1. DEUTSCH
  2. News
  3. Stories
  4. 2019
  5. 10
  6. Cybersecurity macht Autodieben das Leben schwer

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen hierbei Ihre Präferenzen und verarbeiten Daten für Analytics und Personalisierung nur, wenn Sie uns durch Klicken auf "Zustimmen und weiter" Ihr Einverständnis geben. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen zu den Cookies und Anpassungsmöglichkeiten finden Sie unter dem Button "Details anzeigen". 

Details anzeigen Zustimmen und weiter

Cybersecurity macht Autodieben das Leben schwer

Von neuem Diebstahlschutz bis hin zu Komfort- und Sicherheitsanwendungen: Der Volkswagen Konzern und NXP Semiconductors zeigen zukünftige Anwendungsbereiche für Ultra-Wideband-Technologie (UWB).

Was GPS und Google Maps für den Outdoor-Bereich sind, ist Ultra-wideband (UWB) für außen und innen: eine sehr präzise Lokalisierung und Distanzbestimmung. Zusätzlich bietet diese Ultra-Breitband-Technologie ein Höchstmaß an Cybersicherheit. Die Marke Volkswagen und der weltgrößte Zulieferer und Chiphersteller der Autoindustrie NXP (weltweit 30.000 Mitarbeiter) entwickeln zukünftige Anwendungsbereiche dieser Vernetzungstechnologie in der Autoindustrie.  

Ein Concept Car vom Typ Volkswagen Arteon1 demonstriert das Potenzial von UWB für mehr Sicherheit und Komfort der Fahrzeuginsassen. Ein Fahrzeug, das nicht weiter auffällt – wäre da nicht die markante Beklebung und die Logos an der Seite. Doch dieses Auto hat es in sich: In den Arteon haben Maik Rohde, Body-Computer & Zugangssysteme bei Volkswagen, und Lars Reger, Chief Technology Officer bei NXP Semiconductors, die neuesten vernetzten Features eingebaut. Dieses Auto beweist zudem, wie eng beide Partner in Sachen Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten. Denn Volkswagen und NXP haben ein gemeinsames Ziel: die einzigartigen Fähigkeiten von UWB optimal auszuschöpfen.  

  • So funktioniert der Diebstahlschutz durch UWB:

    So funktioniert UWB genau: Die an festen Stellen im Auto integrierten Chips (zum Beispiel an allen vier Türen und der Heckklappe) kommunizieren untereinander und mit beweglichen Chips, etwa am Autoschlüssel des Fahrers oder Beifahrers. Die Chips aller sechs Ankerpunkte funken beständig Signale hin und her, „reden“ quasi miteinander.

    Aus der Millisekundenzahl, die beim Senden und Empfangen dieser Signale gemessen werden – der sogenannten „Time of flight“ – wird die Position des rechtmäßigen Autobesitzers exakt und dreidimensional ermittelt. Ein bisher mögliches Abgreifen des Funksignals, etwa zum Zweck des Fahrzeugdiebstahls, ist nicht mehr möglich.


    Bei herkömmlichen „Keyless“-Systemen wird nur die Signalstärke des Schlüssels gemessen: Je größer sie ist, desto näher ist der Nutzer an seinem Fahrzeug. Dieses Signal konnte abgegriffen und von Unbefugten benutzt werden.

    UWB ermöglicht nun eine echte zentimetergenaue und vor allem nicht manipulierbare Positionskontrolle des Nutzers – jederzeit und in Lichtgeschwindigkeit. Das ist gleichzeitig eine echte Plausibilitätskontrolle dafür, dass sich der rechtmäßige Fahrer oder Beifahrer dem Fahrzeug nähert. Das Auto kann außerdem einzelne Türen passend entriegeln, je nachdem, von welcher Stelle sich der Fahrer dem Auto annähert.

Und diese Fähigkeiten sind immens: So dient UWB der sehr präzisen Lokalisierung und Distanzbestimmung im und um das Fahrzeug herum. UWB ermöglicht so zahlreiche spannende neue Anwendungen.

Im Automobilbereich geht es zum Beispiel um die Erkennung von Lebewesen im Fahrzeug, das automatisierte Valet-Parking („Dienstleistungsparken“), eine automatische Aktivierung der Anhängerkupplung oder einen mühelosen Zugang zu Parkplätzen und ihre automatische Bezahlung bei der Durchfahrt. Eine weitere interessante Einsatzmöglichkeit ist die Erkennung des Bewegungsmusters von Personen für den personalisierten, anlernbaren Zugang zum Auto: Der Volkswagen UWB-Autoschlüssel nutzt hochpräzise Sensortechnologie und Künstliche Intelligenz, um die Bewegungsmuster und Gesten von Nutzern zu erlernen.

