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Was Sie über CO₂ wissen sollten

Die Diskussion darüber, wie sich CO₂-Emissionen effektiv reduzieren lassen, nimmt wieder Fahrt auf. Um was für einen Stoff handelt es sich eigentlich? Wer verursacht am meisten Emissionen? Was tut der Volkswagen Konzern, um die Umwelt zu schonen? Und was bringen Vorschläge wie Tempolimit und höhere Spritpreise? Wir klären auf.

Was ist eigentlich CO₂?

Dafür, dass so viel darüber gesprochen wird, ist CO2 eigentlich sehr unauffällig: Kohlendioxid ist ein geruchsloses Gas, nicht brennbar, farblos, und ungiftig. Und CO2 ist ein natürlicher Bestandteil unserer Luft – neben Stickstoff, Sauerstoff und einigen Edelgasen. Das C steht für das chemische Element Kohlenstoff, das O für Sauerstoff, und die 2 dafür, dass auf ein Kohlenstoffatom zwei Sauerstoffatome kommen – daher Kohlenstoffdioxid oder auch kurz Kohlendioxid.
 
CO2 gehört zu den Treibhausgasen, die dafür sorgen, dass unsere Erdatmosphäre überhaupt in der Lage ist, Sonnenwärme zu speichern. Ohne Treibhausgase würde so viel Energie zurückgestrahlt werden, dass Flora und Fauna in der uns bekannten Form nicht existieren könnten – genauso wenig wie wir Menschen.
 
Kohlendioxid entsteht zum Beispiel bei der Atmung von Lebewesen, bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas, beim Zerfall von toten Organismen, oder es wird durch Vulkane freigesetzt. CO2 gehört also zu unserer Atmosphäre dazu. Der Anteil ist dabei relativ gering:  0,038% CO2 gibt es in der Luft. Davon produziert die Natur selbst etwa 96%. Den Rest, also 4%, der Mensch.  Allerdings steigt sein Anteil an der Luft durch die industrielle Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte zunehmend – und verstärkt so den Treibhauseffekt, der eine Erwärmung unserer Erde zur Folge hat und unser Klima maßgeblich beeinflusst.

Die Volkswagen AG entwickelt und nutzt daher Technologien, die weniger CO2 produzieren oder sogar gar keins. Dabei geht es aber nicht nur um Emissionen von Motoren und Antrieben, sondern auch um die Produktion von Fahrzeugen – und um die Frage, was mit ihnen geschieht, wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind. Ein wichtiger Aspekt ist der Energiemix, mit der der Volkswagen Konzern seine Fabriken betreibt. Und natürlich auch der Energiemix, mit dem beispielsweise E-Autos geladen werden. Je grüner der Strom produziert wird, desto weniger CO2 gelangt in die Atmosphäre – und desto besser ist es für Mensch und Umwelt.

Welche Antriebsarten produzieren am meisten CO₂?

Unter den Pkw-Antrieben verursachen Benziner den höchsten CO2-Ausstoß. Sowohl was den Betrieb des Fahrzeugs betrifft, als auch die Addition der Werte aus den Bereichen Produktion, Kraftstoffverbrauch und Betrieb angeht.

Ein Dieselfahrzeug liegt zwar bei der Entstehung von CO2 in der Produktion etwas über einem Benziner, gleicht das aber durch geringere Emissionen bei der Kraftstoffnutzung und beim Betrieb des Fahrzeugs aus. Als Faustformel kann man von einem geringeren Ausstoß von 15 bis 20 Prozent je nach Modell ausgehen.

Auch im Vergleich zu einem Gasantrieb weist der Diesel eine insgesamt bessere CO2-Bilanz auf. Das hängt vor allem damit zusammen, dass das Bereitstellen (Produktion und Transport) von Diesel-Kraftstoff zu deutlich geringerem CO2-Ausstoß führt als das Bereitstellen von Gas.

Schließlich: Weltweit stößt China am meisten Kohlendioxid aus, gefolgt von den USA, Indien, Russland und Japan. Deutschland steht auf dem 6. Platz der globalen CO2-Verursacher. Quelle: Global Carbon Atlas

Was tut der Volkswagen Konzern?

