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Öffentlicher Nahverkehr von morgen

Mit „Projekt Qatar Mobility“ kündigt Volkswagen ein Konzept für autonom fahrende Shuttles im öffentlichen Nahverkehr von Doha an. Vielerorts treibt der Konzern das Zukunftsthema automatisiertes Fahren mit Hochdruck voran. Ein Überblick.

Volkswagen und QIA bei der Vertragsunterzeichnung

Volkswagen und die Qatar Investment Authority (QIA) in Doha haben sich darauf verständigt, im Jahr 2022 in der Hauptstadt des Emirats Qatar erstmals eine hochmoderne Flotte mit nachhaltig angetriebenen und kommerziell eingesetzten, autonom fahrenden Shuttles und Buslinien zu starten. Vertreter der Volkswagen AG und der Qatar Investment Authority (QIA) haben im Beisein zahlreicher Würdenträger eine entsprechende Vereinbarung für das „Project Qatar Mobility“ unterzeichnet. Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania, MOIA und AID Autonomous Intelligent Driving werden in diesem Projekt einen zentralen Part übernehmen, indem sie eine markenübergreifende Zusammenarbeit als Blaupause für zukünftige AD-Lösungen realisieren.

Das Zukunftsthema automatisiertes Fahren wird im Volkswagen Konzern an vielen Stellen mit Hochdruck vorangetrieben. Zum Jahresbeginn 2020 wird der Konzern die Volkswagen Autonomy (VWAT GmbH) mit Sitz in München und Wolfsburg gründen. Neben der GmbH in Deutschland soll noch im selben Jahr eine weitere Gesellschaft im Silicon Valley gegründet werden, 2021 soll eine in China dazukommen. Als Kompetenzzentrum für automatisiertes Fahren ab Level 4 wird VWAT dem zentralen Know-how-Aufbau im Konzern dienen und ein selbstfahrendes System (SDS) zur Marktreife bringen.  

Fokus auf Systems Engineering

Geleitet wird Volkswagen Autonomy von Alexander Hitzinger, Senior Vice President für Autonomes Fahren des Volkswagen Konzerns und Markenvorstand für Technische Entwicklung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Mobilitätslösungen für Personen und Waren im urbanen Raum werden der erste Anwendungsfall für das SDS der Volkswagen Autonomy sein.

„Mit der Volkswagen Autonomy wollen wir ein globales Technologieunternehmen etablieren, in dem wir Kompetenzen aus Automobil- und der Technologieindustrie bündeln, um agiles und kreatives Arbeiten in einer High-Performance Kultur mit Prozessorientierung und Skalierfähigkeit zu kombinieren“, sagt Alexander Hitzinger (https://www.volkswagenag.com/de/news/stories/2019/07/self-driving-cars-present-a-great-opportunity.html).

https://www.vwn-presse.de/

Volkswagen steigt bei Argo ein

Zusammenarbeiten wird die VWAT Gmbh unter anderem auch mit Argo. Der Volkswagen Konzern hatte im Sommer bekannt gegeben, sich an dem US-Unternehmen in gleichem Umfang zu beteiligen wie Ford. Die Investition ist ein Element der weitreichenden
Industrie-Kooperation mit dem US-amerikanischen Autobauer.

https://www.volkswagenag.com/de/news/stories/2019/07/together-with-ford-towards-the-future.html

https://www.linkedin.com/pulse/advancing-autonomous-driving-electrification-herbert-diess/
 

Argo entwickelt Technologien, die für die Einführung des autonomen Fahrens hochrelevant sind. „Mit der gemeinsamen Investition in Argo AI sichern wir uns überlegene Ingenieurskompetenz“, sagt Volkswagen CEO Herbert Diess. „Wir erhalten Zugang zu einem erstklassigen Talentpool von SDS-Entwicklern und geistigem Eigentum, während Argo AI die benötigten finanziellen Mittel erhält, um die technologische Führung bei selbstfahrenden Systemen voranzutreiben. Mit den Softwareentwicklern von Argo AI werden wir die erforderlichen riesigen Datenmengen analysieren, um regionalspezifisches Fahrverhalten, Straßenobjekte und die einzigartigen Bedingungen in verschiedenen Orten zu verstehen.“  

Straßenversuche in Hamburg

Bereits in der Alltagstestphase befindet sich ein Projekt, in dem Volkswagen gemeinsam mit IBM und internationalen Hochschulen an der Königsdisziplin des autonomen Fahrens forscht: selbstfahrenden Autos im Stadtverkehr. Spurassistenten und adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC sorgen schon in vielen Fahrzeugen für mehr Sicherheit beim Fahren auf Autobahnen und Bundesstraßen. In der Stadt sind automatisierte Fahrfunktionen allerdings eine ganz andere Herausforderung. Da liegen die Hürden weitaus höher. Um sie zu meistern, hat sich Volkswagen innerhalb des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes UP-Drive mit IBM, den Technischen Universitäten Cluj-Napoca und Prag sowie der ETH Zürich zusammengeschlossen.

https://www.volkswagenag.com/de/news/stories/2019/12/the-champions-league-of-autonomous-driving.html

Volkswagen hat sich mit IBM, den Technischen Universitäten Cluj-Napoca und Prag sowie der ETH Zürich zu ‚UP-Drive‘ zusammengeschlossen. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt will das autonome Fahren im urbanen Raum voranbringen.

