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Warum wir Europa wählen

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Das gilt sowohl für die Europäische Union als auch für den Volkswagen Konzern mit seinen Angestellten. Hier erfahren Sie, was die Kolleginnen und Kollegen über die EU und die anstehenden Europawahlen denken.

Ein Kontinent, zwei Erfolgsgeschichten: Volkswagen, das mit dem Käfer zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders wurde und heute mit europaweit 69 Fertigungsstätten der größte Automobilkonzern des Kontinents ist. Die Europäische Union, die als Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gestartet ist und seit nunmehr fast 70 Jahren Frieden und Wohlstand sichert.

Wie schon zur ersten Europawahl 1979 ruft der Volkswagen Konzern auch für die anstehenden Wahlen vom 23. bis zum 26. Mai zur Abstimmung auf. Doch nicht nur der Konzern und seine Marken messen der EU große Bedeutung bei. Auch die über den ganzen Kontinent verteilten Mitarbeiter schätzen die Vorteile des vereinten Europas. Lesen Sie, warum Europa den Kolleginnen und Kollegen verschiedener Marken so wichtig ist.

„Frieden nur mit vereinten Kräften“

Porsche-Mitarbeiter Christophe Bouvatier arbeitet in Weissach, stammt aber aus Frankreich

 „Die Europäische Union ist nicht nur für mich, sondern auch für unsere Kinder wichtig. Europa ist die Zukunft. Nur mit vereinter Kraft schaffen wir es, einen europäischen Frieden zu garantieren. Persönlich finde ich an Europa toll, ohne Formalitäten oder Wartezeiten Grenzen überschreiten zu können. Und natürlich schätze ich es sehr, dass ich mich in jedem Mitgliedsland sicher fühlen kann. Selbstverständlich gehe ich am 26. Mai wählen. Denn so habe ich die Chance, meine eigene Zukunft mitzugestalten.“

Christophe Bouvatier (Frankreich), Porsche AG, Standort Weissach

„Rede- und Wahlfreiheit sind nicht selbstverständlich“

Die Französin Juliette Arav arbeitet für Audi in Ingolstadt

„Europa ist das blühende Ergebnis einiger Visionäre: ein Ort mit gemeinsamen Werten, wirtschaftlichen Interessen und sozialen Zielen. Für ihren großen Traum legten sie alle Ressentiments, Urteile und Narben aus unserer Vergangenheit beiseite. Ich glaube, meine Familie und ich sind ein "repräsentatives Produkt" der Europäischen Union: Ursprung in verschiedenen europäischen Ländern, geboren und aufgewachsen in Frankreich, groß geworden mit europäischen Werten wie Vielfalt, Meinungsfreiheit und der Möglichkeit zu studieren, zu arbeiten und zu reisen, wo man möchte. Und natürlich: wählen zu gehen. 

Rede- und Wahlfreiheit sind nicht selbstverständlich. Nur zwei Generationen vor mir hatten Frauen in meinem Herkunftsland Frankreich erstmals das Recht zu wählen (1945). Allein schon aus Respekt vor meiner Großmutter und Urgroßmutter ist es wichtig, dass ich mein Stimmrecht wahrnehme. Tun Sie es mir gleich und gehen Sie wählen!“

Juliette Arav aus Frankreich, Audi AG, Standort Ingolstadt

„Nur gemeinsam können wir den Klimawandel reduzieren“

Die Polin Oliwia Puppel ist für SEAT in Martorell (Barcelona) tätig

„Ich glaube an Vielfalt, Gleichheit, unbegrenzte Möglichkeiten und eine bessere Zukunft. Das alles bietet Europa. Ich bin Polin und lebe seit 12 Jahren in Barcelona. Dabei kann ich mich noch an die Zeiten erinnern, als meine Familie und ich noch nicht einmal in die Nachbarländer reisen durften.

Seitdem Polen zur Europäischen Union gehört, konnte ich nicht nur viele verschiedene Orte besuchen und viele tolle Menschen kennenlernen – ich konnte auch frei entscheiden, an welchem Ort in Europa ich leben möchte. So kam ich nach Barcelona, schloss mein Studium ab und habe hier mein berufliches und privates Leben aufgebaut. 

