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Die glorreichen Sieben

Der Countdown zum neuen Golf* läuft – und die achte Generation tritt in große Fußstapfen. Kein anderes europäisches Auto wurde häufiger verkauft. Ein Rückblick auf sieben glorreiche Vorgänger.

Video: Volkswagen Golf 1-7: Evolution einer Ikone

Über 35 Millionen Exemplare des Volkswagen Golf wurden in den letzten 45 Jahren produziert. Rein rechnerisch entscheidet sich circa alle 40 Sekunden irgendwo auf der Welt ein Mensch für einen neuen Golf. Er ist das Fahrzeug, das seit sieben Generation automobilen Fortschritt für jedermann ermöglicht.
„Egal welche Generation: Das Erfolgsgeheimnis des Golf war und ist die Summe seiner Eigenschaften: Er ist ein perfekter Begleiter für den Alltag, er verkörpert Vielseitigkeit, Funktionalität, Zuverlässigkeit und Qualität wie kein anderes Auto“, sagt Dieter Landenberger, Leiter Heritage Volkswagen.

Seit seiner Einführung im Jahr 1974 gilt er als der sprichwörtliche Urmeter der Kompakt-Klasse, die bald „Golf Klasse“ hieß. Alle anderen müssen sich seitdem am Volkswagen Golf messen. Und dies rund um den Globus, denn der Golf ist ein weltweit ein Bestseller.  

*Verbrauchskennzeichnung
Der neue Golf: Das Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten

Golf I – 1974 - 1983

Der Golf I wurde von 1974 – 1983 gebaut: 6,99 Millionen Mal wurde der Nachfolger des Käfer verkauft

1974 ist das Jahr, in dem Deutschland zum zweiten Mal Fußballweltmeister wird, in China die Terrakotta-Armee entdeckt wird, in dem ABBA mit „Waterloo" den Eurovision Song Contest gewinnt und in dem US-Präsident Richard Nixon aufgrund der Watergate-Affäre zurücktritt. Und es ist das Jahr, in dem Volkswagen den ersten Golf präsentiert, den Nachfolger des Käfer.

Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff: „Der Schritt vom Käfer zum Golf war revolutionär. Mit der Umstellung vom luftgekühlten Heckmotor auf den wassergekühlten Frontmotor entstand damals ein völlig neues Fahrzeuglayout." Das Runde wurde eckig – ein Paradigmenwechsel. Die Stilmerkmale des erfolgreichsten Kompaktwagen-Designs? „Die Hauptdesignelemente des Golf I – die Silhouette mit der aufrechten, massiven C-Säule, die markanten Radläufe und die horizontale Front mit dem schlanken Grill und den nach unten rausragenden Scheinwerfern – stecken bis heute in jedem Golf," sagt Bischoff.

Im März 1974 läuft der erste Golf in Wolfsburg vom Band. Die Werbung startet mit dem Slogan: „Der neue Volkssport: Golf“ – eine Vision, die in Erfüllung gehen sollte. Die erste Generation schlägt ein: 6,99 Millionen Mal wird der Nachfolger des Käfer verkauft.

Golf II – 1983 – 1991

Golf II, gebaut von 1983 – 1991: 6,3 Millionen Exemplare der zweiten werden Generation produziert

Ja, es gibt einen Nachfolger! Und hier steht er: Der Golf II ist größer und aerodynamischer. Die Designer folgen konsequent der DNA des Golf I und formen gleichzeitig progressive neue Details.

O-Ton Volkswagen im Jahr 1983: „Der Golf muss ein Golf bleiben. Also keine Neukonstruktion, die sich vom Golf Konzept entfernt – aber trotzdem ein von Stoßstange zu Stoßstange neues Auto nach der Devise: Kontinuität im Konzept, Fortschritt in Detail und Qualität." Radikal gestaltet ist das Heck: Die Rückleuchten des Golf I sind ganz unten knapp über der Stoßstange angesetzt – beim Golf II rücken sie nun weit nach oben. Das hat 1983 kein anderes Auto. Eine Brücke zwischen den Generationen schlägt indes die bis heute typische Form der C-Säule. Das macht den Golf II unverwechselbar und fälschungssicher.

