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Willkommen bei Volkswagen!

Tausende Gäste besuchen täglich die Standorte des Volkswagen Konzerns. Hier erfahren sie, welche Verfahren unsere Autos so sicher machen und wie Elektroantriebe die Fahrzeuge der Zukunft verändern.

Vor dem Start ins Werk: Marita Malinowsky und Dieter Stüwe bekommen erste Informationen am Tablet

„Steigen Sie ein. Sie sehen gleich die größte Autofabrik Europas“, sagt Rene Busch. Der Mitarbeiter der Abteilung Guest Relations macht eine einladende Handbewegung, setzt sich ans Steuer des e-Golf* und startet den Motor. Interessiert steigen die Gäste vom Dortmunder Motorsport-Club in die Wagen hinter dem e-Golf ein. Frühmorgens sind sie aufgestanden, um sich auf die gut dreistündige Fahrt nach Wolfsburg zu machen. Den Vormittag haben sie in der Autostadt verbracht – jetzt sind sie gespannt auf das Stammwerk von Volkswagen. „Ich war schon mehrere Mal hier, aber ich habe immer noch nicht alles gesehen. Man könnte eine ganze Woche hier verbringen“, sagt Motorsport-Freund Uwe Bachmann.  

Das stimmt mit Sicherheit, denn allein die bebaute Hallenfläche des Werks (1,6 Quadratkilometer) ist in etwa so groß wie das Fürstentum Monaco – hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Neben vier Volkswagen Modellen – darunter der Golf – produziert das Werk Wolfsburg seit kurzem den SEAT Tarraco, mit dem die spanische Konzerntochter ihre SUV-Familie vervollständigt. In Wolfsburg läuft der Tarraco gemeinsam mit dem Volkswagen Tiguan und dem Volkswagen Touran vom Band, mit denen er den MQB (Modularer Querbaukasten) als gemeinsame Produktionsplattform teilt. So steigen die Effizienz und die Auslastung gleichermaßen.

Die Tour mit der e-Golf-Bahn beginnt im Presswerk, wo täglich 2.600 Tonnen Stahl verarbeitet werden. Rene Busch beschleunigt das Elektro-Auto geräuschlos, Fahrtwind weht um die Nase. An einem großen Ofen stoppt die Besucherbahn. „Hier wird der Stahl nach und nach auf 950 Grad gebracht und warm umgeformt. Dadurch bekommen die Karosserieteile eine extra-hohe Festigkeit und bieten besonders guten Schutz bei Unfällen. Außerdem sind sie sehr leicht“, erläutert Busch. Nicht jedes Bauteil braucht diese Spezialbehandlung unter Wärme. Ein kleines Stück entfernt tun deshalb gewaltige Pressen ihren Dienst, die kalten Stahl unter ungeheurem Druck in die gewünschte Form bringen. 420.000 Karosserieteile entstehen jeden Tag durch Warm- oder Kaltumformung im gesamten Presswerk.

Spannende Einblicke an rund 40 Standorten

Besucher der Gläsernen Manufaktur in Dresden erfahren während eines geführten Rundgangs, wie alltagstauglich Elektromobilität bereits heute ist

Mehr als 800.000 Autos hat das Werk Wolfsburg im Jahr 2017 aus diesen Karosserieteilen gebaut – über 10,7 Millionen Fahrzeuge lieferten alle Marken des Volkswagen Konzerns zusammen an ihre Kunden aus. Wie diese Fahrzeuge entstehen, können Gäste nicht nur im Stammwerk erleben. Mehr als 1,3 Millionen Menschen pro Jahr besuchen allein die Werke des Volkswagen Konzerns in Deutschland. Weltweit sind rund 40 Standorte für Gäste zugänglich. So bietet Lamborghini in Bologna ebenso einen Blick hinter die Kulissen wie Škoda in Mladá Boleslav oder Bentley in Crewe. In Södertälje nahe Stockholm zeigt Scania neben aktuellen Lkw seine Vision eines nachhaltigen Warentransports. Und in Olifantsfontein bei Johannesburg gibt MAN Einblicke in den modernen Busbau in Südafrika. 

