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„Deutschland braucht einen Masterplan E-Mobilität“

Thomas Ulbrich, Volkswagen Markenvorstand E-Mobilität, erklärt wie Volkswagen den Durchbruch der E-Mobilität vorantreibt und welche deutsche Stadt das beste Ladenetz zu bieten hat.

Interview mit Thomas Ulbrich, Volkswagen Markenvorstand E-Mobilität

Der Erfolg der Elektromobilität hängt nicht zuletzt davon ab, wie leistungsfähig die Ladeinfrastruktur ist. Im Interview erklärt Thomas Ulbrich, Volkswagen Markenvorstand E-Mobilität, wie Volkswagen europaweit den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreibt, was die deutsche Politik beitragen kann – und welche deutsche Stadt das beste Ladenetz zu bieten hat. In zwei „Einfach erklärt“-Filmen und zahlreichen Infografiken erfahren Sie darüber hinaus Wissenswertes zum Thema E-Mobilität im Überblick.

Wie steht es um die Ladeinfrastruktur in Deutschland?

Thomas Ulbrich: Es gibt in Deutschland derzeit nicht einmal 20.000 Ladepunkte im öffentlichen Raum. Das ist für den Moment in Ordnung, aber die große E-Offensive kommt ja erst noch. Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, bis 2020 rund 100.000 Ladepunkte aufzubauen, da ist in den kommenden Monaten eine Menge zu tun. Ich bin überzeugt, dass wir das brauchen, wenn sich die E-Mobilität hierzulande schnell durchsetzen soll. Bei vielen potenziellen E-Auto-Kunden gibt es nach wie vor eine Art ‚Ladeangst‘, sie fragen sich, ob sie ihr Auto überhaupt sicher laden können. Diese Sorge müssen wir ihnen nehmen, indem jetzt schnell und gut sichtbar neue Ladesäulen entstehen. Die Menschen müssen Vertrauen in die E-Mobilität gewinnen.

Hamburg gilt beim Laden als Vorbild. Warum?

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Städte und Kommunen, für den Ausbau der Ladeinfrastruktur vor Ort zu sorgen. Hamburg leistet hier schon seit Jahren gute Arbeit. Der Senat hat sich 2014 sehr klar und offensiv zum Aufbau der Ladeinfrastruktur bekannt, das war als Signal sehr wichtig. Es gibt dort klare Verantwortlichkeiten, die Kostenübernahme ist geregelt und die Ladepunkte sind einheitlich beschildert und gut sichtbar. Außerdem geht die Hamburger Polizei sehr konsequent gegen Falschparker vor, die Ladepunkte blockieren. Im Ergebnis hat Hamburg heute die beste Abdeckung mit Ladesäulen in ganz Deutschland und es gibt auch einen klaren Plan, wie der Ausbau bedarfsgerecht fortgesetzt werden soll.

Was trägt Volkswagen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur bei?

Wir wollen einen schnellen Durchbruch der E-Mobilität und engagieren uns deshalb überall dort, wo E-Autos in Zukunft geladen werden: zu Hause, bei der Arbeit, im öffentlichen Raum und an der Autobahn. Privatkunden bekommen über unsere Tochtergesellschaft Elli künftig ein Komplettpaket für die heimische Garage: günstige Wallbox, Installation und Grünstrom. Allein an den deutschen Volkswagen Standorten werden wir bis 2025 rund 4.000 Ladepunkte für unsere Mitarbeiter installiert haben. Viele davon stehen auch der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung. Als Konzern werden wir bis 2025 europaweit insgesamt rund 36.000 Ladepunkte aufbauen, wenn man die der Händler mitzählt. Und über IONITY sind wir auch am Aufbau von 400 Schnellladestationen an den Autobahnen beteiligt. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen.

Wie kann der Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter beschleunigt werden?

Die Automobilindustrie kann das nicht alleine bewerkstelligen, hier ist auch ein stärkeres Engagement der Politik gefragt. Wir brauchen jetzt vor allem zügige Entscheidungen, etwa eine Ausweitung der Fördermaßnahmen für Betreiber von Parkplätzen und Parkhäusern. Auch ein „Recht auf Wallbox“ für Mieter und Eigentümer ist wichtig, hier müssen die notwendigen Anpassungen im Miet- und Baurecht erfolgen. Deutschland braucht einen Masterplan E-Mobilität mit dem Schwerpunkt Ladeinfrastruktur. Wenn Industrie und Politik ihre Kräfte bündeln, dann können wir die Herausforderungen bei der Ladeinfrastruktur sehr schnell lösen.

Thomas Ulbrich fährt elektrisch: Der Volkswagen Markenvorstand E-Mobilität wünscht sich ein „Recht auf Wallbox“ für Mieter und Eigentümer.

Hatten Sie persönlich eigentlich auch schon mal „Ladeangst“?

Ich bin mit meinem e-Golf¹ tatsächlich mal mit sehr wenigen Restkilometern auf der Uhr zu Hause angekommen. Ein bisschen Nervenkitzel war das schon. Es hat mich ein wenig an die Zeit vor 25 Jahren erinnert, als auch Verbrenner-Fahrzeuge nur eine Reichweite von 350 bis 400 Kilometern hatten und das Tankstellennetz bei weitem nicht den Stand von heute hatte. Aber ich glaube, die meisten Menschen überschätzen, wie oft man laden muss. Beim ID.3 mit 420 Kilometern Reichweite reicht künftig in den meisten Fällen einmal pro Woche.

Wie lädt man ein Elektroauto, welche Ladearten gibt es und was hat Volkswagen mit AC/DC zu tun? Dieser Animationsfilm verrät, was wichtig ist, wenn Sie ein E-Auto laden – und warum zwei unterschiedliche Stecker durchaus Sinn machen.


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Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Einfach erklärt – E-Laden

„Der Kunde muss die Angst davor verlieren, dass er nicht laden kann“ (Thomas Ulbrich). Deshalb dreht sich beim Volkswagen Charging Day in Berlin alles um Schnellladesäulen, Wallboxen und andere Möglichkeiten, Elektroautos zu laden.

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Die Zukunft des Ladens - Volkswagen ID. Charging Day

Verbrauchskennzeichnungen

1 Volkswagen e-Golf Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert 12,7; CO2-Emissionen in g/km kombiniert 0. Effizienzklasse A+.