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Apps für den Kunden erlebbar machen

Apps für den Kunden erlebbar machen

Was macht eigentlich ein UX-Designer? Jens Baumgarten weiß es: Er entwickelt Produkte und Dienstleistungen, die aus der Kundenperspektive gedacht werden.

„Park. Klick. Fertig“, so lautet der Slogan der App „We Park“. Mit dieser kann jeder Nutzer Tickets fürs Parken kaufen

„PARK“ hängt in großen Buchstaben über den Köpfen der Mitarbeiter im Berliner Büro des Mobilitätsdienstleisters und App-Anbieters „We Park“. Der englische Name – übersetzt „Wir parken“ – bringt auf den Punkt, um welchen Service sich Jens Baumgarten, User-Experience-Designer bei Volkswagen und verantwortlich für die App, hier mit seinem Team aus Produktmanagern, Visual Designern, Programmierern und IT-Fachleuten tagtäglich kümmert: Dem Autofahrer das Leben einfacher machen, indem man ihm das Kaufen von Parktickets abnimmt. Wie? Mit bargeldlosem Bezahlen durch einen Klick per App. „Park. Klick. Fertig.“, so auch der Slogan.

Kleingeld suchen? Passé! Parkuhren und Kassenautomaten suchen? Passé. Zu viele Parkminuten? Passé! Strafzettel? Passé! „Parktickets kaufen tut keiner gerne. Vor allem musst du dich in den meisten Fällen entscheiden, wie lange du parken willst. Das weiß ich aber vorher oftmals nicht“, so Baumgarten. Seit acht Jahren ist er Mitarbeiter von Volkswagen und hat zuvor Informatik mit dem Hauptfach „Mensch-Maschinen-Interaktion und UX“ sowie im Nebenfach Medizin studiert.  

Was macht ein UX-Designer bei Volkswagen? Jens Baumgarten von „We Park“ weiß es: Als User-Experience-Designer kümmert er sich darum, Produkte und Dienstleistungen aus der Kundenperspektive zu denken. Ein Jobportrait.



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###Englisch###

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Note in accordance with Directive 1999/94/EC in its currently applicable version: Further information on official fuel consumption figures and the official specific CO2 emissions of new passenger cars can be found in the EU guide "Information on the fuel consumption, CO2 emissions and energy consumption of new cars", which is available free of charge at all sales dealerships, from DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern, Germany and at www.dat.de.

That's my job - UX-Designer in der Software-Entwicklung für vollvernetzte Autos

Die App „We Park“ wurde im Frühjahr 2017 in Berlin gelauncht

Dadurch, dass der Service „We Park“ ein Angebot von Volkswagen ist, kann die App auch ganz einfach ins Fahrzeug integriert werden. Dort wird sie über das zentrale Display des Infotainment-Systems bedient

Die App „We Park“, die im Frühjahr 2017 in Berlin gelauncht wurde, bietet die simple Möglichkeit, das Parkticket mit einem Klick zu starten, mit einem Klick wieder zu beenden und dadurch minutengenau die Parkzeit abzurechnen. Mittels Erinnerungsfunktion kann der User zudem festlegen, nach welcher Zeitspanne er automatisch über einen laufenden Parkvorgang informiert werden möchte. Des Weiteren informiert die App, wenn ein Parkvorgang automatisch beendet wird. Dies passiert, sobald die maximale Parkdauer für die jeweilige Parkzone vorüber ist oder das Ende des gebührenpflichtigen Zeitraums erreicht wurde.  

Aber „We Park“ funktioniert nicht nur als App über das Smartphone. Dadurch, dass der Service ein Angebot von Volkswagen ist, kann die Software auch ganz einfach ins Fahrzeug integriert werden. Dort läuft sie auf dem Infotainment-System. Das habe sonst kein anderer App-Hersteller, so Baumgarten.  

