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Ein Elektro-Auto für jeden

Ein Elektro-Auto für jeden

Elektroautos sind nur etwas für die Stadt? Falsch! Carsharing funktioniert nur für eine urbane, app-affine Zielgruppe? Falsch! Eine kleine Gemeinde bei Bremen beweist, dass e-Carsharing auf dem Land zum Erfolg werden kann.

Wolf Warncke: „Wir wollen Aufbruchstimmung für E-Mobilität erzeugen.“
e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+

e-Carsharing auf dem Land funktioniert mit dem e-Golf perfekt. Das beweist die Samtgemeinde Tarmstedt bereits seit 2015. Jetzt, nach drei erfolgreichen Jahren, tritt das Projekt hier auf dem flachen Land zwischen Hamburg und Bremen in eine neue Phase ein. Denn mit dem Startschuss für eine Kooperation mit dem Mobilitätsdienstleister Greenwheels lassen sich ab sofort schon acht e-Golf an sieben Standorten rund die Uhr buchen und fahren.

Rückblick: 2015 saßen der Tarmstedter Volkswagen Händler Wolf Warncke und der Wilstedter Landarzt Traugott Riedesel in einem Gospelkonzert nebeneinander. Kurz zuvor hatte Wolf Warncke einer großen Zeitung ein Interview zum Thema Mobilität auf dem Land gegeben. Riedesel sprach Warncke noch während des Konzerts direkt an: „Lassen Sie uns das gemeinsam machen!“ Denn beide, Warncke und Riedesel, treibt eine Mission: „Wir wollen eine Aufbruchstimmung für E-Mobilität erzeugen. Schließlich ist nachhaltige Mobilität mehr, als Autos zu verkaufen“, beschreibt es Warncke. „Wir möchten unseren Einwohnern hier auf dem Lande angesichts abgebauter Eisenbahnlinien und ausgedünnter Busfahrpläne neue, interessante Angebote für ihre individuelle Mobilität machen“, sagt Riedesel.

Nach dem ersten Gespräch ging alles sehr schnell: Volkswagen Händler Warncke organisierte über ein Förderprojekt günstige Leasingraten für den e-Golf. Er selbst und Riedesel leasten persönlich im Mai 2015 die ersten zwei e-Golf zur Eigennutzung. Sie installierten auf ihren Grundstücken Ladesäulen und auch eine Schnell-Ladesäule („80 Prozent Aufladung in 20 Minuten“) für kostenlosen Ökostrom des regionalen Anbieters EWE. Und sie boten ihre Fahrzeuge gleichzeitig zur Miete an.  

e-Carsharing auf dem Land funktioniert mit dem e-Golf perfekt. Das beweist die Samtgemeinde Tarmstedt bereits seit 2015. Jetzt, nach drei erfolgreichen Jahren, tritt das Projekt hier auf dem flachen Land zwischen Hamburg und Bremen in eine neue Phase ein.

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On spot: e-Carsharing auf dem Land

Auch zur Kirche mit dem e-Golf: Pfarrer Benjamin Fromm
e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+

Was anfangs zögerlich beobachtet wurde, hat sich rasch etabliert. Die markanten, schicken weißen e-Golf wurden in Tarmstedt, Wilstedt, Buchholz, Vorwerk und Bülstedt mehr und mehr genutzt. Das wiederum machte noch mehr Einwohner und Zugezogene auf das Projekt aufmerksam. Heute sind die e-Golf längst ein echter Hingucker in Tarmstedt.

Das Modell dahinter war und ist simpel: Der Leasingnehmer zahlt die Raten, dafür erhält er die Einnahmen der Vermietung. So war es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Interessierte diesem Modell folgten: Der Diakon Claus Wahlers in Bülstedt leaste als Dritter einen e-Golf und baute eine Ladesäule auf seinem Gehöft. Der gelernte Elektriker Wahlers setzte dann sogar eigens Solarmodule aufs Dach seines Wohnhauses, um selbst 100 Prozent Ökostrom zu produzieren. Der Vorruheständler Ulrich Kaschner leaste ebenfalls einen e-Golf, bietet ihn zur Vermietung an. Jetzt gab es schon vier Mietstationen auf dem Lande, nun mit insgesamt fünf Autos. Denn Landarzt Riedesel leaste inzwischen wegen großer Nachfrage rasch einen zweiten e-Golf. „Das steigert die Verfügbarkeit für meine Kunden, gibt ihnen ein gutes Sicherheitsgefühl, auch immer einen e-Golf zu erhalten, wenn sie einen benötigen“, begründet Traugott Riedesel.

Sechsmal die Erde umrundet: Mehr als 210.000 km rollten die e-Golf bisher durch die Samtgemeinde Tarmstedt
e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+

„Wir hatten schon nach kurzer Zeit mit jedem einzelnen e-Golf einmal die Erde umrundet, mehr als 35.000 Kilometer gefahren“, antwortet Wolf Warncke auf die Frage, wie häufig die Autos genutzt werden: Insgesamt mehr als 210.000 Kilometer in drei Jahren haben die e-Carsharing-Nutzer mit den Autos von 2015 bis heute zurückgelegt. Denn die Wege auf dem Land sind nicht weniger zahlreich als in der Stadt: zum Arzt, zum Einkauf, zur Behörde, zur Geburtstagsfeier, zum Sport, zu Freunden, zur Arbeit, zur Schule oder zur Kita. Die Reichweite von derzeit rund 230 Kilometern (WLTP) hat sich dabei noch nie als Hindernis erwiesen – der Durchmesser der Samtgemeinde Tarmstedt misst etwa 25 Kilometer. Und natürlich können die Nutzer von e-Carsharing auf Wunsch mit dem e-Golf auch an die Nordsee oder nach Bayern fahren. Für diese Zwecke erhalten sie extra Hinweise, wo es in Deutschland Nachladestationen gibt, kostenlos mit auf den Weg.

