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Wenn dein Auto dich schon erwartet

Das Auto der Zukunft wird sich so gut auf uns einstellen wie ein persönlicher Assistent: Es kennt unsere Wünsche, unterhält uns, spricht mit uns. Die Experten der Volkswagen Elektronikentwicklung arbeiten daran, dass dieses Ziel schon bald Wirklichkeit wird. Teil 1 unserer Serie zu Trends der User Experience.

Es ist ein eisiger Wintertag, als Stephanie ihre Tasche packt, um zum Sport zu fahren. Ein leichtes Vibrieren lässt sie zum Smartphone greifen und die neue Nachricht lesen: „Hallo Stephanie! Du möchtest sicherlich gleich los. Soll ich schon einmal vorheizen?“ Kaum jemand kennt die 40-jährige so gut wie ihr Auto. „Ja, bitte vorheizen“, bestätigt Stephanie. In 20 Minuten wird sie sich auf den Weg ins Fitnessstudio machen – und ihre Fahrt bei angenehmen 21 Grad beginnen.

Stellen Sie sich vor: Sie wollen losfahren und Ihr Auto hat schon alles vorbereitet. Die Route ist berechnet, die Temperatur ist angenehm, über Social Media sind Sie mit Ihren Freunden verbunden. Bald könnte es so weit sein.

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Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

User Experience – Dein Auto erwartet dich

Was wie schöne Zukunftsmusik klingt, könnte in einigen Jahren für viele Autofahrer Normalität sein. In der Elektronikentwicklung von Volkswagen arbeiten Experten wie Kathrin Wilkens, Manuel Joachim und Kord Lühr bereits daran, dass Autos die Wünsche ihrer Nutzer schon vor der Fahrt erahnen und sich optimal auf sie einstellen. Die fiktive Sportlerin Stephanie haben sie für ihre Entwicklungsarbeit erschaffen, um sich eine möglichst genaue Vorstellung von ihren Bedürfnissen zu machen. Dank neuer Technik könnte es Kundinnen wie Stephanie bald schon in der Wirklichkeit geben.

Die richtige Temperatur zur richtigen Zeit

Kord Lühr ist im Entwicklerteam der Experte für die richtige Temperatur zur richtigen Zeit. „Wir bringen dem Auto bei, die Gewohnheiten seines Fahrers immer besser zu verstehen“, sagt er. Die Idee: Praktisch jeder Mensch folgt wiederkehrenden Abläufen und Gewohnheiten. So wie Stephanie: Jeden Morgen um 07:30 Uhr fährt die Controllerin zur Arbeit, meist zwischen 16 und 17 Uhr macht sie sich auf den Heimweg. Fast immer montags um 18 Uhr möchte sie zum Sport.

„Wir bringen dem Auto bei, die Gewohnheiten seines Fahrers immer besser zu verstehen“, sagt Kord Lühr

„Solche Abläufe kann künstliche Intelligenz als Muster erkennen und entsprechend reagieren“, erklärt Lühr. Der Vorteil: Ist es draußen kalt, dann könnte das Fahrzeug der Zukunft Stephanie an das Einschalten der Standheizung erinnern – selbst, wenn sie es in der Hektik des Alltags vergisst. „Künstliche Intelligenz macht enorme Fortschritte. Schon bald wird sie uns so gut verstehen können, dass das Auto vom Fortbewegungsmittel zum persönlichen Begleiter wird“, sagt Lühr. Wichtig ist den Entwicklern, dass jeder Nutzer jederzeit Herr seiner Daten bleibt. Was er oder sie nicht preisgeben möchte, das wertet der persönliche Assistent auch nicht aus.

Schnelle Gesichtserkennung ist der Schlüssel

Kaum sitzt Stephanie im Fahrzeug, kann sie auf ihre E-Mails ebenso zugreifen wie auf ihre Social-Media-Accounts, auf Bezahlmöglichkeiten oder Funktionen von Volkswagen We. Auch ihr Sitz, die Außenspiegel und das Infotainment sind auf sie zugeschnitten. Woher aber weiß das Auto, dass Stephanie wirklich Stephanie ist? Genau damit beschäftigt sich Manuel Joachim, der Experte für Biometrie im Entwicklerteam. „Unser Ziel ist, dass das Auto den Fahrer schon beim Einsteigen erkennt“, sagt er.