Viele Branchen wie Automobilproduzenten, Telekommunikationsanbieter oder die Industrie 4.0 haben lange auf eine sichere, sehr genaue Technologie gewartet, die eine präzise Lokalisierung im Freien und in Gebäuden ermöglicht. UWB erfüllt diese Anforderungen und stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber bestehenden Wireless-Technologien wie 
Wi-Fi, Bluetooth und GPS dar. Die Fähigkeit, exakte Informationen wie die Position und die Bewegungen des UWB-Ankers zu erfassen oder den Abstand zu anderen Geräten mit einer beispiellosen Genauigkeit von nur wenigen Zentimetern in Echtzeit zu verarbeiten, ermöglicht eine Vielzahl neuer und spannender Anwendungsmöglichkeiten.

„Die erste UWB-Anwendung, die wir schon dieses Jahr in Serie bringen, ist ein weiterer entscheidender Schritt nach vorn in Sachen Diebstahlschutz“

Maik Rohde Leiter Body-Computer & Zugangssysteme bei Volkswagen
UWB überprüft die ordnungsgemäße Fixierung von Babyschalen und die korrekte Airbagaktivierung bzw. -deaktivierung
Konzeptfahrzeug

Konkret: Volkwagen baut UWB demnächst als erster großer Serienhersteller in seine neuen Fahrzeuggenerationen ein. Lars Reger, Chief Technology Officer NXP: „Wir sehen Riesenpotenzial in UWB. Wir arbeiten daran, die Technik weiterzuentwickeln, zu standardisieren und viele weitere Anwendungen zu definieren.“  

Zukünftige Anwendungen, die Menschen in allen Lebenslagen das Autofahren erleichtern können, zum Beispiel durch …

… eine Kindersitzerkennung: UWB erkennt die korrekte, auf den Zentimeter exakte Positionierung eines Kindersitzes – egal auf welchem Platz im Auto. Damit sichert UWB dessen korrekte Montage. Das ist häufig lebensrettend. Ist der Kindersitz auf dem Beifahrersitz montiert, schaltet UWB gleich noch automatisch den Airbag ab.

Das Auto erkennt den Anhänger und fährt die Anhängerkupplung automatisch aus. Später sollen sich Kupplung und Hänger automatisch verbinden
Konzeptfahrzeug

… eine schlaue Anhängerkupplung: Das Fahrzeug erkennt mit UWB-Chips automatisch, wenn sich ein Anhänger dem Heck nähert. In diesem Fall fährt das Auto automatisch die Kupplung aus dem Heck aus, stellt sie sozusagen für die Kopplung mit dem Hänger bereit. Das ist noch nicht das Ende: Später erkennen Fahrzeug und Hänger ihre beidseitigen exakten Positionen und kuppeln selbständig.

An vielen weiteren UWB-Anwendungen wird bei Volkswagen und NXP derzeit gearbeitet.
 

Verbrauchskennzeichnung

1 Konzeptfahrzeug

Das könnte Sie auch interessieren

Ultra-Wideband (UWB) - Nur in englischer Sprache verfügbar

Key fobs enabled with UWB get “Access Denied” and “Access Granted” right every time. Volkswagen and NXP preview a concept car that shows how UWB technology can protect against car theft via relay attacks – and boost convenience and safety in the car. With UWB, the system precisely measures the travel time of the signal between the key and car for unprecedented localization accuracy – a few centimeters in real-time. This accuracy, combined with low power consumption, enables a great number of use cases for future cars: preventing theft, recognizing users by their gestures, verifying the child seat positioning and even automating the trailer hitch. Find out the ultrawide possibilities of Ultra-Wideband technology at http://www.nxp.com/uwb.

VW with NXP Show the Power of UWB for Future Cars (Nur in englischer Sprache verfügbar)

Wichtiger Hinweis

Wenn Sie auf diesen Link gehen, verlassen Sie die Seiten der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG macht sich die durch Links erreichbaren Seiten Dritter nicht zu eigen und ist für deren Inhalte nicht verantwortlich. Volkswagen hat keinen Einfluss darauf, welche Daten auf dieser Seite von Ihnen erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden. Nähere Informationen können Sie hierzu in der Datenschutzerklärung des Anbieters der externen Webseite finden.

Weiter zur Seite Abbrechen