1. DEUTSCH
  2. News
  3. Stories
  4. 2019
  5. 08
  6. Mit „Supercarblondie“ unterwegs im ID. BUGGY auf dem 17-Mile-Drive

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer Cookie-Richtlinie. Akzeptieren

Mit „Supercarblondie“ unterwegs im ID. BUGGY auf dem 17-Mile-Drive

Mit „Supercarblondie“ unterwegs im ID. BUGGY auf dem 17-Mile-Drive

Bei seiner Premiere in Genf begeisterte der ID. BUGGY als Studie. Jetzt ist der Beach-Cruiser das erste Mal auf den Stränden Kaliforniens unterwegs und zieht wieder alle Blicke auf sich.

Wehende super-blonde Haare, Dauergrinsen und zwei ausgestreckte Zeigefinger am hochgereckten Arm – so beendet Alex Hirschi ihre Testfahrt mit dem ID. BUGGY in Kalifornien. Vor dem grünen Beach-Cruiser steht ihr Kameramann, dreht mit Videokamera und Smartphone gleichzeitig, zwischendurch macht er Fotos. Die 33-Jährige kommt aus dem Strahlen und Schwärmen nicht mehr heraus. „Der Wind weht Dir durch die Haare, Du hörst alles um Dich herum und fühlst, dass Du draußen bist. Das ist sehr cool“, erzählt sie nach der Fahrt mit der voll-elektrischen Studie der Marke Volkswagen.

In der Natur die Natur hören

„Supercarblondie“ unterwegs mit dem ID. BUGGY in Monterey

Alex Hirschi ist „Supercarblondie“. Sie gehört weltweit zu den bekanntesten und erfolgreichsten Auto-Bloggern. Mehr als sieben Millionen Abonnenten bei Facebook, 3,7 Millionen Follower bei Instagram, rund 1,7 Millionen auf youtube. Und nun hat sie sich den ID. BUGGY geschnappt. „Das ist ein cleveres Konzept mit einem grünen voll-elektrischen Buggy“, so die gebürtige Australierin: „Wenn die Wellen brechen, das ist mein Lieblingsgeräusch. Das kannst Du nur hören, wenn Du in einem völlig lautlosen Fahrzeug sitzt. Daher macht es Sinn, wenn Du in der Natur bist, die Natur zu hören und nicht den Motor. Das passt wunderbar zusammen.“

Wer im ID. BUGGY Platz nimmt, erfährt in der Tat noch einmal ganz anders als in anderen Elektro-Autos, was es bedeutet, lautlos zu fahren. Intensiver. Der Beach-Cruiser hat weder Dach noch Türen, nichts mindert die Außengeräusche. Fahrer und Beifahrer sind so viel näher dran. Aber sie hören höchstens das Knirschen der Reifen auf der sandigen Straße, den Wind des Pazifiks oder das Brüllen der kalifornischen Seelöwen auf Bird Rock, dem Vogel-Felsen. Den Wagen hören sie nicht.

So zieht der ID. BUGGY die Blicke auf sich

150 KW Leistung bringt der Elektromotor mit 1-Gang-Getriebe

Während der Monterey Car Week ist die Studie erstmals auf den Straßen und Stränden Kaliforniens unterwegs, zeigt sich beim McCall Motorworks Revival zwischen Super-Jets und Oldtimern oder auf dem berühmten 17-Mile-Drive entlang der Golfplätze von Pebble Beach. Journalisten, Blogger, Influencer dürfen ein erstes Mal mit dem Elektro-Spaßmobil cruisen. Und machen dabei völlig neue Erfahrungen. „Mich hat ein Pärchen aus Frankreich gefragt, wo ich denn dieses Auto gekauft hätte“, erzählt Autojournalist Ronan Glon aus den USA nach seiner Fahrt: „Sie hatten das Auto in Genf gesehen. Ich habe ihnen gesagt, dass das hier dasselbe Auto ist, das sie in Genf gesehen haben. Später hat mir ein Ferrari-Fahrer zugewunken. Man zieht wirklich Blicke auf sich mit diesem Auto.“ Während der Monterey Car Week sieht man hier viele ungewöhnliche Autos. Schnelle. Teure. Alte. Verrückte. Vom ID. BUGGY will jeder ein Foto machen.

Das historische Vorbild

Der ID. Buggy zeigt vor allem, wie vielseitig der modulare E-Antriebsbaukasten (MEB) ist. Die Karosserie kann vom MEB-Chassis gelöst werden. So öffnet Volkswagen die Plattform und gibt externen Herstellern und Start-Ups viele Möglichkeiten für eigene Aufbauten. Historisches Vorbild ist der Original-Bausatz von Meyers Manx für die ersten Buggys. Er basierte in den 1960er Jahren auf dem Käfer, heute steht er als Sammlerstück neben dem ID. BUGGY.

„Der ID. BUGGY ist einzigartig“, sagt Gabriel Gélinas von „Guide de l’Auto“ aus Kanada als er wieder ausgestiegen ist: „Als der Dune Buggy erfunden wurde, war es fast genauso. Der war etwas völlig Anderes und etwas, das eine ganz bestimmte Funktion hatte. Dieses Auto ist nun eine moderne Neu-Interpretation. Dieser Neo-Retro Look ist wirklich klasse. Gleichzeitig sieht es sehr futuristisch aus. Wirklich ein cooles Auto.“

Der Weg in die Zukunft

„Supercarblondie“ am Steuer des ID. BUGGY

„Es ist wichtig, dass die Firmen so in die Elektromobilität investieren, so dass sie in vielen Modellen eingebaut werden kann“, blickt „Supercarblondie“ in die Zukunft: „Volkswagen ist so ein großer Konzern, macht das nun und multipliziert es. Das ist wichtig, denn immer mehr Menschen wollen voll-elektrische Autos fahren und wir brauchen mehr davon auf den Straßen.“

Auf den Straßen Kaliforniens kann man sich jedenfalls gut noch viele voll-elektrische ID. BUGGY vorstellen. Noch ist der Wagen eine Studie. Eine, die begeistert. Und eins steht fest: Die Erfinder des Cruisers hatten bei der Konzeption genau das im Sinn: Oben die Sonne, unten der Sand und vor der Nase der Pazifik. So fühlt sich der ID. BUGGY am wohlsten und genau so fühlt es sich an, wenn man am Steuer sitzt.