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Partner für eine neue Ära

Partner für eine neue Ära

2020 feiert der voll elektrische, voll vernetzte ID. Premiere. Rund 30 Zulieferer kamen nun zum „MEB Supplier Day“, darunter die Firma Elektrobit. Sie arbeitet – gemeinsam mit anderen Unternehmen – an der Software des ID.

Elektromobilität, autonomes Fahren, Konnektivität – bei nahezu allen großen Zukunftsthemen spielt die Software eine zentrale Rolle. Volkswagen treibt deshalb schon seit einiger Zeit die digitale Transformation voran und wandelt sich schrittweise zu einem globalen Mobilitätsanbieter. Gleichzeitig verstärkt die Marke die Zusammenarbeit mit Unternehmen der Zuliefererindustrie, die Software für die Automobilindustrie entwickeln. Das Ziel ist klar: Die Fahrzeuge der ID. Familie sollen das ganze Potenzial der Digitalisierung ausschöpfen – von der ständigen Verbindung mit dem Internet bis hin zu Updates und Upgrades „over the Air“.

Volkswagen ID.* kommt 2020 als erstes Modell aus der ID. Familie auf den Markt
*Die Studie wird nicht zum Kauf angeboten und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.

Eines der Unternehmen, das an der Digitalisierung des ID. arbeitet, ist Elektrobit. Der global agierende Software-Anbieter hat seinen Hauptsitz im fränkischen Erlangen, betreibt daneben aber weitere Niederlassungen in zehn Ländern von den USA über Indien und China bis nach Japan. Rund 2.900 Mitarbeiter kümmern sich um die Entwicklung von Software für Autos. „Unsere Produkte befinden sich überall im Fahrzeug, wo Systeme intelligent und effizient bedient oder gesteuert werden sollen“, sagt EB-Geschäftsführer Alexander Kocher. Das geht vom eher einfachen Einsatz beim elektrischen Fensterheber oder Scheibenwischer bis hin zu hochkomplexen Softwareprogrammen für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren, Verkehrszeichenerkennung, Navigations- und Entertainmentsysteme sowie digitale Benutzerschnittstellen und Cyber-Security. Das Unternehmen bietet dazu beeindruckende Zahlen auf: Software von Elektrobit fährt in etwa 100 Millionen Autos mit und steuert dort den Betrieb von rund einer Milliarde Geräten.  

Diese Zahlen und die mehr als 30-jährige Expertise des Unternehmens auf dem Feld der Softwareentwicklung haben auch Volkswagen überzeugt: Elektrobit gehört zum Kreis der Partnerunternehmen, die Komponenten für die Volkswagen ID. Familie zuliefern. Mit dem kompakten ID.1 läuft das erste Modell ab Ende des kommenden Jahres vom Band. Weitere Modelle – ID. CROZZ2, ID. BUZZ3 und ID. VIZZION4 – werden folgen.

Zulieferer erfüllen hohe Ansprüche

Alexander Kocher, Geschäftsführer des Unternehmens Elektrobit
© Elektrobit

„Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase. In gut zwölf Monaten bricht mit dem ID. eine neue Ära für Volkswagen an – vergleichbar mit dem ersten Käfer oder dem ersten Golf“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen. Ralf Brandstätter, COO der Marke Volkswagen, ergänzt: „Volkswagen treibt die Elektro-Offensive mit aller Konsequenz voran. Dazu gehört auch, dass wir mit starken Partnern zusammenarbeiten. Im neuen Volkswagen ID. stecken die Technologien und Ideen der innovativsten Unternehmen unserer Branche.“ Volkswagen legt hohe Maßstäbe an die Zuliefererfirmen an. Die technische Leistungsfähigkeit, die Erfüllung logistischer Kriterien und die Qualitätsperformance sowie die langfristige Lieferfähigkeit spielen eine große Rolle.

Mit einigen wichtigen Partnern ist Konzernchef Herbert Diess in Wolfsburg gerade zusammengekommen. Die CEOs und Geschäftsführer von rund 30 Zulieferern waren zum „MEB Supplier Day“ in Wolfsburg, darunter auch Elektrobit-Chef Kocher. „Das Beispiel ID. zeigt: Software ist für das Auto der Zukunft essentiell. Gemeinsam mit Volkswagen arbeiten wir daran, dass unsere Software Fahrzeuge einerseits sicher und zuverlässig macht und andererseits die komfortable Nutzung innovativer Dienste aus der Cloud ermöglicht“, sagt der Software-Unternehmer. Alleine ist er damit nicht: Neben Elektrobit arbeiten noch eine ganze Reihe weiterer Unternehmen an der Vernetzung des ID. mit.  

Die neue IT-Architektur ist eine kleine Revolution

Das Projekt ist eine gewaltige Herausforderung. Denn mit der ID. Familie führt Volkswagen auch eine vollkommen neue IT-Fahrzeugarchitektur ein. Das Besondere daran: Erstmals wird auf verteilte Steuergeräte mit herstellerspezifischer Software verzichtet, von denen sich heute bis zu 70 in einem Fahrzeug finden. Stattdessen wird die Fahrzeug-Intelligenz in wenigen Zentralrechnern konzentriert, auf denen das neue Automotive-Betriebssystem „vw.OS“ läuft. So emanzipiert sich die Software von der Hardware und schafft die Voraussetzung für kontinuierliche Updates und Upgrades im Auto-Lebenszyklus.

In rund einem Jahr wird die Produktion des ID. beginnen. Die Softwareentwickler von Elektrobit sehen dem Start mit Spannung entgegen. Denn mit dem ID. beginnt auch bei Vernetzung und Digitalisierung eine Zeit, in der das Know-how von Elektrobit mehr denn je gefragt sein wird. Aus ihrer Sicht kann die neue Ära bei Volkswagen beginnen.  

Verbrauchskennzeichnungen

1,2,3,4 Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Studien. Sie werden nicht zum Kauf angeboten und unterliegen daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG.

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