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Mobil, modern, MOIA

In Hamburg beginnt an diesem Montag die Zukunft der Mobilität

Testphase erfolgreich abgeschlossen: Nach mehr als 20.000 Testkilometern kann nun jede/r Interessierte MOIA nutzen.

MOIA, der Ride-Pooling-Dienst des Volkswagen Konzern, nimmt in Hamburg offiziell den Betrieb auf. Zunächst 100 E-Fahrzeuge sollen die Lücke zwischen Taxi und öffentlichem Personennahverkehr schließen.

In Hamburg beginnt an diesem Montag die Zukunft der Mobilität: MOIA startet in der Hansestadt offiziell seinen Shuttle-On-Demand-Service mit umweltverträglichen Elektroautos. Das Angebot mit 100 vollelektrischen MOIA-Fahrzeugen soll die Lücke zwischen öffentlichen Personennahverkehr und Taxi schließen. Hamburg ist für MOIA ein globales Leuchtturmprojekt. „Es ist die erste Millionenstadt, in der wir unser innovatives Angebot für eine umweltfreundliche, geteilte Mobilität auf die Straße bringen“, sagt CEO Ole Harms. „Hier entwickeln und perfektionieren wir unser System, das wir von Hamburg aus in die Welt bringen wollen.“

Unverkennbar: Das Design des vollelektrischen MOIA-Fahrzeugs

So funktioniert der Service: Per Smartphone-App können Kundinnen und Kunden das Angebot buchen. Einfach Standort und Ziel eingeben und das MOIA-Fahrzeug kommt zu einer nahegelegenen, virtuellen Haltestelle, die maximal 250 Meter vom eigenen Standort entfernt ist. Die App navigiert den Kunden dabei direkt zum Haltepunkt. Die Kosten sollen unter Taxi-Niveau liegen. „Eine durchschnittliche Fahrt wird pro Person etwa zwischen sechs und sieben Euro kosten“, sagt Harms.

Das Konzept basiert auf dem Ride-Pooling-Prinzip. Das heißt, man teilt sich die Fahrt mit anderen Kundinnen und Kunden, die in eine ähnliche Richtung unterwegs sind. Ein Algorithmus fasst die Fahrtanfragen zusammen. Das sorgt dafür, dass die Fahrzeuge optimal ausgelastet sind und die Passagiere nicht auf andere Mitfahrende warten müssen. Ziel ist es, dass immer mehr Individualreisende ihr Auto stehen lassen und auf MOIA umsteigen.

Autos in Metropolen rund 23 Stunden täglich ungenutzt

Untersuchungen haben ergeben, dass private Pkw in Metropolen wie Hamburg im Durchschnitt über 95 Prozent der Zeit (rund 23 Stunden pro Tag) nicht genutzt werden. Hier bieten Ride-Pooling-Angebote wie MOIA eine Alternative, damit die Kundinnen und Kunden nicht auf den privaten Pkw zurückgreifen müssen. Durch die Bündelung von Einzelfahrten wird der Straßenraum effizienter genutzt, auch weil MOIA dazu beiträgt, den Parkdruck in der Innenstadt zu vermindern und den daraus resultierende Parksuchverkehr zu reduzieren. Und wenn die Fahrzeuge – wie jetzt in Hamburg – noch elektrisch betrieben sind, kommen weitere Umweltvorteile hinzu. Denn die Fahrten sind dann lokal emissionsfrei und besonders leise.

„Die städtische Mobilität befindet sich im Wandel und wir sind überzeugt, dass wir durch Pooling verkehrsinduzierte Probleme, wie Stau, Luftverschmutzung, Lärm und Platzmangel lösen können.“

Ole Harms MOIA CEO

Die eigens angefertigten MOIA E-Fahrzeuge bieten Platz für sechs Personen und haben eine Reichweite von rund 300 Kilometern (nach WLTP-Messung). Ihre leere Batterie kann in rund 30 Minuten auf bis zu 80 Prozent ihrer Kapazität geladen werden – das sichert die Alltagstauglichkeit.

In Hannover gibt es die „Sammeltaxis“ von MOIA schon länger. Hier ist die Testphase mit 35 Volkswagen Multivan T6 im Juli 2018 erfolgreich abgeschlossen worden. Seitdem kann jede/r Hannoveraner/in MOIA im öffentlichen Betrieb nutzen.