Mit dem neuen Fahrzeug manifestiert sich das „Phänomen Golf" – der Volkswagen schlechthin. Er wird das Spiegelbild der Marke: ein kompaktes Auto mit einem klassenübergreifenden Status, das alle Gesellschaftsschichten erreicht.

Die Serienfertigung des zweiten Golf beginnt im Juni 1983 im Werk Wolfsburg. Technische Innovationen: das Antiblockiersystem (ABS), die Servolenkung und der Syncro, der erste allradgetriebene Golf. Und schon 1989 – vor 30 Jahren! – stellte Volkswagen von diesem Golf einen Prototyp mit Elektroantrieb (Golf Citystromer) und eine Golf Hybrid-Studie vor. Auch beim Thema Umwelt ist er vorne mit dabei: Es ist der Golf, der im September 1984 erstmals beim 1,8-Liter-Einspritzmotor über einen geregelten Katalysator verfügt. Fünf Jahre bevor in Deutschland die Katalysatorpflicht gesetzlich eingeführt wird. 1989 folgt im November der erste Dieselmotor mit Katalysator – eine Weltneuheit.

Insgesamt werden inklusive aller Derivate bis zum Sommer 1991 6,3 Millionen Exemplare der zweiten Generation produziert.

Frontalansichten im Wandel – Volkswagen Golf I bis Golf VII

Golf III – 1991 - 1997

Golf III, gebaut von 1991–1997, wurde bis zu seiner Ablösung 4,96 Millionen Mal verkauft

Ja, er sieht anders aus – und er ist trotzdem sofort als Golf zu erkennen: Der Golf III war der erste mit einer ebenso dynamischen wie aerodynamischen Keilform (cw-Wert: 0,30). Kraftvoll steht er dank deutlich breiterer Spur auf der Straße, selbst bei den schwächeren Motorversionen schließen die Räder im Gegensatz zum Vorgänger bündig mit der Karosserie ab.

„Beim Schritt vom ersten zum zweiten Golf machten wir das Auto größer, installierten stärkere Motoren und verliehen ihm ein besseres Handling. In der dritten Generation spielt nun das Design eine größere Rolle. Wir haben eine Anmutung gefunden, die typisch ist für den Golf, die Sicherheit und Qualität ausstrahlt", erklärte der damalige Chefdesigner Herbert Schäfer den Bestseller.

Mit dem Golf III leitete Volkswagen zudem eine neue Ära in punkto Sicherheit ein. Zum einen gab es ihn ab 1992 mit Frontairbags. Zum anderen führten große Fortschritte im Bereich der Karosseriekonstruktion dazu, dass sich die Crasheigenschaften signifikant verbesserten.

Technische Neuheiten: der Sechszylindermotor (VR6), die Geschwindigkeitsregelanlage, der Oxydationskatalysator für Dieselmotoren sowie der Dieseldirekteinspritzer (TDI), der das Thema Diesel und Fahrdynamik auf ein völlig neues Niveau hob. 1996 hat der Golf auch erste Seitenairbags, wenig später wird ABS für alle Golf serienmäßig.
Das Konzept funktioniert, zahlreiche Derivate steigern den Absatz zusätzlich. Bis zu seiner Ablösung hat sich der Golf III 4,83 Millionen Mal verkauft.

Golf IV – 1997 - 2003

Golf IV, gebaut von 1997 – 2003. Insgesamt wurde die vierte Generation des Golf, inklusive der Derivate, über 4,99 Millionen Mal verkauft

Kontinuität führt zum Erfolg. Am 18. August 1997 wird der Golf IV in Bonn der Presse vorgestellt. Design-Chef Hartmut Warkuß schlägt bei der Gestaltung des vierten Generation Brücken zum Ur-Golf: langes Dach, steiles Heck und die kräftige C-Säule gehen in die Design-DNA der Marke ein. Hartmut Warkuß: „Der Golf ist ein Denkmal. Ein Auto, das nach dem weltweit so erfolgreichen Käfer nahtlos in dessen Fußstapfen trat. Da war es sinnvoll, nicht revolutionär, sondern evolutionär die Strategie des Unternehmens zu unterstreichen. Es ist wichtig, auf einem sehr hohen Niveau Kontinuität zu zeigen."

