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Nachbericht: Der Global Social Business Summit 2018

800 Teilnehmer aus 55 Ländern weltweit: Vom 6. bis 9. November 2018 waren die Volkswagen AG und die Autostadt in Wolfsburg Gastgeber für den neunten Global Social Business Summit. Eine Nachlese.

Wie kann die Welt durch soziales Wirtschaften positiv verändert werden? Beim neunten Global Social Business Summit (GSBS) diskutierten bis zu 800 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft vom 6.bis 9. November 2018 essentielle Zukunftsfragen. Der Volkswagen Konzern und die Autostadt Wolfsburg waren dabei Gastgeber der Konferenz.

800 Teilnehmer aus 55 Ländern

Unter Federführung des Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus, der den Global Social Business Summit 2009 gemeinsam mit The Grameen Creative Lab ins Leben gerufen hatte, stellten die aus 55 Ländern angereisten Social-Business-Akteure Ideen für eine nachhaltigere und sozialere Welt vor. In spannenden Workshops, Keynotes, Master-Class-Events, Networking-Sessions und inspirierenden Vorträgen trafen sich die Teilnehmer und Interessensgruppen dieses Jahr zu Gesprächen. Sie diskutierten dabei über Ideen und Initiativen mit Social Business Hintergrund in den Themenfeldern Plastik- und Kreislaufwirtschaft, Solidarität, Mobilität, Sport und Ernährung.  

Als prominente Redner traten neben Gunnar Kilian, Volkswagen Personalvorstand auch der ehemalige NASA-Astronaut Ron J. Garan (zu seinem Projekt Constellation), sowie der Schweizer Visionär Dr. Bertrand Piccard (zu seiner Stiftung Solar Impulse) ans Sprecherpult. Das gemeinsame Ziel des Forums: Die globale Armut angehen und Lösungsansätze für eine weltweite, nachhaltige Zukunft finden.

Zukunftsvisionen für eine soziale und nachhaltige Welt

Prof. Muhammad Yunus stellte dabei seine ganz enge Beziehung zum Volkswagen Konzern und der Autostadt Wolfsburg in den Mittelpunkt. So berichtete er bei der Veranstaltung, die unter dem Motto „Building a new civilisation“ stand, wie er bei seinem ersten Besuch in Wolfsburg 1955 seinen ersten Volkswagen kaufte, um damit den beschwerlichen Heimweg nach Bangladesch anzutreten. Sein Wunsch für die Zukunft: „Lasst uns Hand in Hand zusammenarbeiten.“

Seine Vision: Eine Welt erschaffen, die auf menschlichen Werten basiert und in der humanitäre und nachhaltige Strategien in bestehende Wirtschaftsformen mit eingebracht werden. „Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kreativität, unseren Reichtum und unsere Ressourcen nutzen und die Bedürfnisse aller Menschen in den Mittelpunkt unseres persönlichen und auch wirtschaftlichen Denkens und Handelns stellen“, so Yunus. Als Vordenker des Social Business-Modells hatte Prof. Muhammad Yunus in den 1980er Jahren in Bangladesch die Vergabe von Mikrokrediten für mittellose Bevölkerungsgruppen eingeführt.  

Der Volkswagen Konzern und das Social-Business-Modell

Die Teilnehmer diskutierten dabei über Ideen und Initiativen mit Social Business Hintergrund in den Themenfeldern Plastik- und Kreislaufwirtschaft, Solidarität, Mobilität, Sport und Ernährung

Social-Business-Modelle zu unterstützen und weiterzuentwickeln, ist für den Volkswagen Konzern ein großes Anliegen. „Die Idee des Social Business trägt ganz wesentlich dazu bei, die Armut zu lindern“, so Gunnar Kilian, Personalvorstand der Volkswagen AG, am Rande des Global Social Business Summit. Und fügte hinzu: „Wenn ich mit Kolleginnen und Kollegen – gleich wo auf der Welt – spreche, spüre ich immer wieder den Wunsch und das Bedürfnis nach Sinnstiftung und einen Beitrag zur Verbesserung der Welt. Wir nehmen diese Wünsche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr ernst und machen sie zum integralen Bestandteil unserer Unternehmenspolitik.“

Volkswagen und Autostadt fungierten beim diesjährigen Global Social Business Summit deshalb nicht nur als Gastgeber und Partner der Veranstaltung, sondern brachten sich jeweils mit einem großen Team aus gesellschaftlich engagierten Mitarbeitern auch aktiv in die Konferenz ein.