Die Marke Volkswagen bietet ihren Gästen vom indischen Pune bis zum chinesischen Shanghai spannende Einblicke. So erleben die Gäste der Gläsernen Manufaktur in Dresden während eines geführten Rundgangs durch die e-Golf Produktion hautnah, wie alltagstauglich Elektromobilität bereits heute ist. Außerdem lernen sie die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge der ID. Familie kennen, die ab 2020 auf den Markt kommen. Das Besondere: Die informative und faszinierende Tour wird in neun Sprachen angeboten.

In Brüssel fährt seit kurzem der Audi e-tron vom Band. Ab Frühjahr 2019 können Gäste die Produktion des Elektroautos aus nächster Nähe erleben

Elektromobilität steht auch in Brüssel im Mittelpunkt, wo seit kurzem der Audi e-tron** vom Band fährt. Wegen umfangreicher Umbauarbeiten hatte das Unternehmen die Werkführungen vorübergehend ausgesetzt – doch ab Frühjahr 2019 können Gäste die Produktion des Elektroautos aus nächster Nähe erleben. Zugleich erhalten sie damit einen Einblick in die erste klimaneutrale Großserienfertigung im Premium-Segment. Auch ein Besuch bei Audi in Mexiko lohnt sich: In San José Chiapa erfahren die Werkbesucher, wie die erste abwasserfreie Automobilfertigung eines Premiumherstellers funktioniert. 

Zurück nach Wolfsburg, wo Tourbegleiter Rene Busch die e-Golf-Bahn durch die Lackiererei in Richtung Montage steuert. An massiven Schienen schweben werdende Tiguan und Touran über die Köpfe der Besucher. „Zur optimalen Nutzung der Produktionsflächen findet der größte Teil der Logistik unter der Decke statt“, erklärt Busch.

Weiter geht es vorbei an Robotern, die schwere Bauteile mit der Leichtigkeit eines Riesen heben und in die richtige Position bringen. So entlasten sie die Menschen. „Schauen Sie: Die Kollegen fahren auf einem Transportband mit der Karosserie mit. So können sie sich auf jeden Handgriff konzentrieren, bis der nächste Kollege übernimmt“, sagt der Tourbegleiter.

Die letzte Station: Über eine Brüstung schauen die Besucher auf eine lange Reihe Neuwagen, die gerade die letzten Qualitätskontrollen durchlaufen. „Falls ihr zufällig einen übrig habt – würde ich gleich mitnehmen“, scherzt einer. Daraus wird nichts – denn auch für begeisterte Motorsportler kann Busch natürlich keine Ausnahme machen. Ein Abschiedsfoto, dann macht sich die Gruppe auf den Heimweg.

Spezialtour zu Digitalisierung und Elektromobilität

An die 200.000 Besucher führen – oder besser: fahren – Rene Busch und seine Kollegen jedes Jahr durch das Werk Wolfsburg. „Ein großer Teil sind Kunden, die ihr neues Auto abholen. Zusätzlich haben wir Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sowie Fachbesucher regelmäßig zu Gast“, sagt Giuseppe Lazzara, Leiter Guest Relations. Für Kindergärten und Schulen gibt es die Tour „Kinder entdecken Volkswagen“. Eine weitere Spezialführung dreht sich ganz um Digitalisierung und Elektromobilität.

Die meisten Touren finden auf Deutsch oder Englisch statt – aber auch Werkbesichtigungen auf Chinesisch sind keine Seltenheit. „Das internationale Interesse wächst“, sagt Lazzara. Auch aus diesem Grund sei das Team der Tourbegleiter bereits heute so zusammengestellt, dass es acht Sprachen fließend spricht – darunter Arabisch und Swahili. In Zukunft solle dieses Repertoire weiter wachsen, sagt Lazzara. „Das ist uns wichtig: Wir sprechen die Sprache unserer Gäste.“

Verbrauchskennzeichnungen

* e-Golf – Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO₂-Emissionen in g/km: 0 (kombiniert), Effizienzklasse: A+

** e-tron – Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 26,2 – 22,5 (WLTP), 24,6 – 23,7 (NEFZ) CO₂-Emission kombiniert in g/km: 0

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