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http://vwgroup.to/YnzD8

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Weitere Informationen zu Volkswagen finden Sie auf dem Volkswagen Newsroom:
https://www.volkswagen-newsroom.com/de

und auf Twitter:
https://twitter.com/volkswagen_de

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Volkswagen erforscht autonomes Fahren im urbanen Raum

Software für automatisiertes Fahren

Auch die neu im Konzern gegründete „Car.Software“-Organisation beschäftigt sich intensiv mit dem automatisierten und autonomen Fahren. Dieses Thema bildet einen von fünf Bereichen der neuen Organisation, die ab dem 1. Januar 2020 als eigenständige Geschäftseinheit im Konzern agieren wird. Bis 2025 soll sie mehr als sieben Milliarden Euro in ihre Aufgaben und Projekte investieren und 10.000 Experten beschäftigen.  

„Wir wollen die Softwareentwicklung in Zukunft genauso gut beherrschen wie die Entwicklung von Fahrzeugen." Christian Senger, Markenvorstand von Volkswagen und verantwortlich für Digital Car & Services, erklärt die neue Volkswagen Software-Einheit.

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Weitere Informationen finden Sie auf http://www.volkswagenag.com und auf Twitter: http://www.twitter.com/vwgroup_de

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Volkswagen entwickelt mehr Software selbst

Morgens Shuttle, nachts Müllwagen

Im Bereich von Nutzfahrzeugen und Bussen nimmt auch die Traton Group SE eine Vorreiterstellung ein. Mit der Konzerntochter Scania treibt Traton unter anderem ein Verkehrsinfrastrukturprojekt in der schwedischen Gemeinde Barkarby nahe Stockholm voran – dort entsteht zurzeit ein Modellort für die Entwicklung und Erprobung von autonomen Fahrfunktionen.
https://traton.com/de/innovation/innovation-stories/ohne-fahrer-aber-sicher.html
 
2019 hat Scania überdies zwei autonome Konzeptfahrzeuge vorgestellt. Das neue batterieelektrisch betriebene und selbst-fahrende Konzeptfahrzeug NXT wurde speziell für den urbanen Raum entwickelt. Mit Hilfe eines modularen Systems kann der NXT unterschiedliche städtische Aufgaben übernehmen: morgens und abends als Shuttle für Pendler, tagsüber als Lieferfahrzeug und nachts im Einsatz als Müllwagen.
https://traton.com/de/newsroom/storys/Scania-hebt-den-Stadtverkehr-auf-eine-neue-Ebene.html

Der autonome Konzept-Lkw AXL kommt ganz ohne Fahrerkabine aus und stellt das modulare System des Unternehmens in den Mittelpunkt des Designs. "Mit dem Scania AXL Concept Truck machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung der intelligenten Transportsysteme der Zukunft, bei denen selbstfahrende Fahrzeuge eine natürliche Rolle spielen werden", sagt Henrik Henrik Henriksson, President und CEO von Scania.
https://www.scania.com/group/en/a-new-cabless-concept-revealing-scania-axl/

Europas größter voll-elektrischer Ridesharing-Dienst

Die Volkswagen Konzerntochter MOIA steht nicht nur für moderne Mobilitätsdienste, sondern auch für ein Ridepooling-System, um die vorhandene Straßen-Infrastruktur effizienter zu nutzen und die Städte von Staus, Lärm und Abgasen zu befreien. Ebendieses Konzept spielt in der Vereinbarung zwischen Volkswagen und der Qatar Investment Authority (QIA) in Doha über autonom fahrende Shuttles und Buslinien eine zentrale Rolle – für den Dienst wird die MOIA-App zur Fahrtbuchung genutzt. Seit April 2019 baut MOIA in Hamburg den größten voll-elektrischen Ridesharing-Dienst Europas auf.
https://www.moia.io/de-DE/presse/MOIA-startet-in-Hamburg-den-groessten-elektrischen-Ridesharing-Dienst-Europas

Im November hat MOIA mit dem Transportunternehmen RATPDe das Pilotprojekt „Slide Ealing“ für Ridepooling im Londoner Stadtteil Ealing gestartet. Darin soll die Bereitschaft von Autofahrern untersucht werden, vom eigenen Fahrzeug auf nachhaltigere Mobilitätsdienste wie Ridepooling umzusteigen. In dem gemeinsamen Projekt liefert MOIA die Technologie, darunter die Kunden- und Fahrer-App sowie den Pooling-Algorithmus. Ein dichtes Netz an virtuellen Haltepunkten garantiert, dass die Kunden sowohl beim Ein- als auch beim Ausstieg maximal 200 Meter laufen müssen. Die Fahrzeuge von Slide Ealing dürfen dabei sowohl Busspuren als auch -haltestellen nutzen.
https://www.moia.io/de-DE/blog/MOIA-startet-Ridepooling-Test-in-London