Doch nicht nur optisch, auch technisch war der Golf IV wegweisend. Volkswagen realisierte mit ihm einen neuen Qualitätsstandard im Segment und durchbrach so als erster Hersteller die Klassengrenzen. Parallel schritt mit dem Debüt des Elektronischen Stabilitätsprogramms (ESC) im Golf (1998) die Demokratisierung der Sicherheit weiter voran.

Technische Meilensteine gibt es auch in der vierten Generation: 1998 wird der ersten allradgetriebene Golf mit Haldex-Kupplung vorgestellt – der Golf 4MOTION. Kurz darauf kommt im Golf das 6-Gang-Getriebe. Zum 25. Geburtstag erscheint ein GTI-Sondermodell mit 132 kW / 180 PS, der Golf GTI „Edition 25“, der heutzutage als Sammlerstück begehrt ist. Im Jahr 2002 stellt Volkswagen den bis dato sportlichsten Golf vor: den 250 km/h schnellen Golf R32. Dieses Topmodell der Baureihe ist erstmals mit dem revolutionär schnell und sparsam arbeitenden Doppelkupplungsgetriebe (DSG) erhältlich.

Am 25. Juni 2002 überholt der Golf den Käfer. Mit 21.517.415 gefertigten Modellen wird er zum meistgebauten Volkswagen aller Zeiten. Bis 2003 wurden inklusive aller Derivate 4,99 Millionen Exemplare des Golf IV produziert.

Der Golf von vorn im Wandel – Volkswagen Golf I bis Golf VII

Golf V – 2003–2008

Golf V, gebaut von 2003 – 2008. 3,27 Millionen Exemplare gehen an die Volkswagen Kunden

2003 ist der Golf seit nahezu drei Jahrzehnten das meistverkaufte Auto aus Deutschland. Er gilt als „das Auto" schlechthin, als das einzige Fahrzeug der Kompaktklasse mit einem klassenlosen Status. Und der fünfte Golf?

Die DNA der ersten Generation bleibt die Basis – doch Nummer V selbst wird visuell neu erfunden. Das Design mit der charakteristischen C-Säule, dem kraftvollen Heck, der betont sportlichen Frontpartie und der muskulös nach hinten ansteigenden Silhouette zeigt Dynamik. Ein Golf Novum ist die Frontpartie: Erstmals folgt die Haube, wie bei einem Sportwagen, der Kontur der Scheinwerfer.

Die fünfte Generation überzeugt ebenfalls durch viele technische Innovationen: die lasergeschweißte Karosserie, Seitenairbags im Fond, Vierlenkerhinterachse, das 7-Gang-DSG, Bi-Xenonscheinwerfer, Regensensor und Panoramaschiebedach. Zudem punktet der Golf V mit dem Turbo-Benzindirekteinspritzer im GTI sowie dem damals weltweit ersten Twincharger (TSI) ist.

Auch bei den Karosserievarianten tut sich viel: 2006 debütiert der Golf Plus, dann 2007 der CrossGolf, ein neuer Variant und der sparsame Golf BlueMotion.

Es war die fünfte Generation des Golf, die mit Komfort, Dynamik und Qualität erstmals so manchen Wettbewerber der höheren Mittelklasse hinter sich ließ. Im März 2007 feiert der Golf ein großes Jubiläum: 25 Millionen Exemplare wurden seit 1974 gefertigt. Über die Laufzeit der fünften Generation gehen einschließlich der Derivate 3,4 Millionen Exemplare an Kunden.

Golf VI – 2008 - 2012

Golf VI, gebaut von 2008 bis 2012: 2,85 Millionen Golf werden von der sechsten Generation des Golf verkauft

Der Golf VI markiert den Beginn einer stillen Revolution: Mit seiner Premiere ziehen Sicherheits-Technologien aus der Oberklasse – und dadurch auch ein Hauch Luxus-Gefühl – ins Segment der Kompaktfahrzeuge ein. Auf Island wird die sechste Generation im September 2008 der Weltpresse vorgestellt.

Die Markteinführung läuft unter dem Slogan „Wertigkeit neu erleben“. Und diese Wertigkeit bedeutet für die Insassen ein enormes Plus an Sicherheit: Die mit Laser geschweißte Karosserie ist so stabil, dass sie die maximalen fünf Sterne im EuroNCAP-Crashtest erzielte. Serienmäßig ist nun auch der Knieairbag an Bord. Außerdem gibt es eine Vielfalt an Assistenzsystemen, die wir bis heute im Golf schätzen: die automatische Fernlichtregelung Light Assist, den ParkAssist, den Berganfahrassistent, die elektronische Dämpferregelung DCC, das Start-Stopp-System, den Rekuperationsmodus, das dynamische Kurvenlicht sowie LED-Rückleuchten.

Kein Wunder also, dass 2009 der bis dato fortschrittlichste Golf zum „World Car of the Year“ des Jahres wird. In vier Jahren laufen von der sechsten Generation 2,85 Millionen Golf von den Bändern.
 

Innenansichten im Wandel – Volkswagen Golf I bis Golf VII

Golf VII – 2012 - 2019

Golf VII, gebaut von 2012 bis 2019: Am Ende seiner Karriere werden rund sechs Millionen Golf VII produziert worden sein

Irgendwas ist anders – aber es sieht verdammt gut aus! Die 2012 vorgestellte siebte Golf Generation ist die erste Volkswagen Modellreihe auf Basis des Modularen Querbaukastens (MQB). Dank des MQB und völlig neuer Proportionen gewinnt auch das Design an Dynamik. So rücken die Vorderräder deutlich nach vorn. Folge: Der vordere Überhang wird kürzer, die Motorhaube optisch länger.

Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff: „Die Fahrzeugkabine bewegt sich visuell nach hinten, wodurch man einen sogenannten ‚Cab-backward-Eindruck' bekommt. So nennen wir die Proportionen von Oberklasse-Fahrzeugen, bei denen die Motorhaube lang ist und die Kabine sehr weit hinten sitzt. Wir haben deshalb beim Golf VII Proportionen, wie es sie sonst nur in höheren Segmenten gibt." 

Technologisch setzt er in seiner Bauweise Maßstäbe: Sein Gewicht ist um 100 Kilogramm gesunken, der Verbrauch ist je nach Motor um bis zu 23 Prozent geringer. Die siebte Generation des Golf etablierte eine neue Art der digitalisierten Anzeige- und Bedienelemente im Segment und brachte noch mehr Assistenzsysteme der Oberklasse in die Kompaktklasse. Kein Modell zuvor vernetzte sich stärker mit seiner Umwelt.

Ein Meilenstein war auch die Elektrifizierung der Kompaktklasse im Jahr 2014: Der vollelektrisch angetriebene e-Golf2 kommt damals schon auf eine Reichweite von rund 190 Kilometern. Kurz danach startet der Golf GTE3 mit Plug-In-Hybridantrieb.

Der Golf ist und bleibt das meistgebaute Volkswagen Modell aller Zeiten, insgesamt wurden weit über 35 Millionen Exemplare gefertigt. Vom Golf VII liefen bis heute rund etwa Millionen Exemplare vom Band.

Verbrauchskennzeichnung
2 e-Golf, 100 kW (136 PS) - (NEFZ) Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,8, – 12,9,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+
3 Golf GTE, 150 kW (204 PS) – (NEFZ) Kraftstoffverbrauch, l/100 km: kombiniert 2,1 - 1,9; Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 12,2; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 47 - 43; Effizienzklasse: A+

 

Der Golf von hinten im Wandel – Volkswagen Golf I bis Golf VII

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