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Elektro für alle

Elektro für alle

Vorreiter sein in Sachen E-Mobilität, das ist das klare Ziel des Volkswagen Konzerns. Er forciert dafür konsequent seine Investitionen. Ein Überblick über Ziele und Maßnahmen der großen E-Offensive.

Die Automobilindustrie steht vor dem wohl größten Umbruch ihrer Geschichte. Volkswagen treibt seine E-Offensive deshalb mit voller Kraft voran. „Der Volkswagen Konzern hat sich im Rahmen seiner Strategie zum Ziel gesetzt, das Innovationstempo zu erhöhen. Wir fokussieren uns mit unseren Investitionen auf die Zukunftsfelder der Mobilität und setzen unsere Strategie konsequent um“, sagt Vorstandsvorsitzender Herbert Diess. Der Aufsichtsrat hat diesen Kurs in der vergangenen Woche beschlossen. Unter anderem wird der Standort Deutschland im Bereich E-Mobilität stark ausgebaut.

Vorreiter sein in Sachen E-Mobilität, das ist das klare Ziel des Volkswagen Konzerns. Er forciert konsequent seine Investitionen – vor allem in den Standort Deutschland.
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Weitere Informationen finden Sie auf http://www.volkswagenag.com und auf Twitter: http://www.twitter.com/vwgroup_de

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Die E-Strategie des Volkswagen Konzerns

Roadmap E

Serie E-Mobilität: #2 Ladedauer

Mit der „Roadmap E“ treibt Volkswagen E-Mobility konsequent voran. Bis 2025 sollen batteriegetriebene Fahrzeuge bis zu einem Viertel des Absatzes ausmachen. Mit dem Modularen E-Antriebs-Baukasten MEB und der Premium Platform Electric (PPE) entwickelt der Konzern gleich zwei neue Plattformen speziell für E-Autos, die die technologische Basis für die künftige Elektro-Flotte bilden. Zudem baut das von Volkswagen mitgegründete Unternehmen Ionity ein europaweites Netzwerk an Schnellladestationen für E-Autos entlang der Autobahnen auf. 400 Stationen sollen bis 2020 in ganz Europa entstehen.

In den kommenden fünf Jahren investiert das Unternehmen knapp 44 Milliarden Euro in die Zukunftsthemen Elektromobilität, autonomes Fahren, neue Mobilitätsdienste und Digitalisierung. Dies entspricht rund einem Drittel der Gesamtinvestitionen im Planungszeitraum von 2019 bis 2023.

Fit für die Zukunft

Sechs Milliarden Euro investiert allein die Marke Volkswagen bis Ende 2022 in die Elektromobilität – den Großteil davon in die deutschen Standorte. Mit dem Volkswagen ID. beginnt 2020 eine neue Ära. Der ID. ist das erste Auto auf Basis der neuen Elektro-Plattform MEB, kann Reichweiten bis über 550 km (WLTP) darstellen und wird zum Preis eines heutigen Golf Diesel auf den Markt kommen. Der ID. wird ab 2019 in Zwickau gebaut, gefolgt von vielen weiteren Modellen, auch von Audi und SEAT. Weitere MEB-Werke entstehen gerade an den chinesischen Standorten Anting und Foshan. Auch in Emden und Hannover stellt Volkswagen auf die Produktion von Elektrofahrzeugen ab 2022 um. Damit sorgt das Unternehmen auch für eine nachhaltige Zukunftsperspektive für beide Standorte. Zwickau, Emden und Hannover werden zum größten E-Produktionsverbund Europas.

Das Volkswagen Werk in Zwickau wird komplett umgerüstet

„Wir wollen die E-Mobilität aus der Nische führen und das E-Auto für Millionen von Menschen erschwinglich machen. Grundlage dafür sind große Stückzahlen und eine effiziente Produktion“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen. Dafür wird der Standort Deutschland entscheidend ausgebaut – allen voran das Werk Zwickau mit einer Produktionskapazität von 330.000 E-Autos im Jahr. In Emden werden zukünftig elektrische Kleinwagen und Limousinen mehrerer Marken gefertigt, während sich der Standort Hannover neben der Produktion von Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb auf die ID. BUZZ-Familie spezialisiert. Für das Jahr 2020 ist ein Absatz von 150.000 E-Automobilen geplant, bis 2025 sollen es weltweit mehr als eine Million werden.

Noch effizienter werden

Serie E-Mobilität: #3 Entwicklung

Um den Wandel weiter aus eigener Kraft zu finanzieren, dreht Volkswagen an allen Stellschrauben, um Effizienz und Ergebnis zu verbessern. So soll die Produktivität der Werke konzernweit bis 2025 um 30 Prozent steigen. Gleichzeitig soll die Umweltbelastung– nach großen Fortschritten in den vergangenen Jahren – in etwa halbiert werden. „Wir haben uns klare und ehrgeizige Ziele gesetzt“, sagt Oliver Blume, Mitglied des Konzernvorstands und verantwortlich für den Bereich Konzern Produktion. „Die Produktion muss ein strategischer Wettbewerbsvorteil für den Volkswagen Konzern sein.“ Frank Witter, Konzernvorstand für Finanzen und IT, sagt: „Wir stehen mit Fokus und Disziplin zu unseren Investitions- und Kostenzielen und werden den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen.“ Sowohl die Sachinvestitions- als auch die Forschungs- und Entwicklungskostenquote im Konzernbereich Automobile sollen sinken und ab 2020 das wettbewerbsfähige Niveau von jeweils sechs Prozent erreichen.

Weltweite E-Offensive startet am Standort Deutschland

Das E-Auto für alle. Das ist der Kern der E-Offensive. Sie sorgt dafür, dass Fortschritt und Innovationen für viele Menschen erreichbar werden. „Das war so mit dem Käfer, das ist heute so mit dem Golf – und das wird in Zukunft auch für die voll vernetzten Elektroautos der neuen ID. Familie gelten“, sagt Ulbrich. Gerade der kompakte Volkswagen ID. soll für jeden erschwinglich sein. Alle Modelle der ID. Familie sind reine E-Autos auf der Grundlage des neu entwickelten MEB - so schöpfen sie die Möglichkeiten der E-Mobilität optimal aus. Sie bieten größere Reichweiten, mehr Platz und eine Vielzahl neuer, digitaler Services.  

E-Mobility: Von 0 auf 100

Am Standort Zwickau forciert Volkswagen dafür ein Pilotprojekt: die weltweit erste Transformation eines großen Automobilwerks. Es geht von heute 100 Prozent Verbrennungsmotor auf morgen 100 Prozent Elektroantrieb. Ab Ende 2019 läuft hier der kompakte Volkswagen ID. als weltweit erstes Serienfahrzeug auf MEB-Basis vom Band, der ID. CROZZ folgt kurz darauf. Ab Ende 2020 werden in Zwickau dann ausschließlich MEB-Elektroautomobile gebaut.