Der Volkswagen Konzern arbeitet im Wesentlichen auf zwei Feldern, um den Ausstoß von CO2 zu reduzieren: Einerseits macht das Unternehmen die E-Mobilität erstmals massentauglich. Mit dem Start der ID. Familie noch 2019 bietet der Konzern als erster Hersteller künftig einem breiten Markt eine Fülle von vollelektrischen Kompakt-, Klein- und Oberklassefahrzeugen. Andererseits optimiert der Konzern die Benzin- und Dieselmotoren immer weiter. Und er entwickelt darüber hinaus zahlreiche Hybridmodelle.

Im Einzelnen: 

  • Der Volkswagen Konzern bringt bis 2025 insgesamt 50 neue E-Modelle auf den Markt, die in Fabriken in Europa, China und den USA gebaut werden.
  • Bis 2023 investiert der Konzern 44 Milliarden Euro in E-Mobilität und Zukunftstechnologien. Beim CO2-Ziel von 95 Gramm bis 2020/21 ist der Konzern auf einem guten Weg zum anspruchsvollen Ziel – mit erheblichen damit verbundenen Anstrengungen. Quelle: Volkswagen Konzern
  • Neu zugelassene Pkw aus dem Volkswagen Konzern verbrauchen heute 25 Prozent weniger Kraftstoff als 2007. Quelle: Volkswagen Konzern
  • Der Volkswagen Konzern war im vergangenen Jahr nach offiziellen Daten des Kraftfahrzeug-Bundesamts der größte Hersteller von Neuzulassungen rein elektrischer Autos in Deutschland. 2018 wurden 6.799 voll elektrische Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns zugelassen. Deutschlandweit kamen insgesamt 36.062 rein elektrische Fahrzeuge neu auf die Straße. Damit liegt der Anteil des Volkswagen Konzern in diesem Zukunftssegment schon heute bei 18,9 Prozent. Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt
  • In den vergangenen 15 Jahren hat der Volkswagen Konzern den Schadstoffausstoß bei Dieselmotoren um 84 Prozent und bei Benzinmotoren um 60 Prozent gesenkt.
  • Die CO2-Bilanz des Diesel-Motors fällt im Vergleich zu anderen Verbrennungsmotoren 15 Prozent günstiger aus. Vergleichbare Kraftstoffeinsparungen werden in Hybridfahrzeugen nur mit wesentlich höherem technischem Aufwand erreicht.
  • Die neueste Dieselmotoren-Generation (EA288 evo) aus dem Volkswagen Konzern ist noch emissionsärmer und senkt den Verbrauch und die CO2- Emissionen nochmals um 10 Prozent Quelle: Volkswagen Konzern


Doch nicht nur verbrauchsarme Motoren und vollelektrische Modelle dienen dem Ziel, CO2 einzusparen. Für den Volkswagen Konzern ist es eine ebenso wichtige Aufgabe, Ressourcen schon in der Produktion zu schonen. Deshalb setzt das Unternehmen überall auch auf nachhaltige Materialien, zum Beispiel nachwachsende Rohstoffe. Ziel ist es, über den gesamten Lebenszyklus die CO2-Emissionen zu reduzieren.

So stammt zum Beispiel der CO2-neutrale Volkswagen Naturstrom aus Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rechtzeitig zum Start der ID. Familie wird Volkswagen auch „Volks-Wallboxen“ für das Laden zuhause anbieten. Während der Wagen über das normale 230 V-Stromnetz mit 3,7 Kilowatt (kW) geladen wird, arbeitet die Wallbox für ID. und Co. mit Ladeleistungen von bis zu 11 kW. Ist der heimische Stromanschluss für eine solche Leistungsaufnahme ausgelegt, dann ist die Batterie über Nacht zu 100 Prozent geladen. Auch beim Laden an Zielorten wie Firmen-Parkplätzen und Handelsketten wird sich der Volkswagen Konzern umfassend engagieren. Dazu gehört zunächst der Ausbau von Ladepunkten an Mitarbeiter-Parkplätzen bei Volkswagen von derzeit 1000 auf mehr als 5000 Stationen bis 2020 sowie die Ausrüstung aller 4000 Händler und Servicepartner in der EU mit mehreren Lademöglichkeiten bis 2020. Im Flottengeschäft wird Konzern als Partner der Marken deren Kunden bei der Umstellung ihrer Fuhrparks auf die Elektromobilität unterstützen. Auch Unternehmen ohne Geschäftswagenflotte werden auf Wunsch zu den Themen Energie und Ladeinfrastruktur beraten – insbesondere in Hinblick auf Installation, Betrieb und Service. Quelle: Volkswagen Konzern

Quellen:

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