Als UX-Designer aus der Kundenperspektive denken

Der 36-jährige Jens Baumgarten ist seit acht Jahren bei Volkswagen und bei „We Park“ verantwortlich für das UX-Design

Baumgartens Aufgabe als UX-Designer, wie man den auch in Kurzform nennt: Die Produkte und Dienstleistungen der App auf dem Smartphone und im Fahrzeug aus der Kundenperspektive zu denken. Was das heißt? Der 36-Jährige blickt kurz auf die unzähligen Post-its, die um seinen Arbeitsplatz herum angepinnt sind und die die Einzelfunktionen der App erklären. Dann erklärt er: „Es geht vor allem darum, die App für die Kunden erlebbar zu machen. Also zu evaluieren, wann, wo, warum der Kunde das Produkt benutzt und was der Dienst dem Kunden in bestimmten Momenten an optimalen Mehrwert bieten kann.“  

Das Ziel: Dem Kunden am Ende ein Produkt zu liefern, das einfach, verständlich und benutzerfreundlich ist und damit alle Bedürfnisse des Kunden befriedigt. Bei „We Park“ bedeutet das: „Das Bedienkonzept mit „Start/Stopp“ und die Möglichkeit, das Ticket optional weiterhin zeitabhängig zu kaufen – also so wie man das vom Automaten am Straßenrand kennt – wurde zwar auch auf das Fahrzeug adaptiert, aber die Elemente sind dort anders angeordnet.“ Genau das sei die Herausforderung für einen UX-Designer bei Volkswagen, dessen Programme nicht nur auf dem Smartphone laufen: „Im Fahrzeug muss ich auf ganz andere Dinge achten, als in der App. Bezüglich der Sicherheit, aber auch aus welchem Blickwinkel der Kunde die Software betrachtet.“

Kundentests machen einen großen Anteil der Arbeit aus

In Testautos wie diesem erprobt Jens Baumgarten mit seinem Team die Funktionalität der App in Fahrzeugen

Die Arbeit an der App „We Park“, die derzeit in 135 Städten angeboten wird, ist natürlich nie zu Ende. Derzeit besteht das Team aus sechs festen und einigen freien Mitarbeitern. Um den Dienst stetig zu verbessern, finden regelmäßig Kunden-Testings statt. Baumgarten und seine Kollegen von Volkswagen We laden hierzu jeden zweiten Mittwoch zehn Probanden zwischen 20 und 70 Jahren dazu ein, verschiedenste Prototypen aus dem Ideenpool, nicht nur von „We Park“, zu testen.

Dabei führen sie Einzelgespräche mit den Testern zum Verständnis der Screens und der Kundenbedürfnisse. „Kundentests machen einen großen Anteil meiner Arbeit aus. Ich beobachte, auf welchen Teil des Produktes sie als erstes blicken, befrage sie nach den nächsten Schritten, wie sie intuitiv die App bedienen würden und experimentiere mit Konzepten und der Gestaltung der Screens.“ Knapp 50 Prozent seiner Zeit verbringe er mit der Frage, wie Kunden auf bestimmte Ideen und Bedienelemente reagieren und wie man diese verbessern könne. Der Rest der Zeit falle vor allem auf die Erarbeitung von Front-Ends, Support-Anfragen von Usern sowie der Beantwortung von Fragen zur technischen Umsetzung.

Produkte müssen intuitiv verständlich sein

„We Park“ ist ein Teil von Volkswagen We, die am We Campus in Berlin beheimatet sind

Es gehe darum, dem Kunden am Ende mit „We Park“ eine App zur Verfügung zu stellen, die den Nutzer Parken vergessen lässt, so Baumgarten. „We Park ist ein gutes Beispiel für die Herausforderungen als UX-Designer. Es ist ein Produkt, das für viele nur wenige Minuten am Tag relevant ist. Wir müssen als UX-Designer diesen Nutzern – genau in diesen wenigen Sekunden ihrer vollen Aufmerksamkeit – das bestmögliche Produkt an die Hand geben.“

Und dieses Produkt muss für Baumgarten vor allem intuitiv verständlich sein. Im Großraumbüro im Gebäude des We Campus in der Mitte Berlins arbeitet Baumgarten deshalb sehr eng mit Visual Designern zusammen. Den neuen Standort in der Nähe des Alexanderplatzes richtet Volkswagen derzeit durchweg auf die Anforderungen moderner digitaler Entwicklungsarbeit aus. Eine wichtige Rolle spielen agile Arbeitsmodelle, für die im Büroraumkonzept insgesamt rund 15.900 Quadratmeter Fläche berücksichtigt werden.

