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Größte Qualifizierungsoffensive in der Geschichte von Volkswagen

Volkswagen schult von 2019 bis 2021 nahezu alle 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werk Zwickau für die E-Auto-Produktion. Der Aufwand ist riesig – aber gerechtfertigt. Schließlich wird Zwickau Vorreiter in der Produktion der Volkswagen ID. Familie.

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Note in accordance with Directive 1999/94/EC in its currently applicable version: Further information on official fuel consumption figures and the official specific CO2 emissions of new passenger cars can be found in the EU guide "Information on the fuel consumption, CO2 emissions and energy consumption of new cars", which is available free of charge at all sales dealerships, from DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern, Germany and at www.dat.de.

That's my job: Umbau zum reinen E-Autowerk

Nur noch kurze Zeit wird in Zwickau der Golf Variant produziert, dann folgt ausschließlich die E-Auto-Produktion. Die Mitarbeiter lernen parallel für neue Arbeitsabläufe

Der Volkswagen Konzern hat eine Mission: E-Mobilität für alle erschwinglich zu machen. Um dies zu erfüllen, entwickelt er sich gerade zum führenden Anbieter von Elektromobilität. Dafür bereitet das Unternehmen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf neue Produktionsmethoden und Jobs vor, die durch die zunehmende Elektrifizierung, die neue Fahrzeugarchitektur MEB („Modularer E-Antriebs-Baukasten“) und die zunehmende Automatisierung in der Fertigung entstehen.

Am Standort Zwickau startet Volkswagen derzeit die größte Qualifizierungs- und Weiterbildungsoffensive seiner Geschichte. Nahezu alle Kolleginnen und Kollegen – insgesamt 7.700 – werden darauf vorbereitet, ab Ende 2019 hier die ersten rein elektrischen Fahrzeuge pünktlich und qualitätsgerecht vom Band rollen zu lassen.

Die Weiterbildungen und Schulungen folgen einem festen Raster. Hier ist exakt festgelegt, welcher Mitarbeiter wann welche Schulungen erhält. Im Einzelnen sind diese Fortbildungen angesetzt:

  • 3.000 Mitarbeiter erhalten Grundfertigkeiten der E-Mobilität. Diese zweitägige Ausbildung betrifft vor allem Montagearbeiter. Sie wird inhouse durchgeführt und dabei werden Virtuell Reality (VR) und Virtuelles Montagetraining (VMT) eingesetzt.
  • 3.500 Mitarbeiter erhalten sogenannten Produktschulungen. Dabei gibt es insgesamt 306 Schulungsthemen, wie etwa neue Bedienkonzepte, Prüfabläufe, Fahrerassistenzsysteme.
  • 160 Mitarbeiter erhalten die sogenannte Hochvolt- (HV-) Schulung. Sie dauert bis zu 18 Wochen und mündet in einem von drei Zertifikaten: verantwortliche Elektrofachkraft (vEFK), Elektrofachkraft (EFK) und Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EfffT).
  • 1.400 Mitarbeiter erhalten eine Hochvoltsensibilisierung
  • 60 Mitarbeiter werden zu Fachexperten für Elektronik/Elektrik ausgebildet. Themen der bis zu 24-monatigen Schulung sind: Vernetzung, Produkt- und Prozessplanung, Datenmanagement, Produkt- und Prozessprogrammierung, Verifikation/Absicherung, Fehleranalyse, Inbetriebnahme, Produkttechnik.

Für die Schulungen wurde eigens ein 200 Quadratmeter Hochvolt-Labor mit elektrischen Schulungsfahrzeugen eingerichtet. Mit Hilfe digitaler Trainings und VR-Brillen werden die Mitarbeiter hier zudem schon früh nah am realen Produkt und an den realen Produktionsprozessen geschult.

Produktion eines Golf Variant in Zwickau. Auch diese Fertigung läuft demnächst aus

Umgesetzt wird die Bildungsoffensive gemeinsam mit dem Volkswagen Bildungsinstitut. „Unser Ziel ist es, alle Mitarbeiter bestmöglich zu befähigen, E-Autos in großen Stückzahlen und höchster Qualität zu produzieren“, sagt Holger Naduschewski, Geschäftsführer des Volkswagen Bildungsinstituts in Zwickau. Die Ausbilder haben sich langfristig auf die Mammutaufgabe vorbereitet, die Ausbilderkapazität, besonders auch in der Hochvolttechnik, verstärkt. Außerdem wurde massiv in Ausbildungstechnik und augmented reality investiert. Naduschewski: „Wir arbeiten mit rund 90 Schulungspartnern, je nach Schulungssegment, zusammen, um die besten Experten als Ausbilder zu gewinnen. Das sind Industriepartner wie Siemens und Kuka genauso wie renommierte Bildungseinrichtungen, wie die TU Chemnitz, die TU Dresden und die westsächsische Hochschule in Zwickau.“ Für die Weiterbildungen sind rund 1.000 interne und mehr als 1.600 externe Trainertage vereinbart. Die Herausforderung ist wirklich enorm. Nochmals Naduschewski: „Wir schulen eine große Vielfalt von Themen, in relativ kurzer Zeit und das alles auf höchstem Bildungsniveau.“

Schulung von Mitarbeitern in Zwickau, unterstützt von Industriepartnern, hier KUKA

„Um die Schulungen interessant zu gestalten, haben wir uns einiges für unsere Kolleginnen und Kollegen einfallen lassen“, sagt Patrick Hofbauer, der für das Projekt MEB Personal verantwortlich ist. So gibt es einen sogenannten escape room. Hier durchlaufen die Beschäftigten verschiedene Themenbereiche und erfahren und erlernen so auf interessante und begeisternde Art und Weise die Elektromobilität. Auch das Teambuilding ist ein weiteres Ziel.

Die Mitarbeiter erlernen neue Arbeitsabläufe für die Fertigung von E-Autos, auch mit Hilfe von Industrierobotern

Die Schulungen starten ab Januar 2019 und laufen bis 2021. Flankiert werden sie von einem Motivations- und Change-Konzept: Dazu gehören Fahrevents mit dem e-Golf (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emission kombiniert in g/km: 0; Effizienzklasse: A+), MEB-Team-Talks (interne Diskussionsrunden) und der neue Slogan „Tradition trifft Zukunft“. Den haben die Zwickauer Beschäftigen sich selbst gegeben, indem sie aus 250 Vorschlägen die besten zehn einem internen Voting unterzogen. „Tradition trifft Zukunft“ erhielt die meisten Stimmen. Der neue Slogan verkörpert sehr gut den Zusammenhang von historischer über 100-jähriger Kompetenz und Erfahrung im Zwickauer Automobilbau und künftiger Automobilproduktion hier in Zwickau.

„Wir versuchen über die Schulungen und über unser Change-Konzept alle Beschäftigten nicht nur mitzunehmen, sondern sie zu begeistern und Lust auf Neues zu wecken“, sagt Hofbauer. „Schließlich ist es eine Riesenchance für unseren Standort Zwickau, Vorreiter für E-Mobilität zu sein.“

Insgesamt wird das Werk Zwickau für 1,2 Milliarden Euro zum E-Werk umgebaut. Ab Ende 2019 läuft hier der Volkswagen ID. als weltweit erstes Serienfahrzeug auf MEB-Basis vom Band. Wenig später folgt der ID. CROZZ. Ende 2020 werden in Zwickau dann ausschließlich MEB-Elektroautos gebaut (sechs Modelle für drei Marken) – geplant sind bis zu 1.500 Fahrzeuge täglich.

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