Um die Verfügbarkeit zu steigern und die Reservierung und Vermietung rund um die Uhr zu ermöglichen, starteten die Initiatoren im Februar dieses Jahres ihr nächstes großes Projekt: Wolf Warncke suchte professionelle Unterstützung beim Carsharing-Anbieter Greenwheels. Unter dem Motto „Ein Auto für jeden“ vermittelt er Autos zum Teilen. Mit mehr als 2.500 Fahrzeugen ist Greenwheels inzwischen Marktführer in Holland. In Deutschland bietet die Volkswagen Tochter schon mehr als 700 Autos an. „Tarmstedt ist jetzt unser erstes deutsches e-Auto-Angebot“, sagt Geschäftsführer Alexander Hinz, und weiter. „Wir bieten den Nutzern mehr Komfort beim Buchen. Und bei unseren drei angebotenen Tarifen für Wenig-, Gelegenheits- und Vielfahrer findet jeder das für ihn Passende. Wichtig: Das Mieten wird nicht teurer durch das Nutzen unserer Plattform.“

Die Zusammenarbeit ist erfolgreich: Seit dem 17. August sind nun mittlerweile acht e-Golf an sieben Standorten über Greenwheels in Tarmstedt buchbar. Denn inzwischen gibt es weitere e-Golf und weitere Verleihstandorte: den Dorfladen in Rhade und das Bürgermeisteramt in Tarmstedt etwa. „Wir haben im Wettbewerb `Unser Dorf hat Zukunft´ gewonnen. Das Preisgeld haben wir genutzt, um die e-Ladesäule am Dorfladen zu installieren und den Strom zu finanzieren“, berichtet stolz Raphaela Vink, stellvertretende Bürgermeisterin in Rhade. Die 26-Jährige ist ebenso wie die engagierten Pensionäre Horst Schäfer und Rolf Heinz begeisterte e-Golf-Fahrerin. Heinz: „Ich nutze den e-Golf gern als Zweitwagen.“ Schäfer und Heinz sind es auch, die das Funktionieren des Dorfladens als Einkaufsstätte und örtlichen Treffpunkt immer wieder vorantreiben. „Da passt es doch bestens, hier einen Standort zum Mieten eines e-Golf einzurichten“, findet Schäfer.

Und Frank Holle, Bürgermeister der Samtgemeinde, hat das bisher verbrennergetriebene Dienstauto nun kurzerhand in einen e-Golf umgewandelt: „Klar leihen wir den am Wochenende auch gern aus.“

Warncke, Riedesel, Wahlers, Kaschner, Holle, Schäfer, Heinz, Vink, Fromm und viele andere: Sie sind so bunt gemischt wie die e-Golf-Nutzer insgesamt, ein Querschnitt der Bevölkerung: Geschäftsführer, Ärzte, Ingenieure, Bürgermeister, Rentner, Vorruheständler – junge Erwachsene genauso wie Familienväter und -mütter oder Großeltern. Der örtliche Pfarrer, Benjamin Fromm, ist richtig begeistert vom e-Golf im e-Carsharing: „Es ist finanziell sehr attraktiv für mich. Und ich möchte alles unterstützen, was Mobilität auf dem Lande mit alternativen Treibstoffen sichert“, sagt der Pfarrer. Und dann lässt der Mittdreißiger seinen jugendlichen Fahrspaß aufleben: „Wissen Sie überhaupt, wie der Wagen abgeht? Wie eine Rakete zieht der los! Die Beschleunigung ist einfach irre. Und dabei ist er so leise!“, schwärmt Pfarrer Fromm von seinen Ausfahrten mit dem e-Golf. Und setzt hinterher: „Ich finde ja e-Carsharing noch tausend Mal besser als Carsharing.“

e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+

Diakon Claus Wahlers begeistert sich nicht minder über die Fahrleistungen seines e-Golf. Aber als erfahrener Handwerker ist er abgeklärt, nennt handfeste Gründe, warum e-Carsharing gerade auf dem Land sogar besser funktioniert als in der Stadt: „Hier haben die Leute große Flächen für Photovoltaikanlagen. Hier produzieren viele ihren Strom selbst – und das zu 100 Prozent ökologisch. Hierher ziehen Menschen, die Ruhe und saubere Luft genießen wollen. Das alles bieten ihnen e-Autos.“

Wolf Warncke und Traugott Riedesel freuen sich über ihre immer größer werdende Kundenzahl genauso wie über immer mehr aktive Mitstreiter für ihr erfolgreiches Projekt. „Unsere Leasingnehmer drucken inzwischen selbständig Flyer. Und verteilen sie dann sonnabends auch noch in die Briefkästen“, sagt Warncke. Trotz so viel Engagement – die beste Werbung ist immer noch die Mund-zu-Mund-Propaganda. Landarzt und Mit-Initiator Riedesel: „Wer einmal e-Golf gefahren ist, will nie mehr was anderes.“

Wolf Warncke, Initiator und Volkswagen Händler, kann seinen Protagonisten frohe Kunde bringen: „Volkswagen wird in ein, zwei Jahren reine e-Autos in hohen Stückzahlen ausliefern. Die Reichweiten und Fahreigenschaften werden sich rasch weiter verbessern.“ Das hören alle Beteiligten gern. Für e-Golf-Nutzer in der Samtgemeinde Tarmstedt sind zwei Dinge ohnehin klar: Erstens: Carsharing auf dem Land funktioniert gerade mit E-Mobilität. Und zweitens: Elektroautos sind absolut alltagstauglich und zuverlässig.

Es geht ganz einfach:

Verbrauchskennzeichnung

e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+

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