Als Entwicklungszentrum soll der We Campus künftig auch eine wichtige Rolle für die neue „Car.Software“-Einheit des Volkswagen Konzerns übernehmen und sich als Standort für weitere Konzernmarken anbieten.  

  • Mehr Informationen zur neuen Car.Software-Einheit

    Die Volkswagen AG will in ihrer neuen „Car.Software“-Einheit mit der Konzernverantwortung für die Software im Fahrzeug bis 2025 mehr als 5.000 Digital-Experten bündeln. Das Unternehmen plant deutlich mehr Software im Auto und für fahrzeugnahe Serviceleistungen selbst zu entwickeln und den Eigenanteil von heute unter 10 Prozent auf mindestens 60 Prozent bis 2025 zu erhöhen.
     
    Künftig soll es konzernweit eine einheitliche Software-Plattform mit allen Basisfunktionalitäten für alle Fahrzeuge des Konzerns geben – bestehend aus dem Betriebssystem „vw.os“ und der Volkswagen Automotive Cloud. Bis 2025 sollen alle neuen Modelle des Konzerns auf dieser Software-Plattform laufen. Das erste Fahrzeug, das auf dieser Software-Plattform basiert, ist der ID.31.

Jens Baumgarten arbeitet als UX-Designer auch eng mit Visual Designern zusammen

„Ich sehe mich als UX-Designer persönlich eher als Konzepter. Da ich schon länger in der Automobilwelt und bei Volkswagen zuhause bin, kenne ich mich mit dem Thema Parken sehr gut aus. Wenn ich mit unserem Visual Designer zusammenarbeite, vermittle ich mein Wissen, wie die App aus meiner Erfahrung und aus dem Wissen der Kundenbedürfnisse heraus am besten funktionieren würde und gebe ihm ein Konzept in die Hand. Er schaut dann mit seiner ‚Design-Brille‘ drauf und nimmt es als Inspiration, um die einzelnen Screen-Elemente der App nach seinen Vorstellungen und in Abstimmung mit mir zu visualisieren.“

Komfort steht im Zeitalter der Digitalisierung im Vordergrund

Baumgartens Wunsch für die Zukunft: Dass Parktickets auf der App und im Auto im ersten Schritt nicht nur für das Parken am Straßenrand, sondern auch für Parkhäuser gekauft werden können. Und: Dass sich der User künftig nicht mehr um das Thema Parken kümmern muss. Von der Parkplatzsuche, der Auswahl der besten Parkoption bis hin zum Bezahlen des Parktickets, all das erledigen wir in Zukunft automatisch für unsere Kunden. Denn: „Komfort steht im Zeitalter der Digitalisierung im Vordergrund“, so Baumgarten.  

In Berlin gäbe es schon jetzt es an jeder Ecke jede Form von Mobilität, so Baumgarten. Dabei blickt dabei auf die vielbefahrenen Kreuzungen nahe des Berliner Alexanderplatzes

In Berlin gäbe es schon jetzt es an jeder Ecke jede Form von Mobilität, so Baumgarten. Dabei blickt er aus seinem Büro auf die vielbefahrenen Kreuzungen nahe des Berliner Alexanderplatzes. Man nehme das Fortbewegungsmittel, das einem für den anstehenden Weg das beste Vorankommen bietet – abhängig von Verkehr, Uhrzeit, Entfernung und Vorlieben.

Mit Volkswagen We, zu dem „We Park“ gehört, bietet der Volkswagen Konzern passgenaue Möglichkeiten, Autos vielfältig zu nutzen: einfach, digital und für jeden Bedarf. Genau zu diesen Diensten gehört auch die App, die Jens Baumgarten entwickelt. „Es ist immer schön, wenn du merkst, dass du etwas mitentwickelt hast, was jemand anderes einfach so benutzt und es funktioniert.“

Verbrauchskennzeichnung

Das Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten.