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Zwickau: Umbau zur leistungsfähigsten E-Auto-Fabrik Europas

Die Marke Volkswagen treibt ihre E-Offensive voran und schafft weltweit die Produktionskapazitäten für den Bau von einer Million E-Autos. Das Zentrum der Transformation: Zwickau in Sachsen.

Die Marke Volkswagen treibt ihre E-Offensive voran und schafft weltweit die Produktionskapazitäten für den Bau von einer Million E-Autos. Das größte und leistungsfähigste E-Auto-Werk entsteht in Zwickau: Dort laufen künftig bis zu 330.000 E-Autos pro Jahr vom Band – mehr als an jedem anderen Standort. Als erster Volumenhersteller überhaupt stellt Volkswagen dabei ein komplettes Werk auf E-Mobilität um. Aktuell werden in Zwickau noch Golf und Golf Variant produziert. Ab Ende 2019 läuft mit dem kompakten ID. dann das erste reine E-Auto an. In der finalen Ausbaustufe werden 6 E-Modelle von 3 Marken in Zwickau produziert.

„Mit dem Produktionsstart des ID. in einem Jahr beginnt für Volkswagen eine neue Ära“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen. „Wir wollen die E-Mobilität aus der Nische führen und das E-Auto für Millionen von Menschen erschwinglich machen. Grundlage dafür sind große Stückzahlen und eine effiziente Produktion. Deshalb bündeln wir die E-Auto-Produktion in Zwickau und machen das Werk zum Nukleus unserer großen E-Offensive. Als weltweit erster MEB-Standort wird Zwickau eine Vorreiterrolle für diese Zukunftstechnologie übernehmen.“ MEB – das ist der neue Modulare E-Antriebs-Baukasten von Volkswagen.

Einfach erklärt: so baut man ein E-Auto.

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Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Volkswagen: Wie baut man ein E-Auto?

Grüne Produktion

Mit dem in Zwickau produzierten ID. will Volkswagen erstmals ein Modell an Kunden ausliefern, das bilanziell über die gesamte Liefer- und Fertigungskette CO2-neutral produziert wird. Im Herstellungsprozess wird die Entstehung von CO2 so weit wie möglich vermieden oder reduziert – und die nicht vermeidbaren Emissionen durch Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen. Die Maßnahmen zur CO2 Vermeidung bei der Fertigung des ID. umfassen auch die energieintensive Produktion von Batteriezellen: Für die Fertigung der Zellen ist vereinbart, dass Lieferanten grün erzeugten Strom einsetzen. Das ist ein sehr großer Hebel, mit dem die Ökobilanz des E-Autos weiter verbessert wird. 

Im Werk Zwickau wurde der externe Strombezug bereits 2017 auf Ökostrom aus Wasserkraftwerken des österreichischen Energieversorgers Verbund umgestellt. Verbleibende Emissionen aus einem eigenen Blockheizkraftwerk mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung werden ab Produktionsanlauf des ID. durch zertifizierte Klimaprojekte nach offiziell anerkannten Standards ausgeglichen. Thomas Ulbrich: „Wir wollen mit unseren Elektroautos einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Entscheidend ist, dass E-Autos sowohl nachhaltig gebaut als auch genutzt werden. Der ID. wird eine Vorbildrolle in Sachen Klimaschutz übernehmen.“

Große Transformation

Der Umbau des Zwickauer Fahrzeugwerks erfolgt in mehreren Phasen. Bis zum geplanten Produktionsstart des ID. im November 2019 wird die erste Fertigungslinie Schritt für Schritt umgebaut. Die zweite Fertigungslinie wird 2020 nach dem gleichen Muster umgebaut und noch im selben Jahr in Betrieb gehen. Die maximale Produktionskapazität steigt von 1.350 auf 1.500 Fahrzeuge pro Tag und wird voraussichtlich ab 2021 erreicht. Die Transformation des Werks hat bereits begonnen und liegt voll im Zeitplan.

Die Marke Volkswagen treibt ihre E-Offensive voran und schafft weltweit die Produktionskapazitäten für den Bau von einer Million E-Autos. Das größte und leistungsfähigste E-Auto-Werk entsteht in Zwickau: Dort laufen künftig bis zu 330.000 E-Autos pro Jahr vom Band – mehr als an jedem anderen Konzern-Standort.

Der Umbau des Zwickauer Fahrzeugwerks erfolgt in mehreren Phasen. Bis zum geplanten Produktionsstart des ID. im November 2019 wird die erste Fertigungslinie Schritt für Schritt umgebaut. Die zweite Fertigungslinie wird 2020 nach dem gleichen Muster umgebaut und noch im selben Jahr in Betrieb gehen. Die maximale Produktionskapazität steigt von 1.350 auf 1.500 Fahrzeuge pro Tag und wird voraussichtlich ab 2021 erreicht.

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Volkswagen: Zwickau wird zum reinen E-Autowerk umgebaut

Weiterbildungsoffensive für die Mitarbeiter in Zwickau

Mit der E-Mobilität entstehen in Zwickau dauerhaft zukunftsfähige Arbeitsplätze. Die 7.700 Mitarbeiter am Standort werden mit einer großen Weiterbildungsoffensive auf die neue Welt vorbereitet. Alle Mitarbeiter durchlaufen Informationsveranstaltungen zur E-Mobilität. 3.000 Mitarbeiter absolvieren das Trainingscenter E-Mobilität, in dem sie detailliert auf die neuen Produktionsanforderungen geschult werden. Zudem machen rund 1.500 Mitarbeiter eine Art Hochvoltführerschein, der auf den Umgang mit Hochvoltsystemen vorbereitet. In Summe wird die Zwickauer Mannschaft rund 13.000 Trainingstage absolvieren. 

Digitale, effiziente Vorzeigefabrik

Im Zuge des Umbaus wird das Volkswagen Werk Zwickau zu einer digitalen, flexiblen und hocheffizienten Vorzeigefabrik. Zum Einsatz kommen unter anderem smarte Industrie-4.0-Roboter und fahrerlose Transportsysteme, die Bauteile vollkommen autonom an die Montagelinie bringen. In der Montage wird sich der Automatisierungsgrad nahezu verdreifachen. Insgesamt investiert Volkswagen rund 1,2 Milliarden Euro in die Transformation des Zwickauer Werks.

„Die globale Automobilindustrie durchläuft einen tiefgreifenden Strukturwandel. Wir als Marke Volkswagen treiben diese Transformation aktiv voran – auch um für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte E-Mobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich. „Der Umbau von Zwickau zum E-Standort Nummer 1 ist ein starkes Bekenntnis zum Automobilstandort Deutschland: Wir werden ihn auch beim E-Auto an die Spitze bringen und damit langfristig stark halten.“

Der Automobilbau in Zwickau hat eine lange Tradition: Schon vor über 100 Jahren begann die Firma August Horch & Cie. Automobilbau AG in Zwickau mit der Produktion von Fahrzeugen. Später ging Horch in die Auto Union AG, aus der schließlich die AUDI AG hervorging. Nach der Wende kehrte Volkswagen im Jahr 1990 mit der Gründung der Volkswagen Sachsen GmbH in die Region zurück. Heute sind am Standort Zwickau rund 7.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr haben sie rund 290.000 Fahrzeuge gefertigt. Mit der MEB-Fertigung übernimmt Zwickau ab 2019 eine Vorreiterrolle bei der Einführung dieser Zukunftstechnologie. Thomas Ulbrich: „Die Zwickauer Mannschaft hat das Know-how und die Leidenschaft, um E-Autos in allerhöchster Qualität zu bauen.“

Insgesamt sind sechs deutsche Volkswagen Standorte an der Entwicklung und Produktion des Volkswagen ID. beteiligt. Erdacht und entwickelt wird das Modell von der Baureihe E-Mobility und der Technischen Entwicklung in Wolfsburg. In Braunschweig wird mit dem Batteriesystem das Herz des ID. gefertigt. Das Werk wird derzeit ausgebaut, um künftig bis zu eine halbe Million Batteriesysteme jährlich zu fertigen. In Kassel wird künftig der komplett neue entwickelte MEB-Antrieb gebaut. Und Salzgitter startet in diesem Jahr mit der Vorserienfertigung von Rotor und Stator für den MEB.

Alle E-Autos, die künftig in Zwickau gefertigt werden, basieren auf dem neuen Modularen E-Antriebs-Baukasten, kurz MEB. Dieser wurde speziell für reine E-Autos entwickelt und schöpft die Möglichkeiten der E-Mobilität optimal aus. So bieten MEB-Fahrzeuge größere Reichweiten, mehr Platz und eine Vielzahl neuer, digitaler Services. Spätestens 2025 will die Marke mehr als eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen und Weltmarktführer in der E-Mobilität sein.
 

 

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