Die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, sind global. Nur gemeinsam können wir den Klimawandel reduzieren und eine nachhaltige Zukunft schaffen. Jeder von uns kann eine Spur hinterlassen, aber gemeinsam können wir einen echten Unterschied machen. Deshalb stimme ich ab!“

Oliwia Puppel aus Polen; SEAT, S.A.; Standort Martorell (Barcelona)

„Kleine Länder ohne Chance gegen China oder USA“

Nico Bänsch arbeitet eigentlich in Salzgitter, für ein Praktikum ist er sechs Monate bei Volkswagen Motor Polska tätig

„Europa ist wichtig. Ich denke, dass kleine Länder keine Chance haben, allein zu überleben, verglichen mit großen Industrie- und wirtschaftsstarken Ländern wie China oder den USA. Als Deutscher – ich arbeite eigentlich in Salzgitter und absolviere ein Praktikum bei Volkswagen Motor Polska – ist einer der größten Vorteile für mich, dass ich auf dem Weg nach Polen keine Grenzkontrollen habe. Natürlich ist mir die Teilnahme an der Europawahl sehr wichtig, eigentlich sind es alle Wahlen. Denn sie sind das Mittel, einen Repräsentanten zu bestimmen, der die eigene Meinung in der Politik bestmöglich vertreten kann.“

Nico Bänsch aus Deutschland, Volkswagen Motor Polska, Standort Polkowice

„Rede mit, gehe wählen“

Der Pole Michał Popławski arbeitet für die Konzern Komponente in Wolfsburg

„Dank der EU und den Ideen, für die die Gemeinschaft steht, haben wir Frieden und sind in der Lage anderen Menschen in Europa und außerhalb zu helfen. Dank der EU konnte ich im Ausland studieren. Heute kann ich mich mit meiner Familie frei zwischen den EU-Mitgliedstaaten bewegen, arbeiten und neue Menschen kennenlernen. Die EU ist wie eine große Familie. Es wird gestritten, gelacht, geweint, aber man hält zusammen und redet miteinander. Rede mit, gehe wählen. Das ist dein gutes Recht und ein Privileg der EU-Bürger.“

Michał Popławski aus Polen, Volkswagen Konzern Komponente, Standort Wolfsburg

„Freizügigkeit ist entscheidend für Wachstum und Gerechtigkeit in Europa“

Jessica Persson kommt aus Schweden, derzeit arbeitet sie für die TRATON Group in München

„Europa ist eine Region mit großer Vielfalt. Diese Vielfalt ist für mich die Voraussetzung, um an der Spitze zu bleiben und erfolgreich zu sein. Für den Fortbestand eines erfolgreichen Europas müssen wir sicherstellen, dass wir in unserer sich ständig verändernden Welt die Talente, die Energie und das Engagement aller vereinen.

Als Schweden 1995 der EU beitrat, war ich noch an der Universität und beschloss, für ein paar Monate in Paris zu arbeiten – was für eine fantastische Erfahrung. Nachdem ich dann meinen Abschluss gemacht hatte, kam ich zu Scania, das heute zum VW-Konzern gehört. Seither hat mich meine Arbeit neben Schweden auch nach Belgien und Deutschland geführt. Derzeit leben meine Familie und ich in Deutschland, wo wir die Region um München erkunden. Die Freizügigkeit der EU ist entscheidend für Wachstum und Wohlstand in Europa.

Aber wir haben meiner Meinung in Europa nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Wir alle entscheiden und gestalten gemeinsam die Zukunft für uns selbst und für unsere Kinder. Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass die EU mit Werten und Kompetenzen geführt wird, die zur Lösung der heutigen und zukünftigen Herausforderungen erforderlich sind.“

Jessica Persson aus Schweden, TRATON Group, Standort München

„Viele halten Europa, wie es heute ist, für selbstverständlich“

Marco Alizzi ist Deutscher mit italienischen Wurzeln. Er arbeitet für die Marke Volkswagen in Wolfsburg

„Ich bin stolz auf die Geschichte und die vielen Kulturen, die diesen Kontinent ausmachen. Je besser wir miteinander zusammenarbeiten, desto stärker wird Europa. Es ist ein gutes Gefühl, die Gewissheit zu haben, an einem Ort zu leben, dessen Werte von Demokratie, Toleranz und Freiheit geprägt sind. Viele halten Europa, wie es heute ist, für selbstverständlich. Aber das war nicht immer so. Wir müssen Europa vor Intoleranz und radikalem Denken schützen. Das können wir aktiv tun, indem wir zur Wahl gehen.“

Marco Alizzi aus Deutschland, Marke Volkswagen, Standort Wolfsburg