker gemeinsam mit Experten der „Karajan Music Tech Conference“ des Volkswagen Konzerns und des Volkswagen Group Future Center Asia über die Rolle von Sound für die Mobilität von morgen diskutierten. Die illustre Runde der Teilnehmenden – u.a. Tim Renner (motor music), Clemens Trautmann (Deutsche Grammophon) und Matthias Röder (Leiter des Salzburger Karajan Instituts) – tauschte dabei im Beisein von Volkswagen China-Chef Jochem Heizmann jüngste Audio-Trends aus und entwickelte gemeinsam Lösungen, um Klangwelten in die mobile User Experience zu integrieren,  Showcases zu Virtual Reality und Autonomem Fahren inclusive. Und das alles an einem für solche Think Tanks prädestinierten Ort: dem Volkswagen Group Future Center Asia, in dem der Volkswagen Konzern seit diesem Frühjahr maßgeschneiderte Mobilitätslösungen für Asien und die Welt entwickelt.

Selfie time
Matthias Röder, Leiter des Karajan Instituts, auf der „Art x Tech“ mit Daniel Hope, der am Abend ein Konzert im Pekinger Mao Livehouse gab.

Zum Abschluss am Donnerstagabend gab es dann noch eine echte Premiere: Die Deutsche Grammophon, der weltweit größte und wichtigste Verlag für klassische Musik, startete ihre Erfolgsreihe „Yellow Lounge“ in Asien. Im Mao Livehouse im jungen Pekinger Stadtteil Haidian standen der chinesische Ausnahme-Klarinettist Wang Tao, das Zürcher Kammerorchester sowie der Brite Daniel Hope, einer der weltbesten Violinisten und musikalischer Direktor des Zürcher Ensembles, auf der Bühne. Dort, wo sonst die angesagtesten Rockkonzerte in Chinas Hauptstadt stattfinden, luden sie das junge Publikum zu einem neuen Klangerlebnis aus „alter“ und „neuer“, ernster und elektronischer Musik ein. Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, Mozarts „A-Dur Klarinettenkonzert“ und weitere Werke wurden ergänzt von elektronischen Sounds und Videoinstallationen in für Klassikfans ungewohnt lockerer Atmosphäre.   

Rügen im Reich der Mitte
Andreas Mühe neben seiner Fotografie „Kreidefelsen“ von 2014.

Für Volkswagen spiegelt die ereignisreiche Woche zugleich das stetig weiterentwickelte Engagement, mit dem der Konzern Chinas gesellschaftliche Entwicklung begleitet. Angesichts von vier Jahrzehnten Unternehmensgeschichte in China hat Volkswagen eine besonders enge Bindung zu dem Land – heute beschäftigt die Volkswagen Group China mehr als 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 23 Produktionsstandorten. Neben dem intensiven Einsatz für Umweltschutz und der Nutzung neuer ressourcenschonender Technologien stehen auch soziokulturelle Anliegen auf der Agenda, jüngst etwa eine landesweite Kampagne für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr, Sportangebote für Kinder und Jugendliche oder breite Bildungsangebote für junge Chinesen im Rahmen des PACE-Programms. Der Volkswagen Konzern stärkt so seine Position als verantwortlicher Partner und Vorreiter des deutsch-chinesischen Dialogs.

Andreas Mühe hat daran einen gehörigen Anteil. Als die Volkswagen Group China vergangenes Jahr „Deutschland 8“ vorstellte, waren 320 Kunstwerke von 55 deutschen Künstlern in Peking zu sehen – mit mehr als 750.000 Besuchern und fünf Millionen Social Media Views. Neben deutschen Kunst-Superstars wie Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Gerhard Richter oder Martin Kippenberger war auch Andreas Mühe mit mehreren Werken vertreten.