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Carbon Fund stärkt Klimaschutz: 170.000 Tonnen CO₂ gespart

Carbon Fund stärkt Klimaschutz: 170.000 Tonnen CO₂ gespart

Erst vor zehn Monaten ins Leben gerufen – und schon jetzt sehr erfolgreich: Der Carbon Fund des Volkswagen Konzerns bilanziert bereits zum Jahresende 2019 viele erfolgreiche Projekte. Die Einsparung beträgt mehr als 170.000t CO₂. Jetzt geht’s weiter: Jährlich stehen 25 Millionen Euro bereit.

Er wurde erst vor zehn Monaten ins Leben gerufen – und schon jetzt steht fest: Dieses Investment von 25 Millionen Euro hat sich gelohnt! Die Rede ist vom sogenannten CO2-Fund, dem „Carbon Fund“ des Volkswagen Konzerns. Mit diesem Geld, das der Vorstand des Konzerns im Februar 2019 bewilligte, werden interne Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt – nach einem innovativen Konzept.

Denn für diese finanziellen Mittel können sich alle Marken des Volkswagen Konzerns bewerben. Voraussetzung: Sie reichen Projekte ein, die CO2 einsparen, Energieeffizienzen verbessern oder anderweitige Einsparungen erbringen. Weiter geht es darum, Innovationen zu beschleunigen und neue Geschäftsmodelle zu stärken, die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern oder auch die Reputation des Konzerns durch Projekte mit hoher Strahlkraft und Sichtbarkeit zu verbessern. Ein weiterer wesentlicher Faktor, damit ein Projekt Unterstützung aus dem 25-Millionen-Fund erhält: Es sollte auf viele Standorte des Konzerns übertragbar sein.  

Schon im ersten Jahr (2019) des Funds wurden mehr als 94 Projekte zur Energieeffizienz von der Jury des „Carbon Fund“ erfolgreich bewertet und konnten in Angriff genommen werden.

Das Erfolgsprojekt wird nun Jahr für Jahr wiederholt. Für 2020 sind bereits wieder neue Projekte entschieden worden.

Best practice:

Die Dekarbonisierung im Volkswagen Konzern erfordert die Umsetzung vieler Einzelprojekte,. Im Folgenden einige Beispiele, welche Projekte 2019 mithilfe des Carbon Funds umgesetzt werden konnten:

  • Projekt „LED-Beleuchtung“: In neun Produktionsstandorten des Konzerns gab es insgesamt 33 Maßnahmen, bei denen die Ausleuchtung bestimmter Werksbereiche auf energiesparende LED umgestellt wurde. CO2-Reduktion: 116.000 Tonnen jährlich.
  • Projekt „Kälteversorgung“: In Kassel wurden und werden vorhandene Kälteaggregate durch sogenannte Trennkreislaufsysteme ersetzt. Bisher wurden über 150 Kälteaggregate ausgetauscht. Die neuen Trennkreisläufe dienen der Maschinen- und Spindelkühlung und reduzieren den Energieverbrauch gegenüber den bisherigen Kälteaggregaten erheblich. Außerdem verringert sich der Wärmeeintrag ins Kühlwassernetz um 23 Prozent, die Wartungs- und Serviceintervalle sind länger und weniger aufwändig. Darüber hinaus konnte erreicht werden, dass zukünftig alle Neuanlagen von vornherein mit Trennkreislauf-systemen ausgestattet werden. Im Jahr 2019 wurde die Umrüstung von 13 Anlagen vorgenommen. CO2-Reduktion insgesamt: 1.350 Tonnen jährlich.
  • Projekt „Sonstige Infrastruktur“: In diesem Projekt wurden neue Energieeffizienzpumpen mit einer sogenannten Pumpenkennlinienoptimierung eingebaut. Gleichzeitig wurden Gebäudedächer saniert und eine neue Schrankkühlung installiert. Das Projekt startete ebenfalls am 1. Juli und wurde am 31. Dezember 2019 abgeschlossen. CO2-Reduktion: 2.000 Tonnen jährlich.
  • Projekt „Lackiererei & Trockner“: Am Standort Hannover baute Volkswagen eine lastabhängige Volumenstromregelung ein. Die Technik ist erprobt und kann in den nächsten Jahren auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Die lastabhängige Regelung spart rund 1.200 Tonnen CO2 jährlich und senkt die Kosten. Daneben wurden weitere Vorhaben in diesem Projekt umgesetzt die bis zum Jahresende insgesamt 1.800 Tonnen CO2 eingespart haben.
  • Projekt „Waschprozesse“: An mehreren Standorten im Konzern wurden Industrie-Waschmaschinen optimiert. Insgesamt wurden dabei rund 30 Anlagen technisch mit sogenannten Frequenzumrichtern umgerüstet. Zusätzlich wurden die Betriebsparameter wie Druck- und Volumenstrom, Temperaturen und Standby-Zeiten optimal eingestellt. Das Projekt startete am 1. Juli und war zum Jahresende abgeschlossen. CO2-Reduktion: 2.900 Tonnen jährlich.
  • Projekt „Weitere Produktionsprozesse“: An drei Druckgussmaschinen wurde moderne Temperaturtechnik eingebaut. Beim Druckgussprozess ist es wichtig, zur richtigen Zeit die richtigen Bereiche der Gussform zu erwärmen oder zu kühlen. Dafür verlaufen in den Gussformen bis zu 40 Heiz-Kühl-Kreisläufe. Mit Hilfe von Durchfluss- und Temperatursensoren kann die neue Technik den Wärmestrom so intelligent verteilen, dass durch interne Wärmerückgewinnung enorme Energieeinsparungen erreicht werden. Das Projekt wurde im zweiten Halbjahr 2019 realisiert und wurde bis Jahresende abgeschlossen. CO2-Reduktion: 2.500 Tonnen jährlich.

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