Biometrie-Experte Manuel Joachim

Um dieses Ziel zu erreichen, testet Joachim mit seinen Kollegen die Identifizierung anhand verschiedener biometrischer Merkmale wie Fingerabdruck oder Iris. Für besonders vielversprechend hält der Experte die Gesichtserkennung per Infrarot-Kamera. „Der Vorteil ist, dass der Nutzer nichts weiter tun muss, als durch die Windschutzscheibe zu schauen. Das macht ohnehin jeder, sobald er im Auto sitzt.“ Anders als etwa beim Fingerabdruck bemerke der Autofahrer den schnellen Scan des Gesichts im Fahrzeug gar nicht. Er steigt ein – und alle gewohnten Anwendungen stehen ihm – und nur ihm – zur Verfügung.

Die besten Routen sind schon berechnet

Stephanie sitzt im Auto. Die Temperatur ist angenehm, der Fahrersitz hat sich automatisch in die optimale Position geschoben. Stephanie schaut auf das Display, wo ihr das Auto die besten Routen zu ihren wahrscheinlichen Zielen vorschlägt. Mit einem einzigen Kommando kann sie die Navigation zum gewünschten Ziel starten. Wie so etwas in Zukunft funktioniert – das ist das Spezialgebiet von Entwicklerin Kathrin Wilkens. Sie bereitet die künstliche Intelligenz darauf vor, aus verschiedenen Datenquellen Stephanies wahrscheinliche Pläne für den Abend zu berechnen. „Wenn Stephanie möchte, dann wird ihr persönlicher Assistent ihr Verhalten nach und nach immer besser verstehen“, sagt Wilkens. Er wird zum Beispiel prognostizieren können, dass Stephanie am Montagabend mit einer Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent zum Sport fährt, von zehn Prozent zum Supermarkt und von acht Prozent ins Kino.

Der Mensch steigt ein – und das Auto kennt schon sein wahrscheinliches Ziel. Das ist das Spezialgebiet von Kathrin Wilkens

Je mehr Informationen Stephanie mit ihrem Assistenten teilt, desto besser werden mit der Zeit die Prognosen. „Eine der wichtigsten Datengrundlagen für gute Vorhersagen sind frühere Fahrten“, erläutert Wilkens. Aber auch Einträge im Termin-Kalender oder Kartenbestellungen bei einem Online-Händler können wertvolle Informationen über die jeweilige Person liefern. „Wohin Stephanie wirklich will, das weiß natürlich auch in Zukunft nur sie allein“, sagt Wilkens. Mag sein, dass sie vor Kurzem Konzertkarten für den folgenden Montag bestellt hat. „Aber vielleicht hat sie die auch ihrer Freundin geschenkt und geht selbst wie gewohnt zum Sport. Das kann das Auto selbstverständlich nicht ahnen“, so Wilkens.

Und wenn Stephanie nicht im Winter, sondern im Hochsommer unterwegs ist? Auch bei großer Hitze könnten ihre Fahrten in Zukunft deutlich angenehmer beginnen als heute. „Wir arbeiten daran, dass das Auto bereits die Annäherung des Nutzers an das Fahrzeug erkennt“, sagt Entwickler Kord Lühr. Statt vorzuheizen könnte der persönliche Assistent dann einfach die Lüftung anstellen. Der Vorteil: Anders als beim Heizen macht schon kurzes Lüften die Temperatur im Auto sehr viel erträglicher. Für Stephanie heißt das: Sie kommt erst beim Sport ins Schwitzen – und nicht schon unterwegs.

Arbeiten in der Elektronikentwicklung

Die Elektronikentwicklung von Volkswagen bietet vor allem Chancen für Elektroingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler, Psychologen (Mensch-Maschine-Schnittstelle), Mathematiker und Software-Entwickler.

  • Gefragte Hardskills:

    • IT-Know-how: Vernetzungstechnologie, Servertechnologie, objektorientierte Programmiersprachen wie C++, JAVA, Software-Entwicklung für Embedded Systems, idealerweise im Automotive-Umfeld
    • Kenntnisse in der werkzeuggestützten Modellierung von Software-Architekturen in UML sowie in der Anwendung von Design Pattern
    • Englischkenntnisse
  • Gefragte Softskills:

    • Kommunikationsbereitschaft/Teamfähigkeit
    • Positiver Umgang mit flexiblen Rahmenbedingungen
    • Hohes Maß an Eigeninitiative
    • Hohe analytische Kompetenz

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