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Der E-Lieferservice

Volkswagen Konzern Komponente

Der Volkswagen Konzern hat seit dem 1. Januar 2019 eine weitere Marke: die Volkswagen Konzern Komponente. Mit der eigenständigen Einheit stärkt das Unternehmen seinen hausinternen Zulieferer und schärft sein Profil in Sachen E-Mobilität.

Weltweit stark: die neue Volkswagen Konzern Komponente umfasst 80.000 Mitarbeiter, 61 Werke und 47 Standorte

Die Volkswagen Konzern Komponente ist seit dem 1. Januar 2019 eine eigenständige unternehmerische Einheit unter dem Dach der Volkswagen AG. Die Einheit zählt damit vom Start weg zu den weltweit größten Zulieferern in der Automobilbranche. In ihr sind 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 61 Werken an 47 Standorten weltweit zusammengefasst. Die Volkswagen Konzern Komponente produziert unter anderem Motoren, Getriebe, E-Antriebe, Lenkungen und Sitze für die Konzernmarken. Die Eigenständigkeit der Komponente macht die Arbeitsplätze zukunftssicherer: weil sie Synergien hebt und die Werke über alle Standorte hinweg besser auslastet. „Durch eine zentrale Steuerung können wir Synergien heben, den Austausch und die Vernetzung zwischen den Standorten fördern, die Werke markenübergreifend bestmöglich auslasten und Investitionen optimieren. Damit schaffen wir wettbewerbs- und zukunftsfähige Arbeitsplätze“, begründet Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Konzern Komponente, die neue Struktur.

Die Volkswagen Konzern Komponente wird in fünf neue Geschäftsfelder unterteilt: „Motor und Gießerei“, „Getriebe und E-Antrieb“, „Fahrwerk“, „E-Mobilität“, „Sitze“. Jedes Geschäftsfeld verantwortet den gesamten Prozess: von der Entwicklung über die Beschaffung bis zur Produktion und arbeitet wirtschaftlich eigenständig. Das operative Geschäft der neuen Marke unter dem Dach der Volkswagen AG verantwortet ein dreiköpfiger Vorstand: Thomas Schmall als Vorstandsvorsitzender, Thomas Eichenberg als Finanzvorstand sowie Wolfgang Fueter als Personalvorstand. Als zuständiger Konzernvorstand für den Bereich Komponente und Beschaffung gehört Dr. Stefan Sommer dem Aufsichtsgremium der Konzern Komponente an. „Wir richten die Konzern Komponente konsequent markenübergreifend aus und stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit. Dank unserer Fertigungstiefe und Produktstärke messen wir uns mit den Besten im Wettbewerb. Jetzt schärfen wir das Profil in Sachen E-Mobilität: Die Konzern Komponente übernimmt die End-to- End-Verantwortung für die Batterie – vom Kompetenzaufbau für die Zellfertigung bis zum Recycling. Ein wichtiger Schritt für den ganzen Konzern.“  

Massiv in E-Mobilität investieren

Auch die Verbrennungsmotoren werden noch permanent weiterentwickelt

Auf Basis des Zukunftspakts hat der Volkswagen Konzern im Zeitraum 2016 bis Ende 2018 in den deutschen Werken bereits über 750 Millionen Euro Kosten eingespart. Im weiteren Verlauf bis 2025 soll dieser positive Ergebniseffekt auf insgesamt zwei Milliarden Euro erhöht werden. Gleichzeitig investiert das Unternehmen massiv in die E-Mobilität: Allein 2019 und 2020 fließen konzernweit 870 Millionen Euro in die Fertigung von E-Komponenten. Der Anteil der Investitionen in E-Komponenten ist damit seit 2015 von fünf Prozent auf aktuell 40 Prozent gestiegen. In Summe investiert der Konzern bis 2023 insgesamt 3,8 Milliarden Euro in die Fertigung von E-Komponenten – ein Großteil davon in die Werke.

Konventionelle Motoren und E-Maschinen

Der Wandel von klassischen Antrieben hin zur E-Mobilität beschäftigt die Konzern Komponente, die in 2018 zum Beispiel über zehn Millionen konventionelle Fahrzeugmotoren und über acht Millionen Getriebe gefertigt hat, wie keine andere Unternehmenseinheit. Künftig wird die Konzern Komponente wesentliche Schritte der sogenannten „End-to-End-Verantwortung“ für Batterien besetzen: Am Standort Salzgitter bauen Entwickler und Fertigungsplaner im Center of Excellence (CoE) dafür bereits heute nachhaltige Batteriezellkompetenz für den Konzern auf. Im Komponentenwerk Braunschweig werden Batteriesysteme entwickelt und produziert – künftig markenübergreifend für E-Fahrzeuge auf Basis des MEB. Nach ihrem Einsatz im Fahrzeug werden die Batterien teils einer Zweitnutzung zugeführt – zum Beispiel in neuen Produkten wie der flexiblen Schnellladesäule, die die Konzern Komponente ab 2020 am Standort Hannover fertigen wird. Auch das abschließende Recycling verantwortet künftig die Konzern Komponente. Im ersten Halbjahr 2020 wird dafür eine Pilotanlage in Salzgitter eröffnet, in der der Recycling-Prozess von Hochvolt-Batterien weiterentwickelt wird. Thomas Schmall: „Die Bedeutung der konventionellen Antriebe bleibt auch in den nächsten Jahren noch bestehen. Fahrzeugkomponente wie Motoren und Getriebe, Lenkungen, Achsen oder Sitze sind wesentliche Säulen unseres Erfolgs. Mit weiteren Aktivitäten im wachsenden Feld der E-Mobilität und neuen strategischen Partnerschaften sichern wir unser Produktportfolio in eine erfolgreiche Zukunft ab.“

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