1. DEUTSCH
  2. News
  3. Stories
  4. 2019
  5. 09
  6. 
ID.3 – ein Star unter Stars

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer Cookie-Richtlinie. Akzeptieren


ID.3 – ein Star unter Stars

ID.3 – ein Star unter Stars

Fotografen haben sich zu einer dichten Traube versammelt, Reporter recken Mikrofone in die Luft: Wenige Stunden nach seiner Weltpremiere bekommt der Star der IAA Besuch von zwei deutschen Fußball-Größen: Rund eine Stunde nehmen sich Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff Zeit, um in Messehalle 3 den vollelektrischen ID.3¹ mit weiteren Mitgliedern der ID. Familie von Volkswagen kennenzulernen. CEO Herbert Diess übernimmt die Führung – und erklärt, wie der große Wechsel zur E-Mobilität funktioniert. „Bis 2028 werden wir fast 70 neue Elektro-Autos auf den Markt bringen“, hatte der Vorstandschef bereits am Vorabend bei der Group Night des Volkswagen Konzerns angekündigt.

Im Mittelpunkt des Interesses: der neue ID.3¹
¹ ID.3: Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten

Nicht nur beim Besuch von Bierhoff und Löw gehört der ID.3 zu den großen Publikumsmagneten der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2019. Den ganzen Tag über drängen sich Fachjournalisten um das Auto, lassen sich das futuristische Interieur und neue Funktionen vorführen. Und natürlich darf das Erinnerungsfoto mit dem ID.3 auf dem Smartphone nicht fehlen. Sobald ein Besucher wieder aus dem E-Auto steigt, ist der Platz im Innenraum wieder besetzt – obwohl fast ein Dutzend Exemplare des ID.3 zum Probesitzen und Ausprobieren am Volkswagen Stand bereitstehen.

Eine der am häufigsten gestellten Fragen lautet: Wie weit komme ich mit einer vollgeladenen Batterie? Freundlich geben die Instruktoren in ihren orangefarbenen Shirts die Antwort: Bis zu 420 Kilometer (WLTP) sind es bei der Erstauflage des ID.3 – später werden Kunden die Batteriekapazität nach ihren persönlichen Bedürfnissen wählen können. Für einen vielfahrenden Außendienstmitarbeiter seien 420 Kilometer wohl immer noch zu wenig, überlegt ein Besucher im blau-weißen Karohemd. Zu seinem eigenen Leben aber würde das neue Elektrofahrzeug durchaus passen: „Ich fahre einmal im Jahr mit dem Auto in den Urlaub und täglich 15 Kilometer zur Arbeit. Das würde funktionieren.“ Auch die Sprachsteuerung im ID.3 gefällt ihm. Gesamtfazit: „Ein schönes Ding.“

Blick in den Innenraum: Auch auf den hinteren Sitzen bietet der ID.3¹ viel Platz – möglich machen es der lange Radstand und die kurzen Überhänge
¹ ID.3: Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten

Wenige Meter weiter hat ein Besucher im dunklen Sakko auf der Fahrerseite Platz genommen und schiebt seinen Sitz mit einer energischen Bewegung nach hinten. Kein Problem für seinen Hintermann, der zwischen seinen Knien und dem Vordersitz noch immer ordentlich Platz hat. Entscheidend dafür sind der lange Radstand und die kurzen Überhänge des ID.3, die einen besonders großen Innenraum ergeben. „Das bietet kein anderes Auto, das nicht von Grund auf als Elektrofahrzeug entwickelt wurde“, hatte Vorstandsmitglied Frank Welsch schon am Morgen im TV-Talk gesagt. Wie alle künftigen ID. Modelle beruht auch der ID.3 auf dem neuen Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB), der speziell für den Elektroantrieb konzipiert wurde.  

Das erste bilanziell CO₂-neutrale Elektroauto der Welt: der ID.3¹
¹ ID.3: Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten

Über eine Treppe führt der ID. Walk hinauf zu einer großen Weltkugel, die die positiven Umwelteigenschaften des neuen E-Modells erklärt. „Der ID.3 ist das erste bilanziell CO₂-neutrale Elektroauto der Welt“, hatte CEO Diess bei der Group Night gesagt. Möglich wird das, weil sowohl die Herstellung der Batteriezellen als auch die Fahrzeugproduktion mit 100 Prozent Grünstrom funktionieren. Nicht vermeidbare Emissionen gleicht Volkswagen durch Klimaschutzprojekte aus – das erste soll im Regenwald von Borneo realisiert werden. Die Anstrengungen für die Begrenzung der Erderwärmung betreffen nicht nur die Autos, sondern das ganze Unternehmen. „Bis 2050 machen wir den gesamten Volkswagen Konzern bilanziell CO₂-neutral“, steht auf der Weltkugel.  

Im ID. BUGGY²: CEO Herbert Diess (li.) und Bundestrainer Joachim Löw
² Studie

Neben dem ID.3 testen Bundestrainer Löw und Teammanager Bierhoff mit CEO Diess weitere Mitglieder der ID. Familie: das SUV-Raumwunder ID. CROZZ2, den als Bulli-Nachfolger gefeierten ID. BUZZ2, die avantgardistische Limousine ID. VIZZION2 und den Beach-Cruiser ID. BUGGY2. Auch hier sammeln sich die Reporter, wo immer die prominenten Gäste innehalten. Gerade wollen Diess und Löw den ID. BUGGY wieder verlassen, als eine Fotografin heransprintet und um einen weiteren Moment Fotozeit bittet. Vorstandschef und Bundestrainer drehen sich um und lächeln. Wieder klicken die Auslöser der Kameras.

Beim Talk auf großer Bühne stellt Volkswagen Kommunikationschef Peik von Bestenbostel eine schwierige Frage: Für welches Auto würden Sie sich entscheiden? Bierhoff überlegt einen Moment und gibt dann eine diplomatische Antwort: Zum Start, sagt er, sei der ID.3 eine gute Wahl. Und: „Ich finde den Bulli auch charmant. Auf den freue ich mich.“ So verbindet die IAA 2019 das Heute und das Morgen. Die Zukunft der Elektromobilität hat gerade erst begonnen.  

Verbrauchskennzeichnung

1 ID.3: Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten

2 Studie